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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (2013)

von Haruki Murakami

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen / Diskussionen
3,7471852,595 (3.82)1 / 180
Um sein verlorenes Leben zurückzuerobern, muss ein Mann ohne Leidenschaften in seine Vergangenheit reisen, auf der Suche nach 4 Farben, die ihm eine nie verheilende Wunde zufügten. Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki folgt dieser Reise bis an ihr Ende (Verlagstext)
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Tsukuru Tazaki hat in seiner Jugend eine enge Beziehung zu seinen besten Freunden. Ihre Gruppe besteht aus zwei Mädchen und drei Jungen, die alles gemeinsam erleben und in scheinbar perfekter Harmonie verbunden sind.
Tsukuru wird eines Tages abrupt und aus seiner Sicht grundlos aus dieser ihm alles bedeutenden Gruppe ausgeschlossen und für ihn beginnt eine traumatische Zeit gespickt mit Selbstzweifeln, dem Verlust seines Selbstvertrauens und beinahe auch seines Lebens.
Erst als Erwachsener fasst er den Entschluss, seine Vergangenheit aufzuarbeiten und die Gründe für all sein Leid zu erfahren. Er macht sich auf eine Reise, die ihm erstaunliche Antworten und Erkenntnisse bringt.
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Erzählt wird die Geschichte in langsamem und sachlichem, teilweise fast distanziertem Ton, der es jedoch trotzdem vermag, Einblick in die Emotionen des Protagonisten zu geben.
Wie in vielen Werken Murakamis, finden wir auch hier eine durchlässige Membran zwischen den Welten und man ist sich oft nicht sicher, zu welchem Zeitpunkt die Wellen der einen Welt in die andere Welt hinüberschwappen. Was ist Traum, was Illusion und wo beginnt die Realität? Und doch ist dieser Roman meines Erachtens weitaus realistischer bzw. gradliniger, als andere seiner Bücher.
Ich mag die präzise Sprache, die einen durch die teils verworrenen Welten führt und die immer wieder sehr klare Bilder erschafft. Durchzogen sind diese Bilder stets von der Essenz von Freundschaft, Liebe, aber auch von altem Schmerz und der Suche nach einem vergangenen Leben.
Wirklich lesenswert.
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„Er begriff endlich in den Tiefen seiner Seele, dass es nicht nur die Harmonie war, die die Herzen der Menschen verband. Viel tiefer war die Verbindung von Wunde zu Wunde. Von Schmerz zu Schmerz. Von Schwäche zu Schwäche. Es gab keine Stille ohne den Schrei des Leides, keine Vergebung, ohne dass Blut floss, und keine Überwindung ohne schmerzhaften Verlust. Sie bildeten das Fundament der wahren Harmonie.“ ( )
  AngelWitch | Apr 26, 2020 |
In einer Gruppe von fünf Freunden fühlte sich Tsukuru Tazaki schon immer als einer der farblosesten unter ihnen. Jeder seiner Freunde hatte in seinem Namen und durch seinen Charakter etwas Farbenfohes, ja etwas Lebendiges. Tsukuru selbst fand weder sich noch seinen Charakter als besonders erzählenswert. Er lebt für seine Freunde bis zu dem Tag, als sie ihn fast wortlos und ohne Grund aus ihrer Gemeinschaft stoßen.

Tsukuru bewegt sich ein halbes Jahr am Grunde des Selbstmords bis er wieder zu sich findet. Doch sein Leben bleibt in seinen Augen farblos und inhaltsleer. Er lebt in den Tag hinein. Woche für Woche. Die Jahre schwinden nur so dahin. Als er eines Tages Sara kennen lernt, stellt diese ihn vor die Wahl: Wenn er eine Beziehung mit ihr möchte, muss er herausfinden, was damals geschah… Und so zieht Tsukuru los, um sich dem zu stellen, was er die Jahre über verdrängt hat.

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki ist ein beeindruckender Roman. Soviel schon mal vorweg.
Beschrieben wird das Leben von Tsukuru Tazaki, der ein ziemlich einsames Dasein in Tokio fristet. Durch den Ausstoß aus der Gemeinschaft der fünf Freunde verfängt sich der Protagonist in Selbstzweifel und Erniedrigung. Erst die schöne Sara gibt ihm den Anstoß, seine Vergangenheit nach 16 Jahren zu bewältigen.
Haruki Murakami schafft es hier, durch eine strukturierte Erzählweise und den Aufbau der Geschichte, soviel Spannung zu erzeugen, wie es mancher Thriller nicht vermag. Der Leser ist gefesselt von der Handlung. Wir fahren mit Tsukuru zunächst nach Nagoya und dann weiter nach Finnland. Wir sind immer an seiner Seite. Und mittendrin in seinen Gedanken.
Für einen Europäer ist es teilweise schwierig, Handlungen und Reaktionen eines japanischen Protagonisten nachzuvollziehen. Dennoch bringt uns Murakami den Menschen so nah, dass wir mit ihm hoffen.

Tsukuru erleidet in seinem Leben einen großen Schnitt. Er hat in dieser Freundschaft alles gefunden, was er sich im Leben gewünscht hat und die Harmonie dieser Gruppe hat ihn beruhigt. Doch plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die fünf Freunde hatten Angst vor einem Bruch. Sie müssen sich jedoch der Wahrheit stellen: Jeder Mensch wird erwachsen und die Dinge ändern sich. Man entwickelt sich weiter und lernt neue Menschen kennen. Doch dieser Bruch war zuviel für Tsukuru. Manch einer findet sich selbst in diesem Buch wieder. Oftmals sind uns die Gründe der Handlungsweisen von Menschen nicht klar. Oftmals wird nicht weiter darüber geredet. Sein ganzes Leben schleppt man ein Laster mit sich herum und bringt es nie einer Lösung näher. Lieber ergeht man sich in stillem Leiden oder dem Gram. Man wünscht sich, dass irgendwann Gras über die Sache wachsen wird. Aber im Grunde seines Herzens muss man sich auch am Ende eines Lebens eingestehen, dass manche Wunden nie verheilen.
All das macht dieser Roman mit einem. Man fühlt sich Tsukuru so nah. Man will ihn in seiner Einsamkeit trösten, ihm irgendwie helfen. Man erkennt sich einfach selbst in ihm und fragt sich unwillkürlich, welch eigene Wunden man noch mit sich herumschleppt.

Dass dies ein großartiger Roman ist, ist wohl an dieser Stelle überflüssig zu erwähnen. ( )
  TheFallingAlice | Jan 15, 2017 |
16 Jahre, nachdem ihn seine besten Freunde einfach abserviert haben, macht sich Tsukuru Tataki auf Bitten seiner Freundin auf die Suche nach ihnen. Er möchte wissen, was damals der Gründ für das Ende der Freundschaft war.
Wie immer bei Murakami ist man aufgrund des flüssigen Stils schnell mittendrin in der Geschichte. Diese Erzählung hat kaum mythische Elemente und ist sehr geradlinig. Aus meiner Sicht ist sie eher etwas zu einfach ( )
  Wassilissa | Apr 18, 2015 |
Eine schwer verdauliche Mixtur aus Mystik, Ratgeberliteratur und Allgemeinplätzen, symbolisch überfrachtet, platt und banal. ( )
  Markus.bauer | May 31, 2014 |
This is a book for both the new and experienced reader. It has a strange casualness, as if it unfolded as Murakami wrote it; at times, it seems like a prequel to a whole other narrative. The feel is uneven, the dialogue somewhat stilted, either by design or flawed in translation. Yet there are moments of epiphany gracefully expressed, especially in regard to how people affect one another.
hinzugefügt von ozzer | bearbeitenNew York Times, Patti Smith (Aug 5, 2014)
 
 

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Murakami, HarukiHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Gabriel, PhilipÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Gräfe, UrsulaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Kidd, ChipUmschlaggestalterCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Epigraph (Motto/Zitat)
Widmung
Erste Worte
Vom Juli seines zweiten Jahres an der Universität bis zum Januar des folgenden Jahres dachte Tsukuru Tazaki an nichts anderes als an den Tod.
Zitate
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"It's sort of weird if you think about it," Sara said. "We live in a pretty apathetic age, yet we're surrounded by an enormous amount of information about other people. If you feel like it, you can easily gather that information about them. Having said that, we still hardly know anything about people."
And in that moment, he was finally able to accept it all. In the deepest recesses of his soul, Tsukuru Tazaki understood. One heart is not connected to another through harmony alone. They are, instead, linked deeply through their wounds. Pain linked to pain, fragility to fragility. There is no silence without a cry of grief, no forgiveness without bloodshed, no acceptance without a passage through acute loss. That is what lies at the root of true harmony.
Der er ting her i livet, der er så komplicerede, at de vanskeligt lader sig forklare på noget sprog.
Letzte Worte
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Verlagslektoren
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Originalsprache
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Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (1)

Um sein verlorenes Leben zurückzuerobern, muss ein Mann ohne Leidenschaften in seine Vergangenheit reisen, auf der Suche nach 4 Farben, die ihm eine nie verheilende Wunde zufügten. Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki folgt dieser Reise bis an ihr Ende (Verlagstext)

Keine Bibliotheksbeschreibungen gefunden.

Buchbeschreibung
Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich – auch im übertragenen Sinne – als farblos, denn anders als seine Freunde hat er keine besonderen Eigenheiten oder Vorlieben, ausgenommen vielleicht ein vages Interesse für Bahnhöfe. Als er nach der Oberschule die gemeinsame Heimatstadt Nagoya verlässt, um in Tokio zu studieren, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt – und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Erfolglos versucht er wieder und wieder, sie zu erreichen, bis er schließlich einen Anruf erhält: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, lautet die Botschaft, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokio zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmords verbringt.
Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-jährige Tsukuru seiner neuen Freundin Sara, die nicht glauben kann, dass er nie versucht hat, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Von ihr ermutigt, macht Tsukuru sich auf, um sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen.
Zusammenfassung in Haiku-Form

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