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Das wunderbare Überleben : Warschauer Erinnerungen 1939 bis 1945

von Władysław SZPILMAN

Weitere Autoren: Wilm HOSENFELD (Autor)

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
2,021326,307 (4.28)53
Szpilman liefert ein grauenhaftes realistisches Sittengemälde des WARSCHAUER Gettos, beschreibt das mörderische Kommen und das massenmörderische Gehen der deutschen Okkupanten. Und die Leser begreifen: Dieser Mensch da verdankt das Wunder seines Überlebens im Grunde nur ... der Musik. Ein verschollenes Buch, gleich 1945 authentisch geschrieben und dennoch mit melancholischer Ironie. Erschütternd? - ja! Aber auch ermutigend - 1945, Kriegsende. Der polnische Jude Wladyslaw Szpilman bringt seine Erinnerungen zu Papier. Unsägliches hat der berühmte Musiker erlebt und, wie durch ein Wunder, überlebt. Sein Leidensweg beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen, das Warschauer Ghetto wird zur Todesfalle. Hinrichtungen, zahllose Leichen, verhungernde Kinder werden in nüchterner, fast distanzierter Sprache beschrieben. Das Damoklesschwert der deutschen Vernichtungsmaschinerie und ihrer Helfer kreist über ihm, läßt für menschliche Regungen wenig Raum, fügt ständig neue Wunden hinzu. Szpilman kann es nicht verhindern, daß seine Eltern und Geschwister in den Zug nach Treblinka steigen. Fortan fristet er sein Dasein zwischen Resignation und reinem Selbsterhaltungstrieb, gequält von Hunger, Kälte und schwerster Arbeit. Er schmuggelt heimlich Munition, um den aufkeimenden jüdischen Widerstand zu unterstützen. Schließlich gelingt ihm die Flucht. Freunde verstecken ihn, riskieren selbst die Todesstrafe. Einsame Jahre zermürbender Verborgenheit folgen. Oft droht er, entdeckt zu werden, droht der seidene Faden, an dem sein Leben hängt, zu reißen. Hinzu kommen Selbstmordgedanken. Gegen Ende des Krieges sind Szpilmans Kräfte nahezu erschöpft. Da findet ihn der deutsche Hauptmann Wilm Hosenfeld. Wird er ihn töten, kurz vor dem erlösenden Ziel? Wider Erwarten hilft der deutsche Hauptmann dem fremden Juden, versorgt ihn mit dem Nötigsten, stärkt ihn für die letzte Etappe seiner Odyssee. Szpilmans Schilderungen werden von wenigen, jedoch sehr aussagekräftigen Auszügen aus Hosenfelds Tagebuch ergänzt. Sie zeigen einen warmherzigen Deutschen, der innerlich am grausamen Vorgehen seiner Landsleute zerbricht. Hosenfeld bewahrte viele Juden vor der Ermordung. Er selbst starb in einem Gefangenenlager in Stalingrad. Dieses Buch ist ein bewegendes Zeitzeugnis. Unmittelbarkeit atmet aus jeder Zeile und zieht den Leser in seinen schaurigen Bann. Wolf Bierman fügte einen aus Anmerkungen bestehenden Essay an, den er selbst als Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld versteht. Bedarf es einer solchen Brücke, erschließt sie sich dem Leser nicht von selbst? Biermanns rückblickende Einschätzungen bilden einen starken Kontrast zu jener Atmosphäre, jener Authentizität, der dieses Buch seinen unvergleichlichen Charakter verdankt. Fazit: sehr bewegend.… (mehr)
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1 ( )
  ejmw | Aug 4, 2021 |
Brilliant. Moving. A must read. ( )
  moosenoose | Jul 31, 2021 |
I am quite surprised at how closely they adapted this book into the film! Down to the dialogue in the book they match it almost line for line because the book's narrative style lends itself so well to the action of the film format. The major strength that the book has though is that the reader gets much more inner thought from Szpilman (though the film does have some of it), so we are able to see his reasoning behind what seems like strange behavior.

Having read quite a few post-war chronicles about the Jewish experience during this time period I have to say that this one is definitely near the top of the list. Not only is it extremely readable, but it also has a singular honesty and unique sense of remembrance untinged by anger/revenge motifs that sets it apart from many of the other memoirs who often try to seek answers through examining the motives of the perpetrators or the victims, justify their individual behavior, or paint an extremely biased picture. Szpilan's memoir might seem cold and calculating in comparison to some of the more emotionally driven memoirs, but I feel that his detatchment from his own experience lends it an air of truth because he is generally able to prevent his narrative from being changed by anger or backshadowing, and the moments of emotional quality are that much more emphasized because of their rarity. ( )
  JaimieRiella | Feb 25, 2021 |
Gut-wrenching memoir of the Holocaust. Told with enough comic relief to allow the reader to absorb the information about the horrors of life in the Jewish Ghetto of Warsaw at the hands of the Nazis. Written while the author was still in shock from the trauma of his experiences, with no goal of sharing the work beyond his family, The Pianist recounts a tragic history in a way no one else could. It is truly a unique perspective. Highly recommended. ( )
  MMKY | Jul 3, 2020 |
Il 23 settembre 1939 Wladyslaw Szpilman suonò il Notturno in C diesis minore di Chopin per la radio di Varsavia, mentre le bombe tedesche cadevano sulla città e il rumore era così forte da impedirgli di udire il suono del suo stesso piano. Fu l'ultima trasmissione dal vivo in onda a Varsavia: più tardi, quello stesso giorno, un ordigno tedesco distrusse la centrale elettrica e la stazione radio polacca fu ridotta al silenzio. La vita del pianista fu salvata da un ufficiale tedesco che lo sentì suonare quello stesso Notturno su un piano trovato fra le macerie. (fonte: amazon)
  MemorialeSardoShoah | May 21, 2020 |
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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
SZPILMAN, WładysławAutorHauptautoralle Ausgabenbestätigt
HOSENFELD, WilmAutorCo-Autoralle Ausgabenbestätigt
Bell, AntheaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
BIERMANN, WolfNachwortCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Cohen, BernardÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Dautzenberg, TheoÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Hosenfeld, WilmAutorCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Lax, LidiaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Szpilman, AndrzejVorwortCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wolff, KarinÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Anerkannter DDC/MDS
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Szpilman liefert ein grauenhaftes realistisches Sittengemälde des WARSCHAUER Gettos, beschreibt das mörderische Kommen und das massenmörderische Gehen der deutschen Okkupanten. Und die Leser begreifen: Dieser Mensch da verdankt das Wunder seines Überlebens im Grunde nur ... der Musik. Ein verschollenes Buch, gleich 1945 authentisch geschrieben und dennoch mit melancholischer Ironie. Erschütternd? - ja! Aber auch ermutigend - 1945, Kriegsende. Der polnische Jude Wladyslaw Szpilman bringt seine Erinnerungen zu Papier. Unsägliches hat der berühmte Musiker erlebt und, wie durch ein Wunder, überlebt. Sein Leidensweg beginnt mit dem deutschen Überfall auf Polen, das Warschauer Ghetto wird zur Todesfalle. Hinrichtungen, zahllose Leichen, verhungernde Kinder werden in nüchterner, fast distanzierter Sprache beschrieben. Das Damoklesschwert der deutschen Vernichtungsmaschinerie und ihrer Helfer kreist über ihm, läßt für menschliche Regungen wenig Raum, fügt ständig neue Wunden hinzu. Szpilman kann es nicht verhindern, daß seine Eltern und Geschwister in den Zug nach Treblinka steigen. Fortan fristet er sein Dasein zwischen Resignation und reinem Selbsterhaltungstrieb, gequält von Hunger, Kälte und schwerster Arbeit. Er schmuggelt heimlich Munition, um den aufkeimenden jüdischen Widerstand zu unterstützen. Schließlich gelingt ihm die Flucht. Freunde verstecken ihn, riskieren selbst die Todesstrafe. Einsame Jahre zermürbender Verborgenheit folgen. Oft droht er, entdeckt zu werden, droht der seidene Faden, an dem sein Leben hängt, zu reißen. Hinzu kommen Selbstmordgedanken. Gegen Ende des Krieges sind Szpilmans Kräfte nahezu erschöpft. Da findet ihn der deutsche Hauptmann Wilm Hosenfeld. Wird er ihn töten, kurz vor dem erlösenden Ziel? Wider Erwarten hilft der deutsche Hauptmann dem fremden Juden, versorgt ihn mit dem Nötigsten, stärkt ihn für die letzte Etappe seiner Odyssee. Szpilmans Schilderungen werden von wenigen, jedoch sehr aussagekräftigen Auszügen aus Hosenfelds Tagebuch ergänzt. Sie zeigen einen warmherzigen Deutschen, der innerlich am grausamen Vorgehen seiner Landsleute zerbricht. Hosenfeld bewahrte viele Juden vor der Ermordung. Er selbst starb in einem Gefangenenlager in Stalingrad. Dieses Buch ist ein bewegendes Zeitzeugnis. Unmittelbarkeit atmet aus jeder Zeile und zieht den Leser in seinen schaurigen Bann. Wolf Bierman fügte einen aus Anmerkungen bestehenden Essay an, den er selbst als Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld versteht. Bedarf es einer solchen Brücke, erschließt sie sich dem Leser nicht von selbst? Biermanns rückblickende Einschätzungen bilden einen starken Kontrast zu jener Atmosphäre, jener Authentizität, der dieses Buch seinen unvergleichlichen Charakter verdankt. Fazit: sehr bewegend.

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