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Die Gelehrtenrepublik: Kurzroman aus den Roßbreiten (1957)

von Arno Schmidt

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1213180,310 (3.75)1
"Das war also eine Zentaurin!: und ich durfte mehrfach um sie herumgehen, die mir am©ơsiert und pomadig zusah. " Arno SchmidtErstmals 1957 erschienen, spielt Arno Schmidts d©ơsterer Zukunftsroman 50 Jahre nach einer atomaren Zerst©œrung Europas. In Tagebuchform schildert er die Reise des amerikanischen Journalisten Charles Henry Winer im Jahre 2008 durch den Hominidenstreifen von Nevada zu der im Pazifik schwimmenden, k©ơnstlichen Insel IRAS, auf der, unter ebenso gleichberechtigter wie rivalisierender Verwaltung der Russen und Amerikaner , die letzten Geistesgr©œ©en aus Wissenschaft und Kunst Zuflucht gefunden haben. Die "International Republic for Artists and Scientists" ist jedoch nur ein neuer Schauplatz des Kalten Krieges der Superm©Þchte. In Gestalt des engstirnigen, reaktion©Þren ©bersetzers und Herausgebers des Winerschen Tagebuchs, Ch. M. Stadion, konfrontiertArno Schmidt in zahlreichen Fu©noten die eigene Prosa mit den schm©Þhenden Kommentaren der zeitgen©œssischen Kritik, die ihm Pornographie und naturalistische Detailbesessenheit vorwarf und seine Erz©Þhlungen mit dem ver©Þchtlichen Etikett "Asphaltliteratur" versah. Dadurch ger©Þt Die Gelehrtenrepublik auch zu einer am©ơsanten Parodie Schmidts seiner selbst aus der Sicht seiner Gegner.… (mehr)
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Ich habe das Buch gebraucht als Geschenk bekommen und hatte zuvor noch nie etwas von Arno Schmidt gelesen. Ich wurde also ungewollt und eiskalt ins tiefe Wasser geworfen. Anfangs hatte ich Probleme beim lesen, da Satzzeichen sehr spärlich verwendet wurden und wenn dann in einer ganz anderen Bedeutung. Das ganze Buch besteht so ziemlich aus einem Satz. Der Text liest sich so, als würde man nur die Gedanken von Arno Schmidt lesen, den Rest der fehlt muss man sich dazu denken.

Das Buch spielt zu einer Zeit, in der gerade ein Atomkrieg durchlebt wurde. Um das Wissen der Menschheit zu sichern, wurde ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem 500 der "kostbarsten" Wissenschaftler, Gelehrten und Intelligenten Menschen auf einer fahrbaren künstlichen Insel untergebracht wurden. Der Hauptdarsteller (ein Reporter) hat die Erlaubnis bekommen, ein paar Stunden auf dieser Insel zu verbringen. Um allerdings dort hinzukommen, muss er durch ein Gebiet, in dem durch den Atomkrieg deformierte und verstellte Wesen leben. Auf der Insel selbst versucht er seine Zeit dort so sinnvoll wie möglich zu verbringen und macht so manche Entdeckung.

Doch auf dieser Insel geht es genauso zu, wie auf allen anderen Teilen des Planeten. Die stählerne Insel ist in zwei Teile (amerikanisch, sowjetisch) getrennt, dazwischen befindet sich eine neutrale Zone für die Verwaltung. Auf seinem Rundgang spürt er die Verfeindung der beiden Teile. Auch die Bewohner der Insel sind keine heiligen, sie vergewaltigen die Wesen auf dem Land, sind faul und engstirnig. Gegen Ende kommt es dann zum Ausbruch, als beide Seiten die Antriebsmotoren in gegengesetzter Richtung drehen, weil sie sich nicht einig sind. Der Reporter ist froh, die drehende Insel in letzter Minute verlassen zu können.

Auch wenn der Schreibstil von Arno Schmidt sehr gewöhnungsbedürftig ist, kann ich es all denjenigen weiterempfehlen, die mal etwas neues ausprobieren wollen. ( )
  aaronmueller | Jan 5, 2010 |
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"Das war also eine Zentaurin!: und ich durfte mehrfach um sie herumgehen, die mir am©ơsiert und pomadig zusah. " Arno SchmidtErstmals 1957 erschienen, spielt Arno Schmidts d©ơsterer Zukunftsroman 50 Jahre nach einer atomaren Zerst©œrung Europas. In Tagebuchform schildert er die Reise des amerikanischen Journalisten Charles Henry Winer im Jahre 2008 durch den Hominidenstreifen von Nevada zu der im Pazifik schwimmenden, k©ơnstlichen Insel IRAS, auf der, unter ebenso gleichberechtigter wie rivalisierender Verwaltung der Russen und Amerikaner , die letzten Geistesgr©œ©en aus Wissenschaft und Kunst Zuflucht gefunden haben. Die "International Republic for Artists and Scientists" ist jedoch nur ein neuer Schauplatz des Kalten Krieges der Superm©Þchte. In Gestalt des engstirnigen, reaktion©Þren ©bersetzers und Herausgebers des Winerschen Tagebuchs, Ch. M. Stadion, konfrontiertArno Schmidt in zahlreichen Fu©noten die eigene Prosa mit den schm©Þhenden Kommentaren der zeitgen©œssischen Kritik, die ihm Pornographie und naturalistische Detailbesessenheit vorwarf und seine Erz©Þhlungen mit dem ver©Þchtlichen Etikett "Asphaltliteratur" versah. Dadurch ger©Þt Die Gelehrtenrepublik auch zu einer am©ơsanten Parodie Schmidts seiner selbst aus der Sicht seiner Gegner.

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