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The Handmaid's Tale von Margaret Atwood
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The Handmaid's Tale (Original 1985; 1998. Auflage)

von Margaret Atwood (Autor)

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
35,336102148 (4.11)2068
Desfred, jetzt als Gebärmaschine nationaler Besitz der totalitären Republik Gilead im Norden der früheren USA, erzählt ihr Leben. Sie erinnert sich noch an unsere Welt, und sie hat noch etwas, was die Machthaber und deren Wächter ihr nicht nehmen können.
Mitglied:Chelseag
Titel:The Handmaid's Tale
Autoren:Margaret Atwood (Autor)
Info:Knopf Doubleday Publishing Group (1998), Edition: 1st Anchor Books, 311 pages
Sammlungen:Deine Bibliothek
Bewertung:
Tags:Keine

Werk-Details

Der Report der Magd von Margaret Atwood (1985)

Kürzlich hinzugefügt vonTayrea, MorbidLibrarian, private Bibliothek, rohnstrong, Dehmont, HelenIs, Dylanish, ckidd, mycherubsme
  1. 717
    1984 von George Orwell (cflorente, norabelle414, Schwehnchen)
  2. 534
    Fahrenheit 451 von Ray Bradbury (ateolf)
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    browner56: Two chilling, though extremely well written, reminders that liberty, freedom, and self-determination are not idle concepts.
  4. 403
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  5. 254
    Die Straße von Cormac McCarthy (mrstreme)
  6. 160
    Oryx und Crake von Margaret Atwood (smiteme)
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  8. 161
    Schöne neue Welt von Aldous Huxley (Schwehnchen, mcenroeucsb)
  9. 120
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  10. 219
    Uhrwerk Orange von Anthony Burgess (wosret)
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    The Gate to Women's Country von Sheri S. Tepper (lesvrolyk)
  12. 110
    Die Geächteten: Roman von Hillary Jordan (sparemethecensor)
    sparemethecensor: The Handmaid's Tale is the classic forerunner to dystopic fiction of sexist futures. When She Woke picks up the mantel with a more modern version of a misogynistic theocracy taking over government. Both show terrifying futures for the state of women in society.… (mehr)
  13. 111
    Das Jahr der Flut von Margaret Atwood (smiteme)
  14. 101
    Wir von Yevgeny Zamyatin (themephi)
  15. 124
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    Kaelkivial: Both stories of strong women who resist (in one form or another) the system that holds them down. Both books fairly fast paced and gripping; acts of violence and loss scattered throughout.
  16. 157
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  17. 92
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1980s (1)
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Nach einem gewaltsamen Putsch wird von christlichen Fundamentalisten die Verfassung der Vereinigten Staaten außer Kraft gesetzt und ein totalitärer Gottesstaat, die Republik Gilead, entsteht. Die Bürgerrechte, insbesondere die Frauenrechte, werden beschnitten und eine puritanisch-patriarchialische Gesellschaft wird geschaffen. Die Ich-Erzählerin Desfred, eine der wenigen nicht-sterilen Frauen, dient als "Magd". Ihre einzige Aufgabe ist die Fortpflanzung, wobei der Akt an sich seiner erotisch-amorösen Komponente beraubt wird und als rein religiös Zeremonie und Pflichtaufgabe stattfindet.

Atwood dystopischer Roman ist vielfach langatmig, trifft dabei aber wohl gewollt die in der Republik Gilead vorherrschende Grundstimmung. Die Autorin verstrickt sich in langen Beschreibungen unwichtiger Details, bleibt aber gerade dort vage, wo sich der Leser Aufklärung oder Hintergrundinformationen wünscht. Der Handlungsstrang wird durch zahlreiche Rückblenden in die Zeit vor die Machtübernahme beziehungsweise Desfreds Ausbildung zur Magd unterbrochen.

Was die geschilderte dystopische Gesellschaft betrifft, vermag Atwoods Vision nur oberflächlich zu überzeugen, vieles scheint nicht ganz durchdacht und wenig plausibel. Auch hinsichtlich der gegen das Regime kämpfenden Widerstandsgruppe hat Atwood keine neuen Ideen, sie verpflanzt einfach die sogenannte "Underground Railroad" aus der Zeit der Sklavenbefreiung in ihr dystopisches Gilead. ( )
  schmechi | Dec 2, 2020 |
Dieses Buch wurde bereits 1985 geschrieben und ist immer noch aktuell. Frauen haben dafür gekämpft, dass sie gleichberechtigt sind. Nicht alles war geschafft, aber wir befanden uns auf einem guten Weg. Doch in letzter Zeit wendet verändert sich diese Entwicklung und orientiert sich rückwärts. Es ist erschreckend.
Aber genauso erschreckend ist es, was Desfred in der Republik Gilead erlebt. Man hatte sie vor eine Wahl gestellt, die kaum eine war. Entweder sie wurde an der Mauer gehenkt oder sie fügt sich in das Leben als Magd. Als Magd hat sie Kinder zu gebären für Frauen, denen es nicht möglich ist, ein Kind auszutragen. Nur dafür ist sie da, ansonsten hat sie keine Rechte. Alles in Gilead ist Regeln unterworfen und diese Regeln verbieten Frauen, dass sie Lesen und Schreiben dürfen. Sie müssen seltsame Kleidung tragen, an der man erkennen kann, was sie sind und die den Blick einschränkt. Es gibt Wächter, Tanten, Marthas und Mägde. Aber eines kann man nicht verhindern, dass Frauen denken.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, die Atmosphäre aber bedrückend und düster. Wir erfahren diese Geschichte aus der Perspektive von Desfred. Sie hat nicht viel zu tun und daher Zeit, Zeit zum Nachdenken. Ihre Gedanken schweifen immer wieder ab in die Zeit vor Gilead, als sie noch über sich selbst bestimmen konnte und Mann und Kind hatte. Diese Gedanken sind nüchtern und sehr sprunghaft. Die Charaktere blieben mir zu fremd, als dass ich hätte mit ihnen fühlen können.
Auch wenn ich finde, dass das Buch Längen hat, so war es durchaus auch spannend. Das Ende lässt einen etwas ratlos zurück, denn es bleibt vieles offen.
Es ist eine bedrückende Geschichte über eine Gesellschaft, die totalitär und patriarchalisch geprägt ist und mich eigentlich nur wütend gemacht hat. ( )
  buecherwurm1310 | Oct 9, 2019 |
Die Originalausgabe erschien 1985 und hat an Aktualität bis heute nicht verloren!

Das Buch ist erschreckend real, da man sich, gerade in der heutigen Welt, sehr gut vorstellen kann, wie im Untergrund schleichend ein Putsch vorbereitet wird, den man zwar irgendwie spürt, aber nicht wahrhaben will und dann ist plötzlich von heute auf morgen das Grauen die neue Wirklichkeit. Ein Grauen, so wie Gilead!

Ein totalitärer und auf religiös fantatische Grundlage gegründeter Staat, in dem Frauen wieder zu ihrer "ursprünglichen" Aufgabe zurückgedrängt wurden. Sie sind entweder Unfrauen (Frauen, die zu nichts mehr zu gebrauchen sind und in Kolonien u.a. kontaminierten Müll sortieren), Ehefrauen (sie haben "Glück" gehabt), Tanten (ältere Frauen, sie bilden Mägde aus), Marthas (Dienerinnen, Köchinen) oder eben Mägde, so wie Desfred aus dieser Geschichte. Sie ist eine Magd. Sie ist einzig und allein dazu da, für die Ehefrau ein Kind zu gebären. Ein Kind, das mit dem Ehemann, dem Kommandanten, gezeugt wird. Desfred ist eine der wenigen fruchtbaren Frauen in Gilead und hat die "Ehre", für ihren Haushalt und die neue Republik neue und gesunde Kinder zu zeugen, in der sich Frauen dem Mann absolut unterzuordnen haben.

Als Leser verfolgt man eine Geschichte aus Desfreds Perspektive und weiß somit nur so viel, wie die Magd selbst. Als Ich-Erzählerin berichtet sie aus ihrem jetzigen Leben als Magd sowie in Rückblicken aus ihrer Vergangenheit, als das Leben noch so war, wie wir Leser es kennen. Als noch alle Frauen heiraten durften, wenn sie wollten. Als ihnen für Ausbildung die Türen offenstanden, sie einer Arbeit nachgehen, Geld verdienen, Familien gründen, Eigentum besitzen und sich das Leben so gestalten durften, wie sie es für richtig hielten. Damals hieß Desfred anders. Doch so langsam verblasst ihre Erinnerung an ihr früheres Leben, an ihren Mann und ihr Kind, auch an ihre versuchte Flucht. Jetzt ist sie nur noch Eigentum von (des) Fred --> eine Desfred.

Zunehmend verstört verfolgte ich diesen Bericht. Ein immenses Unbehagen befiel mich, da Atwoods Sprachstil leicht distanziert ist, deswegen aber umso grausamer. Nach und nach entfaltet sich die gesamte brutale Wirklichkeit, in der es augenscheinlich keine Freude, Liebe, Heiterkeit und Leichtigkeit und ebenso kein Entkommen gibt. Eines Tages jedoch flackert ein kleines Fünkchen Hoffnung, das sich "Mayday" nennt...

Das Ende bildet ein Anhang zum Buch und ließ mich etwas erleichterter zurück. Auch wenn nicht ganz eindeutig geklärt ist, wie Desfreds Geschichte endet, hat es mir gereicht, um mir eine positive Entwicklung vorstellen zu können

Fazit:
Ein Buch, das mächtig unter die Haut geht! Ein Buch, das man als Frau nicht so leicht vergisst, insbesondere nicht, wenn man in manchen Parteiprogrammen liest, was sich diese so für die Zukunft der Frau ausgedacht haben und vorstellen könnten... ( )
  monerlS | Nov 15, 2017 |
Super genialer Science Fiction Roman. Hat mich wirklich gefesselt. ( )
  lomolinchen | Aug 13, 2008 |

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Atwood, MargaretHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Balbusso, AnnaIllustratorCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Balbusso, ElenaIllustratorCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Boyd, FlorenceUmschlagillustrationCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Danes, ClaireErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
David, JoannaErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Marcellino, FredUmschlagillustrationCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Moss, ElisabethErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Pennati, CamilloÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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And when Rachel saw that she bare Jacob no children, Rachel envied her sister, and said unto Jacob, Give me children, or else I die.

And Jacob’s anger was kindled against Rachel, and he said, Am I in God’s stead, who hath withheld from thee the fruit of the womb?

And she said, Behold my maid Bihah, go in unto her, and she shall bear upon my knees, that I may also have children by her.
                              — Genesis 30:1–3
But as to myself, having been wearied out for many years with offering vain, idle, visionary thoughts, and at length utterly despairing of success, I fortunately fell upon this proposal . . .
                              — Jonathan Swift,
A Modest Proposal
In the desert there is no sign that says, Thou shalt not eat stones.
                              — Sufi proverb
Widmung
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For Mary Webster and Perry Miller
Erste Worte
Wir schliefen in dem Raum, der einst die Turnhalle gewesen war.
Zitate
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As all historians know, the past is a great darkness, and filled with echoes. Voices may reach us from it; but what they say to us is imbued with the obscurity of the matrix out of which they come; and, try as we may, we cannot always decipher them precisely in the clearer light of our own day.
Time has not stood still. It has washed over me, washed me away, as if I’m nothing more than a woman of sand, left by a careless child too near the water.
The shell of the egg is smooth but also grained; small pebbles of calcium are defined by the sunlight, like craters on the moon. It’s a barren landscape, yet perfect; it’s the sort of desert the saints went into, so their minds would not be distracted by profusions. I think that this is what God must look like: an egg. The life of the moon may not be on the surface, but inside.
But remember that forgiveness too is a power. To beg for it is a power, and to withhold or bestow it is a power, perhaps the greatest. Maybe none of this is about control ... Maybe it’s about who can do what to whom and be forgiven for it. Never tell me it amounts to the same thing.
There is more than one kind of freedom, said Aunt Lydia, freedom to and freedom from. In the days of anarchy, it was freedom to. Now you are being given freedom from. Don’t underrate it.
Letzte Worte
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Hinweis zur Identitätsklärung
Verlagslektoren
Werbezitate von
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Originalsprache
Anerkannter DDC/MDS
Anerkannter LCC

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Wikipedia auf Englisch (4)

Desfred, jetzt als Gebärmaschine nationaler Besitz der totalitären Republik Gilead im Norden der früheren USA, erzählt ihr Leben. Sie erinnert sich noch an unsere Welt, und sie hat noch etwas, was die Machthaber und deren Wächter ihr nicht nehmen können.

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