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Der Schimmelreiter (1888)

von Theodor Storm

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9161718,203 (3.64)31
Storms letzte vollendete Novelle ist zugleich sein Meisterwerk. Dem Autor, bereits von t©œdlicher Krankheit ©ơberschattet, gelang, wie Thomas Mann schrieb 'eine Verbindung von Menschentragik und wildem Naturgeheimnis, etwas Dunkles und Schweres an Meeresgr©œ©e und -mystik', das 'die Novelle, wie er sie verstand, als epische Schwester des Dramas auf einen seither nicht wieder erreichten Gipfel f©ơhrte.' Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Seitenz©Þhlung der gedruckten Ausgabe. Theodor Storm (14. 9. 1817 Husum - 4. 7. 1888 Hademarschen, Holstein) ist durch stimmungsstarke Lyrik und Novellen hervorgetreten. Sein Werk ist dem Realismus zuzuordnen, pr©Þgend sind Natur- und Gef©ơhlsschilderungen, eine zunehmende Rolle spielen im Lauf des Schaffens gesellschaftliche und psychologische Konfliktsituationen, auch in historischen Zusammenh©Þngen.Storms letzte vollendete Novelle ist zugleich sein Meisterwerk. Dem Autor, bereits von t©œdlicher Krankheit ©ơberschattet, gelang, wie Thomas Mann schrieb "eine Verbindung von Menschentragik und wildem Naturgeheimnis, etwas Dunkles und Schweres an Meeresgr©œ©e und -mystik", das "die Novelle, wie er sie verstand, als epische Schwester des Dramas auf einen seither nicht wieder erreichten Gipfel f©ơhrte." Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Seitenz©Þhlung der gedruckten Ausgabe.… (mehr)
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Hauke Haien lebt in einem Ort nahe eines Deiches. Als er heranwächst und sowohl er, als auch sein Vater seinen Müßiggang leid sind, ersucht er den Deichgrafen um eine Anstellung. Der Deichgraf versteht nicht viel von Zahlen und Berechnungen und da Hauke ein kluger Bursche ist, lässt er ihn für sich arbeiten. So steigt er immer weiter in der Gunst des Grafen und als dieser schließlich stirbt, übernimmt Hauke schließlich seinen Posten und vermählt sich mit seiner Tochter Elke. Doch die geistige Überlegenheit des neuen Deichgrafen stößt der Gemeinde bitter auf und schon bald zeigen sie ihrem neuen Herrn gegenüber Widerstand. Doch Haukes Gedanken sind voll der Idee eines neuen Deiches. Des Öfteren wurde jedoch ein weißes Pferd inmitten der Fluten gesichtet. Als Hauke Haien eines Tages mit einem eben solchen Pferd auf seinen Hof kommt, geht ein Flüstern um.

Die Novelle beginnt mit einer Einleitung des Erzählers, hier wohl der Autor selbst – Theodor Storm. Er berichtet dem Leser wie er zu dieser Erzählung gelangt ist.
Die Rahmenhandlung umfasst die Geschichte eines Reisenden, der bei einem Ritt auf dem Deich den Schimmelreiter zu sehen glaubte. Er findet einen Gasthof und wird dort vom anwesenden Schulmeister in die Geschichte des Schimmelreiters eingeweiht.
Hier beginnt die Geschichte um den jungen Hauke Haine, der heranwächst und die Deichgrafschaft übernimmt und sich dabei vielen Hindernissen und Anfeindungen entgegenstellen muss. Doch seine Frau Elke gibt ihm Kraft, denn sie steht in jeder Lebenssituation hinter ihm.

Für den modernen Leser ist die Novelle etwas schwerfällig verfasst. Die Sprache des Autor von 1888 ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, dennoch positiv zu bewerten, da dadurch das Leben der damaligen Zeit viel näher ist. Und hat man sich erst einmal daran gewöhnt, geht das Lesen leicht von der Hand. Hauke und Elke sind zwei sehr sympathisch gezeichnete Figuren. Hauke wirkt obsessiv gegenüber der Arbeit an einem Deich, während Elke die ruhige Hand im Hintergrund ist, die ihren Ehemann immer wieder auffängt und verteidigt.
Das Lesen begann erst sehr langsam und schwer, steigerte sich jedoch zum Ende. ( )
  TheFallingAlice | Jan 15, 2017 |
Obwohl "Der Schimmelreiter" eine der bekanntesten deutschen Novellen ist, habe ich sie weder in der Schule noch im Studium gelesen. So konnte ich dieses wunderbare Hörbuch unvoreingenommen hören und bin begeistert. Hauke Haien ist ein junger, hochintelligenter Mann, der als Kleinknecht beim Deichgrafen anfängt. Durch die Beziehung zur Tochter des Deichgrafen, die er nach dessen Tod heiratet, wird er selbst zum Deichgraf. Er hat gute und neue Ideen, doch die abergläubischen und missgünstigen Dorfbewohner, allen voran sein alter Widersacher Ole Peters, stellen sich gegen ihn. So wird er immer abweisender, obwohl er in seiner Beziehung zu Elke und ihrem geistig behinderten Kind Wienke als ein liebevoller Mensch geschildert wird.
Das Buch hat mich an vielen Stellen beeindruckt. Die kraftvolle Sprache gefiel mir sehr. Die Personen sind wunderbar herausgearbeitet. Die Liebesgeschichte zwischen Hauke und Elke geht zu Herzen. Die Bitterkeit Haukes entwicklet sich nachvollziehbar und machte mich beim Hören sehr traurig. Ich fand das Buch absolut super. ( )
1 abstimmen Wassilissa | Jul 16, 2013 |
Wir lesen es gerade in Deutsch.
  sneuhofer | Jan 23, 2009 |
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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Storm, TheodorAutorHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Boswell, PatriciaHerausgeberHauptautoreinige Ausgabenbestätigt
Almon, MurielÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Both, Kees deÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Heybey, WolfgangNachwortCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Jackson, DenisÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Münsterberg, MargareteÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Rusch, JensIllustratorCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Verduyn, A.HerausgeberCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wagener, HansAnnotationsCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wingenbach, HansUmschlagillustrationCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt

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to his son (Ernst)
Erste Worte
Was ich zu berichten beabsichtige, ist mir vor reichlich einem halben Jahrhundert im Hause meiner Urgroßmutter, der alten Frau Senator Feddersen, kund geworden, während ich, an ihrem Lehnstuhl sitzend, mich mit dem Lesen eines in blaue Pappe eingebundenen Zeitschriftenheftes beschäftigte; ich vermag mich nicht mehr zu entsinnen, ob von den "Leipziger" oder von "Pappes Hamburger Lesefrüchten".
Zitate
Wenn wir uns recht besinnen, so lebt jede Kreatur, jede für sich in fürchterlicher Einsamkeit; ein verlorener Punkt in dem unermessenen und unverstandenen Raum. Wir vergessen es; aber mitunter dem Unbegreiflichen und Ungeheuren gegenüber befällt uns plötzlich das Gefühl davon; und das dächte ich, wäre etwas von dem, was wir Grauen zu nennen pflegen.
Letzte Worte
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Werbezitate von
Originalsprache
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Anerkannter LCC

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (1)

Storms letzte vollendete Novelle ist zugleich sein Meisterwerk. Dem Autor, bereits von t©œdlicher Krankheit ©ơberschattet, gelang, wie Thomas Mann schrieb 'eine Verbindung von Menschentragik und wildem Naturgeheimnis, etwas Dunkles und Schweres an Meeresgr©œ©e und -mystik', das 'die Novelle, wie er sie verstand, als epische Schwester des Dramas auf einen seither nicht wieder erreichten Gipfel f©ơhrte.' Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Seitenz©Þhlung der gedruckten Ausgabe. Theodor Storm (14. 9. 1817 Husum - 4. 7. 1888 Hademarschen, Holstein) ist durch stimmungsstarke Lyrik und Novellen hervorgetreten. Sein Werk ist dem Realismus zuzuordnen, pr©Þgend sind Natur- und Gef©ơhlsschilderungen, eine zunehmende Rolle spielen im Lauf des Schaffens gesellschaftliche und psychologische Konfliktsituationen, auch in historischen Zusammenh©Þngen.Storms letzte vollendete Novelle ist zugleich sein Meisterwerk. Dem Autor, bereits von t©œdlicher Krankheit ©ơberschattet, gelang, wie Thomas Mann schrieb "eine Verbindung von Menschentragik und wildem Naturgeheimnis, etwas Dunkles und Schweres an Meeresgr©œ©e und -mystik", das "die Novelle, wie er sie verstand, als epische Schwester des Dramas auf einen seither nicht wieder erreichten Gipfel f©ơhrte." Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Seitenz©Þhlung der gedruckten Ausgabe.

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