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Buddenbrooks (1901)

von Thomas Mann

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
4,843881,686 (4.18)346
Aufstieg und Verfall einer Lübecker Patrizierfamilie im 19. Jahrhundert.
  1. 30
    Leopard von Giuseppe Tomasi di Lampedusa (roby72)
  2. 52
    Die Forsyte Saga von John Galsworthy (Cecilturtle, Laiane)
  3. 20
    Die Jahre von Virginia Woolf (roby72)
  4. 10
    Krieg und Frieden von Leo Tolstoy (WirSindAlive)
  5. 10
    Die Brüder Maschber: Das jiddische Epos von Der Nister (Steven_VI)
  6. 10
    Anna Karenina von Leo Tolstoy (Henrik_Madsen)
    Henrik_Madsen: To romaner af murstensstørrelse der analyserer og beskriver overklassefamiliernes komplicerede liv.
  7. 10
    Eine gute Partie von Vikram Seth (rebeccanyc)
    rebeccanyc: Both these books, which are among my favorites, explore the lives of families, over time and at length. Different countries, different times, but wonderful characterization and development and wonderful depictions of the worlds the families live in.
  8. 00
    Effi Briest von Theodor Fontane (WirSindAlive)
  9. 00
    Die Schrift in Flammen von Miklós Bánffy (WirSindAlive)
    WirSindAlive: Both books give us an interesting and detailed insight in the life of the social upper layer, to which both authors also belonged.
  10. 00
    The magnificent Ambersons. Illustrated by Arthur William Brown von Booth Tarkington (ari.joki)
    ari.joki: A tale of the changing fortunes of a family over several generations.
  11. 00
    Old People and The Things That Pass von Louis Couperus (jaapberk)
  12. 00
    Eline Vere von Louis Couperus (Trifolia)
  13. 00
    Gruppenbild mit Dame von Heinrich Böll (roby72)
  14. 00
    The Viceroys von Federico De Roberto (thecoroner)
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Als Hörbuch: https://www.youtube.com/watch?v=eagruh20gQI&t=1092s
Gert Westphal liest wunderbar! Er bringt den Text zum Leben, wie wohl kaum jemand sonst ( )
  MeisterPfriem | Mar 24, 2021 |
Thomas Manns Epos über eine Lübecker Kaufmannsfamilie ist einfach eindrucksvoll. Die ausgeprägte Sprachmächtigkeit des Verfassers ist hier, in seinem Erstlingsroman, schon vollständig vorhanden. Die Art, wie Thomas Mann mit Worten ein Gemälde der bürgerlichen Welt des 19. Jahrhunderts malt, ist einfach ein Genuss. Bei der Lektüre wird man gleichsam der Gegenwart enthoben und in die von ihm beschriebene Epoche versetzt. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt, was mit Sicherheit den großen Reiz des Buches ausmacht, da man vorübergehend die eigene Realität vollständig ausblenden kann. Wobei gesagt werden muss, dass aus „Buddenbrooks“ klar hervorgeht, dass auch die damalige Zeit kein reines Vergnügen gewesen sein kann – obwohl Thomas Mann mit Sicherheit bis zu einem gewissen Grad die Umstände des 19. Jahrhunderts verklärt und idealisiert dargestellt hat. Viele Härten springen dem Leser aber doch geradezu ins Auge, wie z. B. die damalige Rolle der Frau: Die Art, wie sie von den Eltern bzw. dem Ehemann über ihr Schicksal bestimmen lassen musste, ohne selbst große Einflussmöglichkeiten auf ihren Lebensweg zu haben. Oder wie sehr Frauen damals von der Mittellosigkeit bedroht waren, wenn die Versorgung durch männliche Familienmitglieder wegfiel. Auch die Schicksalsergebenheit in Krankheit und Tod überrascht aus der heutigen Sicht, da wir viel mehr gewohnt sind, gegen Krankheiten anzukämpfen. Was natürlich mit den fortschrittlicheren Heilmethoden unserer Zeit zusammenhängt. Außerdem ist es hochinteressant, in diesem Roman zu lesen, wie die Menschen in der damaligen Zeit ohne die Mittel modernen Komforts ihr Leben verbracht haben, wie sie ihre Freizeit und Arbeitswelt gestalteten, ganz ohne Fernsehen, Telefon, PC usw. Offensichtlich verlief das Leben noch auf eine gemächlichere und langsamere Weise, worum man die Menschen dieser Epoche ein wenig beneiden kann, auch wenn sie auf viele Errungenschaften unserer Zeit verzichten mussten.

Thomas Mann beschreibt das Schicksal der Kaufmannsfamilie Buddenbrook innerhalb von vier Generationen, wobei es um den allmählichen wirtschaftlichen Abstieg der Familie geht, an dessen Ende die Liquidation der Firma steht. Es ist insgesamt eine eher melancholische Erzählung, der es aber keineswegs an heiteren Elementen fehlt. Insofern ist „Buddenbrooks“ eine sehr treffende Reflexion der Wirklichkeit, in welcher ebenfalls Ernstes und Heiteres ineinander fließen. In der Zeichnung seiner vielfältigen Charaktere zeigt sich die Meisterschaft und eindrucksvolle Menschenkenntnis Thomas Manns, der mit großem Einfühlungsvermögen eine ganze Reihe von lebensnahen und glaubwürdigen Personen erschafft – was um so staunenswerter ist, als der Verfasser zum Abschluss seines Werkes erst fünfundzwanzig Jahre alt ist. Dieses Buch wartet nicht mit einer spektakulären Handlung und hoher Dramatik auf, sondern gerade die minutiöse Beschreibung kleinster und scheinbar nebensächlicher Ereignisse macht den eigentlichen Reiz aus. Und gerade hier liegt wohl auch die besondere Begabung Thomas Manns. ( )
  buchstabendompteurin | Apr 6, 2012 |
Ein Klassiker mit Nobelpreis-Auszeichnung!

Der frühe Gesellschaftsroman von Thomas Mann spiegelt vieles wieder. Einerseits eine Kaufmannsfamilie, die uns mitnimmt zu all ihren Höhen und Tiefen. Die Mühen, eine solche Familie und auch das Geschäft aufrecht zu erhalten, die zwischenmenschlichen Aspekte und die politische Situation dieser Zeit. Vor allem aber auch die Bestrebungen, das Fortleben der Familie zu gewährleisten. Jedes Familienmitlglied hofft, dass in der goldenen Familienchronik, einem dicken Buch über alle Generationen dieser Familie, die vom Familienoberhaupt geführt wird, eigene Taten und Gutes dokumentiert wird. Scheitern ist keine Option.
Die naive Tochter Tony, die den Kaufmann Bendig nicht heiraten möchte, obwohl diese Verbindung für die Familie durchaus von Vorteil wäre, Erika, Hanno, Thomas, Gerda, Johann... - alle Protagonisten werden sehr menschlich gestaltet. Ihre Verhaltensweisen sind ihr Kennzeichen, Dialekt und Mundart sorgt dafür, dass sie noch lebendiger wirken.

Ich persönlich finde, dass sich dieses Werk gerade am Anfang sehr schleppend liest, aber wenn man diese Hürde überwunden hat, zieht die Familie jeden in Ihren Bann. ( )
  zauberkroete | Mar 16, 2012 |
Eines der witzigsten Bücher, die ich kenne, vielleicht das witzigste überhaupt. ( )
  Baehre | Jun 20, 2011 |
Buddenbrooks ist durchaus ein interessantes Buch, obwohl es 'nur' die Geschichte einer Familie beschreibt. Doch gerade darin liegt das Interessante des Buches. Die Charaktere sind vielleicht nicht unbedingt detailliert, in der Literaturwissenschaft würde man sie als 'flach' bezeichnen, da sie nur eine Haupteigenschaft haben (z.B. Tony ist sehr Stolz, Thomas setzte sich selbst sehr unter Druck, doch sind es gerade diese Eigenschaften, die die gesamte Spannung des Buches ausmachen und durchaus auch zum Nachdenken anregen.
Thomas setzt sich selbst und seinen Sohn Hanno so sehr unter Druck, erfolgreich das Familiengeschäft weiterzuführen, dass beide am Ende daran zugrunde gehen und die Firma ebenfalls.
Tony hingegen gibt sich zwar ebenfalls für das Wohl der Firma hin, doch ist sie auch sehr stolz und nachtragend und steht gerne im Mittelpunkt.
Christian hingegen ist der 'Clown' und wird davon von seiner Familie verachtet, besonders von Thomas und zwischen den beiden Brüdern entsteht eine immer größere Spannung. Ich vermute, dass beide in gewissem Maße eifersüchtig auf das Leben des anderen sind: Thomas möchte gerne die Freiheiten genießen, die auch Christian hat und gerne aus seinen vorgeformten Bahnen ausbrechen und Christian hingegen verkraftet es nicht, von seinem (mehr oder weniger) erfolgreichen Bruder abzuhängen und zuzusehen, wie sein eigenes Leben den Bach runtergeht, während Thomas immer Glück und Wohlstand zu haben scheint.
Ich finde das Buch wirklich sehr lesenswert, vor allem, weil es sehr schön die damaligen Familienverhältnisse und Schätzung der Werte Moral, Anstand und Takt darstellt. Es ist faszinierend zu 'erlesen', wie der Familienzusammenhalt zu damaliger Zeit (19. Jh.) war und wie sehr sich die Familienmitglieder zum Wohle der Familie aufgeopfert und verbogen haben (Dieses Detail find eich besonders im Vergleich zu unserer heutigen Gesellschaft interessant). Andererseits war aber auch genau diese Tatsache nahezu erschreckend, ebenso wie die Oberflächlichkeit, die mit dem Wohlstand einherzugehen scheint. Vor allem war es den Kaufleuten wichtig, nach außen hin zu repräsentieren und angemessen zu erscheinen (nun gut, dass ist heute kaum anders), doch was mich wirklich schockiert hat, war, dass es auch innerhalb der Familie diese Aufrechterhaltung von Würde und Fassung gab und dass es als nahezu entwürdigend angesehen wurde, wenn man etwas menschlich war. Ich erinnere mich hier an eine Szene mit Tony, die an Thomas' Bett ein Lied singen möchte, der aber nach einigen Zeilen der Text nicht mehr einfällt. Sie bricht verschämt ab und versucht es mit Stolz und Haltung zu überspielen, doch Gerda und Hanno sind peinlich berührt von dieser Situation. Diese Szene ist für mich unbegreiflich, da es etwas zutiefst Menschliches als würdelos darstellt. Im Vergleich dazu, bin ich froh, heute die Möglichkeit zu haben, meinen Gefühlen zumindest im Familienkreis freien Lauf lassen zu können. ( )
  Tallulah_Rose | Dec 25, 2010 |

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Mann, ThomasAutorHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Fontcuberta i Gel, JoanÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Graftdijk, ThomasÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Lowe-Porter, H. T.ÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Molenaar, Johan deÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Parker, DerekEinführungCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Quanjer, Th. A.ÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Reed, T.J.EinführungCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Rho, AnitaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Rosoman, LeonardIllustratorCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wallenström, UlrikaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Woods, John E.ÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Widmung
Erste Worte
"Was ist das. - Was - ist das..."
"Je, den Düwel ook, c'est la question, ma très chère demoiselle!"
Zitate
Denn ein so dummes Weib ich bin, das weiß ich aus mir selbst und von anderen Leuten, dass man im Leben über einen Vorschlag nur dann erregt und böse wird, wenn man sich in seinem Widerstande nicht ganz sicher fühlt und innerlich versucht ist, darauf einzugehen.
Letzte Worte
(Zum Anzeigen anklicken. Warnung: Enthält möglicherweise Spoiler.)
Hinweis zur Identitätsklärung
Verlagslektoren
Klappentexte von
Originalsprache
Anerkannter DDC/MDS

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch

Keine

Aufstieg und Verfall einer Lübecker Patrizierfamilie im 19. Jahrhundert.

Keine Bibliotheksbeschreibungen gefunden.

Buchbeschreibung
Kaum ein anderes schriftstellerisches Werk bestimmt den Kanon der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts so nachdrücklich wie das epochale Werk Thomas Manns. Eine dem neuesten Stand der Forschung entsprechende kommentierte Ausgabe der Werke, Briefe und Tagebücher Thomas Manns ist ein seit langem formuliertes Desiderat. Die Neuedition eines Werks, das in einzigartiger Weise die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts reflektiert und prägte, muss dem stark gestiegenen Interesse an einer allgemein verständlichen wie wissenschaftlich fundierten Kommentierung entsprechen. Die auf 38 Bände angelegte Edition wird eröffnet mit den "Buddenbrooks", die nach ihrem Erscheinen 1901 zum ersten Mal wieder in der Fassung des Erstdrucks zugänglich sind. Die Bände "Essays I" und "Briefe I", die ebenfa lls Texte aus den frühen Schaffensjahren enthalten, bieten Einblick in die Gedankenwelt des jungen Schriftstellers. Der Kommentar erfüllt die skizzierten Erfordernisse in besonderer Weise. Er vermittelt die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte sowie die Quellenlage und bietet ausführliche Stellenkommentare. Zur weiteren Erschließung des Werks dienen eine Bibliographie und mehrere Register. Geboten werden in dieser Ausgabe zum ersten Mal der gesicherte und dokumentierte Text sowie seine wichtigsten Lesarten.
Zusammenfassung in Haiku-Form

Nachlassbibliothek: Thomas Mann

Thomas Mann hat eine Nachlassbibliothek. Nachlassbibliotheken sind persönliche Bibliotheken von berühmten Lesern, die von LibraryThing-Mitgliedern aus der Legacy Libraries-Gruppe erfasst werden.

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Bewertung

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