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The General Theory of Employment, Interest, and Money (1936)

von John Maynard Keynes

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1,513119,132 (3.59)17
Rezension: "Sein Hauptwerk 'Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes' wurde von einer Auswahl konservativer amerikanischer Professoren und Politiker im Jahre 2005 zu den gefährlichsten Büchern des 20. Jahrhunderts gezählt - noch vor den Werken Lenins. Dagegen erklärten Wirtschaftsnobelpreisträger wie James Tobin oder Joseph Stiglitz ihn zum bedeutendsten Ökonomen überhaupt. An dem Briten John Maynard Keynes scheiden sich auch 70 Jahre nach seinem Tod die Geister. Woran liegt es, dass sein Name noch immer so viele Emotionen auslöst?Keynes brach mit der liberalen Idee, der Markt biete stets die beste Lösung. Tatsächlich hatte die unsichtbare Hand des Marktes in der Weltwirtschaftskrise Millionen von Arbeitern auf die Straße gesetzt, und die klassischen Ökonomen empfahlen Lohnsenkungen: Dann, so behaupteten sie, stiege die Beschäftigung und der Arbeitsmarkt würde geräumt. Doch auch zu Hungerlöhnen stellten die Unternehmer niemand ein, denn die Konjunkturaussichten blieben düster und die Nachfrage schwach. Keynes erkannte, dass Kostenvorteile durch Lohnsenkung die eine, sinkende Einkommen der Kundschaft die andere Seite der Medaille waren. Weil Unternehmer auch nicht auf Exporte ausweichen konnten, kam es zur Abwärtsspirale der Depression, aus der nur noch der Staat heraushelfen konnte. Nur öffentliche Arbeiten konnten einen Ausweg aus dem skandalösen Zustand ungenutzter Arbeits- und Geistesressourcen bieten.In den siebziger Jahren war der Keynesianismus fast schon Allgemeingut. Dann wurde die Frage, ob der Staat in die Konjunktur eingreifen soll, wieder zum Gegenstand heißer Dispute. Die sogenannten neuen Klassiker von Milton Friedmann bis Robert Lucas erklärten den Staat selbst zum Sörfaktor in der Wirtschaft. Lohnsenkungen wurden wieder als Heilmittel gegen die Massenarbeitslosigkeit gepriesen, und die klassische Ökonomie dominierte internationale Organisationen. Diese Gegenrevolution wirkt sich bis heute auf die wirtschaftspolitische Praxis aus.Doch die keynesianische Frage bleibt aktuell: Wie kann eine zivilisierte Gesellschaft, die sich die Menschenrechte auf ihre Fahnen geschrieben hat, ein Millionenheer von Arbeitslosen und wachsende Armut rechtfertigen? Die neoklassische Lehre ignoriert nach dieser Sicht, dass Konsumenten erst als Produzenten Einkommen bilden müssen, um Nachfrage zu generieren.Keynes war hier weiter. Daher forderte der Nobelpreisträger Georg Akerlof jüngst als Präsident der American Economic Association (AEA) in der Eröffnungsansprache des AEA-Kongresses in Chicago einen Paradigmenwechsel - zurück zu Keynes.Im vergangenen Jahr erschien eine Neuausgabe des Hauptwerkes in den USA. Die Einleitung schrieb der Princeton-Ökonom Paul Krugmann. Auch eine deutsche Neuausgabe liegt jetzt vor, die große Vorzüge aufweist. Die Lektüre von Keynes' Hauptwerk bereitete bisher gewisse Probleme.Das lag zum einen an der Organisation des Stoffes: Der Biograf Robert Skidelsky empfahl deshalb, nur Kapitel 3, 8 bis 13 und Kapitel 18 zu verstehen. Nach diesem Kanon würde man die sozialphilosophischen Kapitel 23 und 24 verpassen. Der zweite Grund war die deutsche Übersetzung. Dass es besser geht, beweisen nun Jürgen Kromphardt, Gründer der deutschen Keynes-Gesellschaft und ein früherer Wirtschaftsweiser, und Stephanie Schneider. Sie haben unzeitgemäße Ausdrücke ersetzt, die den Zugang zum Werk erschwert hatten, und sie besserten allerhand Übersetzungsfehler aus: 'Entschädigung' statt 'Entgelt' etwa oder 'Schulden' statt 'Finanzanlagen'. Also liest sich die neue Ausgabe leichter. Zudem bietet sie ein deutsch-englisches Lexikon volkswirtschaftlicher Begriffe und ein Symbolverzeichnis. Sie ist ein echter Gewinn." Reinhard Blomert, in: Die Zeit, 01.03.2007 (Nr. 10)… (mehr)
  1. 10
    John Maynard Keynes von Hyman P. Minsky (Jestak)
  2. 00
    Die moderne Industriegesellschaft. von John Kenneth Galbraith (caflores)
  3. 00
    Macroeconomics von Richard T. Froyen (thcson)
    thcson: Froyen's textbook discusses classical macroeconomic models and the transition to keynesian theory in some detail. It's very helpful for understanding The General Theory of Employment, Interest and Money.
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Terrible slog. Science of economy is verging on astrology - a lot of theories but no testable predictions. So many equations yet not a single predictive one. I don't know what's worse, machine learning with its predictive power but no explanation or elaborate explanations with no predictive power. ( )
  Paul_S | Dec 23, 2020 |
While I never agreed with a number of tenants in what was a groundbreaking work in economics, I've gradually come to appreciate much of it much more over time. Certainly recommended for any student of economics, policy, business, theory, etc. ( )
  scottcholstad | Jan 10, 2020 |
Perhaps the most classic text on Economic theory of all time, certainly Keynes most important work. A must have on one's science library. ( )
  atufft | Jul 8, 2019 |
I liked this book quite a bit, but it is not without flaws. While the book is dense and rather boring to read, I can forgive this since Keynes was writing for his fellow economists. The jargon and symbols that are used obfuscate the idea he is trying to get across especially if you merely read for fun and no other purpose. The other reason I picked up this book is that of its reputation. There are few people that can say they flipped an entire subject of inquiry on its head.

Going into this book, I knew a bit of the history involved in it and the era that produced it. This book did not really bring any of those times into light, especially since he uses a British Currency. I have no point by which I can compare, though I suppose that if I searched hard enough for old prices I could compare the currencies. Now that I'm typing out the idea though, it just seems like it would be way too much work. ( )
  Floyd3345 | Jun 15, 2019 |
Absolutely everyone needs to read this book, particularly chapters 25 and 26 and his remarks on Silvio Gesell [b:The Natural Economic Order|10213829|The Natural Economic Order|Silvio Gesell|https://s.gr-assets.com/assets/nophoto/book/50x75-a91bf249278a81aabab721ef782c4a74.png|15113351] vs. Marx [b:Capital, Vol 1: A Critical Analysis of Capitalist Production|325785|Capital, Vol 1 A Critical Analysis of Capitalist Production|Karl Marx|https://d.gr-assets.com/books/1348385812s/325785.jpg|345846].
ShiraDest,
5 nov.12015 HE ( )
  FourFreedoms | May 17, 2019 |
Like many economic classics, the General Theory of Employment, Interest and Money, published in early 1936, is an ill-organized, repetitious, and quarrelsome book. Save for occasional bravura passages on Egyptian pyramids, medieval masses for the dead, and the behavior of stock market speculators, the graceful English stylist of the Economic Consequences of the Peace and the Essays in Biography is little in evidence.
 
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Anerkannter DDC/MDS
Anerkannter LCC
Rezension: "Sein Hauptwerk 'Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes' wurde von einer Auswahl konservativer amerikanischer Professoren und Politiker im Jahre 2005 zu den gefährlichsten Büchern des 20. Jahrhunderts gezählt - noch vor den Werken Lenins. Dagegen erklärten Wirtschaftsnobelpreisträger wie James Tobin oder Joseph Stiglitz ihn zum bedeutendsten Ökonomen überhaupt. An dem Briten John Maynard Keynes scheiden sich auch 70 Jahre nach seinem Tod die Geister. Woran liegt es, dass sein Name noch immer so viele Emotionen auslöst?Keynes brach mit der liberalen Idee, der Markt biete stets die beste Lösung. Tatsächlich hatte die unsichtbare Hand des Marktes in der Weltwirtschaftskrise Millionen von Arbeitern auf die Straße gesetzt, und die klassischen Ökonomen empfahlen Lohnsenkungen: Dann, so behaupteten sie, stiege die Beschäftigung und der Arbeitsmarkt würde geräumt. Doch auch zu Hungerlöhnen stellten die Unternehmer niemand ein, denn die Konjunkturaussichten blieben düster und die Nachfrage schwach. Keynes erkannte, dass Kostenvorteile durch Lohnsenkung die eine, sinkende Einkommen der Kundschaft die andere Seite der Medaille waren. Weil Unternehmer auch nicht auf Exporte ausweichen konnten, kam es zur Abwärtsspirale der Depression, aus der nur noch der Staat heraushelfen konnte. Nur öffentliche Arbeiten konnten einen Ausweg aus dem skandalösen Zustand ungenutzter Arbeits- und Geistesressourcen bieten.In den siebziger Jahren war der Keynesianismus fast schon Allgemeingut. Dann wurde die Frage, ob der Staat in die Konjunktur eingreifen soll, wieder zum Gegenstand heißer Dispute. Die sogenannten neuen Klassiker von Milton Friedmann bis Robert Lucas erklärten den Staat selbst zum Sörfaktor in der Wirtschaft. Lohnsenkungen wurden wieder als Heilmittel gegen die Massenarbeitslosigkeit gepriesen, und die klassische Ökonomie dominierte internationale Organisationen. Diese Gegenrevolution wirkt sich bis heute auf die wirtschaftspolitische Praxis aus.Doch die keynesianische Frage bleibt aktuell: Wie kann eine zivilisierte Gesellschaft, die sich die Menschenrechte auf ihre Fahnen geschrieben hat, ein Millionenheer von Arbeitslosen und wachsende Armut rechtfertigen? Die neoklassische Lehre ignoriert nach dieser Sicht, dass Konsumenten erst als Produzenten Einkommen bilden müssen, um Nachfrage zu generieren.Keynes war hier weiter. Daher forderte der Nobelpreisträger Georg Akerlof jüngst als Präsident der American Economic Association (AEA) in der Eröffnungsansprache des AEA-Kongresses in Chicago einen Paradigmenwechsel - zurück zu Keynes.Im vergangenen Jahr erschien eine Neuausgabe des Hauptwerkes in den USA. Die Einleitung schrieb der Princeton-Ökonom Paul Krugmann. Auch eine deutsche Neuausgabe liegt jetzt vor, die große Vorzüge aufweist. Die Lektüre von Keynes' Hauptwerk bereitete bisher gewisse Probleme.Das lag zum einen an der Organisation des Stoffes: Der Biograf Robert Skidelsky empfahl deshalb, nur Kapitel 3, 8 bis 13 und Kapitel 18 zu verstehen. Nach diesem Kanon würde man die sozialphilosophischen Kapitel 23 und 24 verpassen. Der zweite Grund war die deutsche Übersetzung. Dass es besser geht, beweisen nun Jürgen Kromphardt, Gründer der deutschen Keynes-Gesellschaft und ein früherer Wirtschaftsweiser, und Stephanie Schneider. Sie haben unzeitgemäße Ausdrücke ersetzt, die den Zugang zum Werk erschwert hatten, und sie besserten allerhand Übersetzungsfehler aus: 'Entschädigung' statt 'Entgelt' etwa oder 'Schulden' statt 'Finanzanlagen'. Also liest sich die neue Ausgabe leichter. Zudem bietet sie ein deutsch-englisches Lexikon volkswirtschaftlicher Begriffe und ein Symbolverzeichnis. Sie ist ein echter Gewinn." Reinhard Blomert, in: Die Zeit, 01.03.2007 (Nr. 10)

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