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The Red Address Book von Sofia Lundberg
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The Red Address Book (Original 2015; 2019. Auflage)

von Sofia Lundberg (Autor)

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2733676,240 (3.94)9
"Written with love, told with joy. Very easy to enjoy."--Fredrik Backman, author ofA Man Called Ove The global fiction sensation--publishing in 32 countries around the world--that follows 96-year-old Doris, who writes down the memories of her eventful life as she pages through her decades-old address book. But the most profound moment of her life is still to come... Meet Doris, a 96-year-old woman living alone in her Stockholm apartment. She has few visitors, but her weekly Skype calls with Jenny--her American grandniece, and her only relative--give her great joy and remind her of her own youth. When Doris was a girl, she was given an address book by her father, and ever since she has carefully documented everyone she met and loved throughout the years. Looking through the little book now, Doris sees the many crossed-out names of people long gone and is struck by the urge to put pen to paper. In writing down the stories of her colorful past--working as a maid in Sweden, modelling in Paris during the 30s, fleeing to Manhattan at the dawn of the Second World War--can shehelp Jenny, haunted by a difficult childhood, unlock the secrets of their family and finally look to the future? And whatever became of Allan, the love of Doris's life? A charming novel that prompts reflection on the stories we all should carry to the next generation, and the surprises in life that can await even the oldest among us,The Red Address Book introduces Sofia Lundberg as a wise--and irresistible--storyteller.… (mehr)
Mitglied:Jinjer
Titel:The Red Address Book
Autoren:Sofia Lundberg (Autor)
Info:The Borough Press (2019), Edition: edition
Sammlungen:Deine Bibliothek
Bewertung:
Tags:to-read

Werk-Details

The Red Address Book von Sofia Lundberg (2015)

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Meine Meinung
Dieses Buch hat mich sehr überrascht! Und zwar im positiven Sinne! Es hat mich aber auch ganz tief ge-/berührt.

Wir lernen Doris kennen, eine 96 jährige Frau, die ein buntes Leben gelebt hat und am Ende ihres irdischen Weges steht. Das ist ihr bewusst. Deshalb hatte sie vor einger Zeit angefangen ihr Leben für ihre Großnichte Jenny niederzuschreiben. Dies macht sie anhand der Menschen, die ihr im Laufe der Zeit über den Weg gelaufen sind und die in irgendeiner Form eine gewichtige Rolle für sie gespielt haben. Alle Namen sind fein säuberlich dem ABC nach in ihrem roten Adressbuch notiert, das Doris damals mit 10 Jahren von ihrem Vater zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte.

Mit 96 hat man leider die meisten geliebten Menschen bereits hinter sich gelassen. So auch Doris. Bis auf Jenny ist niemand mehr am Leben, der ihr etwas bedeutet. Fast jeder Name im Adressbuch ist durchgestrichen. Dahinter hat Doris immer “TOT” vermerkt.

So erfahren wir in angenehmen kurzen Kapiteln, wie Doris als sehr junges Mädchen von ihrer Mutter fortgeschickt wird, warum sie nach Paris gelangt und wie sie Allan, die große Liebe ihres Lebens, kennenlernt. Doch die schönen Zeiten sind bald vorüber, der Zweite Weltkrieg bricht aus. Auch Frankreich und Paris sind betroffen. Doris nächster Weg führt sie nach Amerika, wo sie schwere Schicksalsschläge hinnehmen muss. Über einen ungewollten Umweg über England gelangt sie schließlich wieder nach Schweden, in ihre alte Heimat.

Die Autorin hat ein wundervolles, einfühlsames und berührendes Buch geschrieben. Sie zeigt ehrlich und nachvollziehbar die Probleme und das Leid eines sehr alten Menschen auf, dessen Umwelt ihn nicht mehr richtig warhnimmt und ihn nicht mehr als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft betrachtet. Ja, alte Menschen können auch stur und eigensinnig sein. Doch dahinter verbirgt sich auch ofmals der Frust, nicht mehr so aktiv sein zu können wie früher. Sehr schön stellte Sofia Lundberg dieses Thema dar und beschreibt, wie angestrengt sich Doris gegen die Bevormundung wehren muss, nicht gegen ihren Willen ins Pflegeheim abgeschoben zu werden. Wenn man sich Zeit lässt über solche Sachen nachzudenken, erkennt man, wie realitätsnah diese Szenen beschrieben sind. Somit kratzt das Buch in seiner Tiefe auch an aktuellen Problemen, die wir derzeit auch in Deutschland haben.

Ohne den Krieg zu groß zu thematisieren bringt die Autorin in ihrem Buch den Zweiten Weltkrieg unter und positioniert darin einen lebenslange Liebe, die mir am Ende richtiggehend ans Herz ging.

Wenn auch keine fordernde Literatur, so ist dieser Roman doch große Unterhaltungsliteratur, die das hält, was sie verspricht. Ein interessantes Debüt, das einen fragen lässt: Wie viele solcher Geschichten verbergen sich in den Leben der alten Menschen, die (leider) nie ihren Weg nach außen finden werden?

Fazit
Wer gerne eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art lesen möchte, der ist bei Lundbergs Buch genau richtig. Manchmal sachlich, manchmal rührend und dann wieder überaus traurig – all das findet man in dieser Geschichte. Sie ist so, wie das Leben selbst, unbeeinflussbar und überraschend. Man sollte sich darauf einlassen und genießen. Prädikat: absolut lesenswert! ( )
  monerlS | Sep 12, 2018 |
Doris ist alt, sie wurde 1918 geboren und lebt alleine in Stockholm. Nur die Pflegerinnen kommen regelmäßig zu ihr. Mit Jenny, der einzigen Verwandten, die sie noch hat und die mit ihrer Familie in San Francisco lebt, hat sie nur Kontakt per Skype.
Ein Geschenk ihres Vaters, das dieser ihr zum 10 Geburtstag schenkt, hütet sie auch nach all den Jahren noch wie einen Schatz. Es ist ein Adressbuch in dem sie alle wichtigen Kontakte festhalten sollte. Nun sitzt sie da mit ihrem Adressbuch und erinnert sich zurück. Sie will ihre Geschichte aufschreiben und sie Jenny hinterlassen.
Sie stellt sehr bald fest, dass die meisten Menschen aus ihrem Adressbuch längst verstorben sind. Besonders erinnert sie sich an Allan, ihre große Liebe. Leider wurde nichts aus dieser Liebesbeziehung, trotzdem konnte sie ihn nicht vergessen.
Schon das wundervolle Cover macht auf dieses Buch aufmerksam, aber es ist auch eine wunderbare Geschichte, die uns hier erzählt wird.
Doris hatte ein bewegtes, nicht immer einfaches Leben, aber nun sitzt sie einsam in ihrer Wohnung. Skypen und Besuche der Pflegerinnen sind einfach kein Ersatz für Menschen, die um einen Herum sind und mit einem leben. Doris hat sich immer eine erfüllende Liebe gewünscht, aber es hat nicht sollen sein.
Die Charaktere sind sehr glaubhaft und vielschichtig beschrieben. Doris war mir sympathisch und ich konnte gut mit ihr fühlen. Sie ist einsam und wartet auf den Tod, aber man spürt trotzdem keine Verbitterung in ihr.
Dieses Buch hat mich von Anfang an gepackt und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Geschichte hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt.
Sehr lesenswert! ( )
  buecherwurm1310 | Aug 18, 2018 |
Doris bleibt nicht mehr viel Lebenszeit, mit 96 lebt sie alleine in Stockholm und die einzige Familie, die ihr noch geblieben ist, ist ihre Nichte Jenny, die mit ihrer Familie in San Francisco wohnt. Über Skype sprechen sie regelmäßig miteinander und so hat Doris Anteil am Aufwachsen von Jennys Kindern. Doris befürchtet jedoch, dass ihr die Zeit davonläuft und sie nicht mehr alles erzählen und beichten kann, was sie gerne loswerden möchte, daher beginnt sie in einem roten Tagebuch zu notieren, wer ihr in ihrem Leben wichtig war und welche Rolle diese Menschen für sie persönlich spielten, wen sie liebte. Als es mit Doris‘ Gesundheit rapide bergab geht, fliegt Jenny mit ihrer jüngsten Tochter nach Schweden, um ihre Tante in den letzten Stunden zu begleiten.

Sofia Lundberg ist eine Journalistin, die in der schwedischen Hauptstadt lebt. „Das rote Adressbuch“ ist ihr erster Roman, der in Skandinavien direkt zum großen Erfolg wurde. Es ist eine Geschichte voller Abendteuer, Gefahren, Erfolge und Niederlagen. Aber in erster Linie ist es ein Roman über die Liebe, eine Liebe, die es tatsächlich gab, die Kriege überstand – aber immer nur aus der Ferne gelebt wurde.

Was mir am besten gefallen hat, war der Wechsel zwischen den beiden Erzählsträngen, einerseits Doris in ihren letzten Tagen zu begleiten, andererseits ihr aufregendes Leben ab den Kindertagen nachzuvollziehen. Sie hatte kein einfaches Leben, aber genau das hat sie zu dem Menschen gemacht, der sie am Ende ist: eine veritable Grande Dame mit großem Herz, die alles erlebt und so viel zu geben hat.

Die Autorin hat liebenswerte und charmante Figuren erschaffen, die man am Ende nicht verlassen möchte. Der Roman ist ein kleiner Schatz, den man nicht übersehen sollte und der in dem Wunsch der Mutter alles zusammenfasst, was Doris erlebt: Sie wünscht ihrer Tochter, dass sie immer genügend Sonne habe, um ihre Tage zu erleuchten, genügend Regen um die Sonne zu schätzen, Freude für die Seele und Kummer, um die Freuden zu würdigen und Begegnungen, um sich auch verabschieden zu können. ( )
  miss.mesmerized | Aug 12, 2018 |
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Keine

"Written with love, told with joy. Very easy to enjoy."--Fredrik Backman, author ofA Man Called Ove The global fiction sensation--publishing in 32 countries around the world--that follows 96-year-old Doris, who writes down the memories of her eventful life as she pages through her decades-old address book. But the most profound moment of her life is still to come... Meet Doris, a 96-year-old woman living alone in her Stockholm apartment. She has few visitors, but her weekly Skype calls with Jenny--her American grandniece, and her only relative--give her great joy and remind her of her own youth. When Doris was a girl, she was given an address book by her father, and ever since she has carefully documented everyone she met and loved throughout the years. Looking through the little book now, Doris sees the many crossed-out names of people long gone and is struck by the urge to put pen to paper. In writing down the stories of her colorful past--working as a maid in Sweden, modelling in Paris during the 30s, fleeing to Manhattan at the dawn of the Second World War--can shehelp Jenny, haunted by a difficult childhood, unlock the secrets of their family and finally look to the future? And whatever became of Allan, the love of Doris's life? A charming novel that prompts reflection on the stories we all should carry to the next generation, and the surprises in life that can await even the oldest among us,The Red Address Book introduces Sofia Lundberg as a wise--and irresistible--storyteller.

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