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In the Cellar

von Jan Philipp Reemtsma

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443472,577 (4.1)1
Jan Philipp Reemtsma, now forty-seven years old, inherited one of Germany's largest private fortunes. That wealth has made him a potential target all his life. He is also a brilliant intellectual, the founder and director of the Hamburg Institute for Social Research, which has produced much important (sometimes unwelcome) scholarship about Germany's role in the twentieth century. That uncompromising honesty has made both him and the institute the focus of hate groups in recent years. On the evening of March 25, 1996, in front of his house, Reemtsma was attacked, beaten, and abducted. He had no idea where he was going, why he had been taken, who his captors were, or whether he would survive. For the next thirty-three days, he lived chained by the ankle to the wall of a small cellar, the prisoner of kidnappers whose motives, it turned out, were not political but mercenary: they wanted $20 million in exchange for his life. With incredible, unsparing honesty, driven by the will, he says, "to destroy the intimacy that was forced upon me," Reemtsma gives us a completely riveting day-by-day account of his life in the cellar: what it was like--emotionally, psychologically, and physically--and how he managed to survive. He describes the endless days pacing in chains until his ankles bled, the degrading gratitude he felt when given the most basic comforts (food, light, books), the anticipation and utter despair following two failed ransom exchanges, and, most of all, the oddly personal relationship he could not prevent himself from forming with the leader of the kidnappers. He also includes, in all their emotional nakedness, the incredibly moving notes he wrote to his wife and son. Beyond the story itself, Reemtsma makes us understand what it is like to undergo such a trauma; how such an experience, despite a "happy" ending, can nonetheless destroy a person's inner balance; and, ultimately, how the cellar has become a place he now must recognize as part of himself.… (mehr)
Kürzlich hinzugefügt vonrainerc, Wassilissa, Josch6508, Schnee-Eule, Xirxe, rplinke
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Jan Philipp Reemtsma wurde entführt und 33 Tage lang in einem Keller angekettet gefangen gehalten.
In diesem Buch beschreibt er die Zeit der Gefangenschaft und was das mit ihm gemacht hat. Reemtsma ist ein sehr intellektueller Mensch, dieser Bericht ist daher auf einem hohen Reflexionsniveau.
Ich fand das Buch interessant und es ging mir nahe. ( )
  Wassilissa | Jan 9, 2021 |
3499222213

Jan Philipp Reemtsma – Im Keller

ZUM BUCH:
Am 25.03.1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen; erst nach Zahlung von 30 Millionen Mark kam er frei. Dies ist Jan Philipp Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft 'im Keller' - eine Chronologie der Ereignisse und darüber hinaus die Analyse und Selbstanalyse eines Intellektuellen, der sich mit ebenjenen traumatischen Phänomenen wissenschaftlich beschäftigt hatte, deren Wirkung er jetzt erfahren musste. Reemtsma beschreibt die Gefühle, die einen Zustand der erzwungenen Passivität, des Ausgeliefertseins an die Willkür von Gangstern begleiten. Er beschreibt den Verlauf von Tagen, die vor allem aus Todesangst und Warten bestehen - die Scham, in eine solche Lage geraten zu sein, den Hass auf die Verbrecher und die Dankbarkeit wider Willen, wenn sie eine menschliche Regung zeigten. Dies sind Erfahrungen, die mit normalen psychischen Regularien nicht bewältigt werden können, und die darum auch nicht folgenlos bleiben (kopiert von Amazon). In gewissem Sinne, „bleibt man im Keller“.

ZUM AUTOR/“BETROFFENEN“:
Jan Philipp Reemtsma, geboren am 26. November 1952 in Bonn, ist unter Geisteswissenschaftlern und Intellektuellen ein fester Begriff. Er lebt und lehrt in Hamburg, ist Philologe und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung und der Arno-Schmidt-Stiftung. Er ist Mitherausgeber der Werke Arno Schmidts und Autor zahlreicher Bücher. Als Erbe eines großen Hauses ist Millionär, was ihn zur Zielscheibe für die Entführer machte. (nach Amazon)

MEINE MEINUNG:
Wie hier Jan Philipp Reemtsma Einblick in sein inneres Erleben der Geiselnahme, dann der Gefangenschaft in einem anonymen Kellerloch gibt, ist einfach überwältigend. Es ist kaum nachvollziehbar, was solch ein Traumata in einem hinterlassen kann, doch der Autor lässt uns ein Stück weit daran teilnehmen. In einer Welt, in der ähnliche Situationen immer wieder auftauchen (Kidnappings...) ist man vor dem Fernseher und dem Radio unfassbarer, manchmal auch nicht mehr aufnahmefähiger, Empfänger solcher Nachrichten, doch es bleibt der Abstand: wir haben es nicht erlebt. Auch bei Reemtsma bleiben wir ja Leser, doch er gab mir den Eindruck, dass ich ein klein wenig erahnen konnte, was in einem Entführten vorgehen kann. Ich empfinde großen Respekt vor diesem Mann, der so scharf äußere Situationen wahrnehmen konnte (so dass er trotz „Blindheit“ bedeutend zur Festnahme der Täter beitragen konnte) und so beeindruckend innere Befindlichkeiten beschreibt. Ich weiß nicht, ob bei einem solchen Thema das Wort angebracht ist, doch ich fand das Buch FESSELND. ( )
1 abstimmen tomfleo | Nov 17, 2008 |
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Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch

Keine

Jan Philipp Reemtsma, now forty-seven years old, inherited one of Germany's largest private fortunes. That wealth has made him a potential target all his life. He is also a brilliant intellectual, the founder and director of the Hamburg Institute for Social Research, which has produced much important (sometimes unwelcome) scholarship about Germany's role in the twentieth century. That uncompromising honesty has made both him and the institute the focus of hate groups in recent years. On the evening of March 25, 1996, in front of his house, Reemtsma was attacked, beaten, and abducted. He had no idea where he was going, why he had been taken, who his captors were, or whether he would survive. For the next thirty-three days, he lived chained by the ankle to the wall of a small cellar, the prisoner of kidnappers whose motives, it turned out, were not political but mercenary: they wanted $20 million in exchange for his life. With incredible, unsparing honesty, driven by the will, he says, "to destroy the intimacy that was forced upon me," Reemtsma gives us a completely riveting day-by-day account of his life in the cellar: what it was like--emotionally, psychologically, and physically--and how he managed to survive. He describes the endless days pacing in chains until his ankles bled, the degrading gratitude he felt when given the most basic comforts (food, light, books), the anticipation and utter despair following two failed ransom exchanges, and, most of all, the oddly personal relationship he could not prevent himself from forming with the leader of the kidnappers. He also includes, in all their emotional nakedness, the incredibly moving notes he wrote to his wife and son. Beyond the story itself, Reemtsma makes us understand what it is like to undergo such a trauma; how such an experience, despite a "happy" ending, can nonetheless destroy a person's inner balance; and, ultimately, how the cellar has become a place he now must recognize as part of himself.

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