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Rot is mein Name (1998)

von Orhan Pamuk

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6,3361491,186 (3.76)1 / 405
A furor erupts in sixteenth-century Istanbul when the Sultan commissions the European-style illumination of a great book, and the situation worsens when one of the miniaturists vanishes mysteriously.
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Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.11.2001
"Ein wunderbar reiches Stück Weltliteratur", jubelt ein begeisterter Ernst Osterkamp über dies "verwirrend schöne" Buch. Ein Kriminalroman, der von der ersten Seite an auch ein Künstlerroman sei - und "ein Hohelied auf die osmanische Buchmalerei", Abgesang auf eine Kunst, die unter dem "aus dem Okzident kommenden künstlerischen Erneuerungsdruck" zum Untergang verurteilt gewesen sei. Es gehe also auch um den Konflikt zweier Kulturen. Und die Frage, ob Allah über Ost und West gleichermaßen herrscht. Dadurch gewinnt der Roman in Osterkamps Augen auch Züge einer politischen Allegorie, "die aktueller nicht sein könnte". Der Leser habe sich auf eine "gewaltige Lebenspartitur mit vielen Stimmen" einzustellen. "59 Auftritte", nicht weniger als einundzwanzig Erzähler habe das Werk. "Mörder und Opfer, Tote und Lebende, Maler und gemalte Figuren, Liebende, Tod und Teufel". Das Buch sei ein "Meisterwerk des polyperspektivischen Erzählens". Der Rezensent führt durch ein schillerndes historisches Panorama, das im Istanbul des Jahres 1591 angesiedelt ist und sich vom "ärmlichen Teehaus bis zum Palast des Padischah" erstreckt. Nebenbei sei das Buch auch noch eine wunderbare Liebesgeschichte, meint der Rezensent und lobt die Übersetzerin, die es in "angenehm lesbares Deutsch" gebracht habe.

© Perlentaucher Medien GmbH

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 25.09.2001
Bleibt die Tür zur EU für die Türkei auch vorerst noch verschlossen, schreibt der Rezensent, so ist mit diesem Roman immerhin "ihre Aufnahme in den Kosmos des europäischen Romans" vollzogen. Und das muss was heißen, hat Christoph Bartmann sich doch tüchtig fesseln lassen von diesem "verwickelten, opulenten und unheimlichen" Roman des "Wortmalers Orhan Pamuk." Es klingt schon recht nach Tausendundeiner Nacht, wenn Bartmann vom Zierrat spricht, von der Verschwendung, mit der hier Gleichnisse und Anekdoten zu einem "west-östlichen" Bilder-Traktat und Detektivroman verbandelt werden. Allerdings ist unserem Rezensenten auch die politische Aktualität des Ganzen nicht entgangen: Zugrunde liegt dem geschilderten "Krieg der Malerschulen" aus dem 16. Jahrhundert nämlich die doppelte Perspektive seines türkischen Autors: "mit einem Bein im Okzident und mit dem anderen im Orient." .

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung
Man schreibt das Jahr 1591, Istanbul ist vom Schnee bedeckt. Ein Toter spricht zu uns aus der Tiefe eines Brunnens. Er kennt seinen Mörder, und er kennt auch die Ursache für den Mord: ein Komplott gegen das gesamte Osmanische Reich, seine Religion, seine Kultur, seine Tradition. Darin verwickelt sind die Miniaturenmaler, die beauftragt sind, für den Sultan zehn Buchblätter zu malen, ein Liebender und der Mörder, der den Leser bis zum Schluß zum Narren hält. Ein spannender Roman, der, als historischer Krimi verkleidet, immer wieder auch auf die gegenwärtige Spannung zwischen Orient und Okzident verweist.
  ronka | Jun 29, 2007 |
Ein Toter spricht aus der Tiefe eines Brunnens zu uns. Man hat ihn brutal zugerichtet und nun liegt er hier unten und wartet darauf, dass sein geschundener Körper gefunden wird. Kara erzählt die Geschichte der Illustration im Osmanischen Reich des Mittelalters. Nach 12 Jahren der Abwesenheit kehrt er nach Istanbul zurück. Sein Weg führt ihn zu seinem Oheim, der mit der schönnen Seküre und deren beiden Söhnen unter einem Dach lebt. Seküres Ehemann ist seit vier Jahren nicht aus dem Krieg zurückgekehrt. Der Oheim beschäftigt verschiedene Illustratoren um einen Auftrag des obersten Padischas zu erfüllen. Zehn Bilder sollen erstellt werden, um sie im Jahre Eintausend des Osmanischen Reiches an den Dogen in Venedig zu übergeben. Der Oheim spricht mit Kara über die Bilder und zeigt ihm Ausschnitte. Kara möchte einen Blick auf die schöne Seküre ergattern, die ihn durch ein Loch im Schrank beobachtet. Über die Jüdin Esther tauschen sie Botschaften aus. Doch auch Hasan ist an der schönen Seküre interessiert. Er ist der Bruder ihres vermissten Mannes und er meldet Ansprüche auf Sekür an. Doch da wird der Tote im Brunnen entdeckt und die Illustratorenzunft ist aufgeschreckt. Wer tut so eine grausame Tat?? Der Mörder will die Illustration und Buchkunst vor den fränkischen Einflüssen bewahren (Leseprobe S. 216) Kara bekommt eine Stelle bei seinem Oheim und soll an der Fertigstellung der Bilder arbeiten. Er trifft sich heimlich mit Seküre in einem verlassenen Haus, er küsst Sie und gesteht ihr sein Begehren und seine Liebe. Auch Seküre liebt Kara, doch sie ist zurückhaltend. Als sie nach Hause zurückkehrt, findet sie ihren Vater den Oheim blutüberstömt mit eingeschlagenen Schädel vor. Sie ist entsetzt, zerrt den Toten in eine Kammer, reinigt alles vom Blut, als ihre Söhne mit der Magd zurückkommen. Sie lässt nach Karim schicken und berät sich mit ihm (S. 256, 257f) Karim besorgt Seküre Scheidungspapiere und ehelicht sie am darauffolgenden Tag. Die Suche nach dem Mörder geht weiter. Kara wird in Gefangenschaft genommen und gefoltert. Das Verschweigen des Totdeszeitpunktes von Sekürs Vater fliegt auf. Hassan findet es heraus. (Satan Leseprobe über den Richtungsstreit S. 390) Kara übersteht die Folter. Gemeinsam mit Altmeister Osman soll er in den
Gemeinsam mit dem Altmeister Osman, soll er in den Schatzkammern des Padischahs nach Spuren des Täters suchen. Sämtliche Illustrationen schauen sich die beiden Männer an, die kaum ein menschliches Auge sehen darf. Da erahnt Kara plötzlich, wer hinterden Morden stecken könnte. Als er endlich wieder nach Hause zurückkehrt ist seine Ehefrau mit ihren Kindern verschwunden. Kara erfährt, dass sie bei Hassan ist, denn angeblich sei der Ehemann aus dem Krieg zurückgekehrt... Dieses opulente farbige Werk, an dem Parmuk mehrr Jahre geschrieben hat, ist nicht einfach ein historischer Roman, sondern ein Sittenbild der islamischen Gesellschaft mir all seinen Unterschieden zum christlichen Abendland. Spannend, differenziert und detailliert beschreibt Pamuk den Richtungsstreit und die Frage nach dem rechten Glauben. Ein große Erzähler, der in der Türkei wegen seines literarischen Werkes angeklagt wurde, während er in Deutschland den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt. ( )
  Cornelia16 | Jun 19, 2007 |
Fälschlicherweise von den Rezensenten oft als historischer Krimi abgetan, bietet der Roman doch viel mehr Facetten als den Mord an einem Miniaturenmaler.

Ein spannender farbenfroher Einblick in das mittelalterliche osmanische Reich, der immer wieder die gegenwärtigen Konflikte zwischen Ost und West ins Gedächtnis ruft, gelungene Erzählperspektiven und hübsch atmosphärisch. ( )
  Frau_Lichterloh | Mar 5, 2007 |
The new one, ''My Name Is Red,'' is by far the grandest and most astonishing contest in Pamuk's internal East-West war. Translated with fluid grace by Erdag M. Goknor, the novel is set in the late 16th century, during the reign of Sultan Murat III, a patron of the miniaturists whose art had come over from Persia in the course of the previous hundred years. It was a time when the Ottomans' confidence in unstoppable empire had begun to be shaken by the power of the West -- their defeat at Lepanto had taken place only a few years earlier -- as well as by its cultural vitality and seductiveness.
hinzugefügt von jlelliott | bearbeitenThe New York Times, Richard Eder (Nov 2, 2001)
 

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Orhan PamukHauptautoralle Ausgabenberechnet
Bertolini, MartaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Campin, RobertUmschlagillustrationCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Dorleijn, MargreetÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Göknar, ErdağÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Gezgin, ŞemsaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Heijden, Hanneke van derÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Iren, IngridÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Kojo, TuulaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Shen, ZhixingÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wondergem, MijkeUmschlaggestalterCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Самуилова, РозияÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Epigraph (Motto/Zitat)
Wenn ihr jemand erschlagen habt und über den Täter streitet … (Koran, Sure Bakara, 72)
Nicht die gleichen sind der Blinde und der Sehende. (Koran, Sure Al-Fatir, 19)
Allah ist Herr über Ost und West … (Koran, Sure Bakara, 115)
Widmung
Für Rüya
Erste Worte
Ein Toter bin ich nun, eine Leiche auf dem Grund eines Brunnens.
Zitate
Letzte Worte
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Hinweis zur Identitätsklärung
Verlagslektoren
Werbezitate von
Originalsprache
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Anerkannter LCC

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (1)

A furor erupts in sixteenth-century Istanbul when the Sultan commissions the European-style illumination of a great book, and the situation worsens when one of the miniaturists vanishes mysteriously.

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