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Der geheime Zirkel: Gemmas Visionen

von Libba Bray

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

Reihen: Der geheime Zirkel (1)

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
9,074340626 (3.81)369
Im 1. Band der Trilogie, die am Ende des 19. Jahrhunderts spielt, wird die 16-jährige Gemma auf ein englisches Internat für höhere Töchter geschickt, nachdem ihre Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Gemeinsam mit ihren Freundinnen gründet Gemma dort einen magischen Zirkel. Heimlich treffen die 4 Mädchen sich in einer Höhle zu spiritistischen Sitzungen und lesen in einem geheimnisvollen Tagebuch. Doch aus dem Spaß wird plötzlich Ernst, als sich eines Tages ein Tor aus Licht öffnet und Gemma mit ihren Freundinnen in ein fantastisches Traumland gelangt, in dem all ihre Herzenswünsche in Erfüllung gehen. Die Mädchen sind überwältigt vom Gefühl der grenzenlosen Freiheit und machen auch vor dem gefährlichen Versuch nicht halt, ihre magische Macht aus dem Traumland in die Realität zu transferieren. Doch bald schon erkennen sie, dass das magische Reich bedroht ist. Eine schreckliche Macht namens Circe will die Magie des Ortes für sich besitzen ... Ein mystisch-düsterer Roman mit einem attraktiven Cover, der viele Teenagerinnen in seinen Bann ziehen wird. Allen Bibliotheken sehr empfohlen.. - Gemma und ihre Freundinnen gründen einen magischen Zirkel und gelangen in spiritistischen Sitzungen in ein Traumland. Bald wird ihnen klar: Das Traumland ist bedroht! Ab 13.… (mehr)
  1. 70
    Der Rubin im Rauch von Philip Pullman (norabelle414)
  2. 51
    Sorcery and Cecelia, or, The Enchanted Chocolate Pot von Patricia C. Wrede (khuggard)
  3. 62
    Die Beschenkte von Kristin Cashore (faither)
    faither: The characters, although set in very different times, are similar without being composites. I could see them all being friends.
  4. 41
    Clockwork Angel von Cassandra Clare (fyrefly98)
    fyrefly98: Both are darker YA Victorian fantasies.
  5. 20
    Darker Still von Leanna Renee Hieber (Joles)
  6. 20
    Töchter des Mondes, Band 01: Cate von Jessica Spotswood (dizzyweasel)
    dizzyweasel: Victorian era witches at a private girls' school in England.
  7. 20
    The Explosionist von Jenny Davidson (faither)
    faither: The main characters are similar in these novels, but the subject matter is slightly different.
  8. 10
    Wildwood Dancing von Juliet Marillier (rollyosie89)
  9. 10
    The Luxe von Anna Godbersen (fyrefly98)
  10. 00
    Die Prophezeiung der Schwestern von Michelle Zink (dizzyweasel)
    dizzyweasel: Victorian witches at a private girls' school in England.
  11. 00
    Envy von Anna Godbersen (sabina22)
  12. 00
    The Stolen One von Suzanne Crowley (stephxsu)
    stephxsu: Tudor historical fiction with a touch of magic and romance
  13. 217
    Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer (goodiegoodie)
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A Great And Terrible Beauty (Gemmas Visonen) entführt in das ausklingende viktorianische Zeitalter und öffnet gleichzeitig die Tür in eine andere Welt, die man vielleicht am ehesten mit einem magischen Garten Eden vergleichen könnte. Der Roman spielt mit historischen Elementen der Hexerei, Mythologie, phantastischen Zwischenwelten, Dämonen und anderen mystischen Einflüssen, bleibt dabei aber bodenständig und relativ realitätsnah. Der Handlungsort wechselt zwischen Indien, England und den magischen Landen, wodurch auch Themen wie Klassengesellschaft und der Umgang mit anderen Völkern angesprochen werden.

Anfangs kommt der Roman nur schwer in Fahrt und konzentriert sich eher auf Ortsbeschreibungen und die Schilderung gesellschaftlicher Zustände als auf die Anstoß gebenden Visionen der Protagonistin. Die magischen Lande werden nur kurz besucht und erkundet, der Aufenthalt dort wiederholt sich ein paar Mal ohne große Änderungen. So wird die eigentliche Handlung erst zur Buchmitte hin wirklich spannend, liefert einem dann aber ein altes Tagebuch mit dunklen Geheimnissen, eine Spur scheuer und verbotener Romantik und heranwachsende Frauen mit einem ausgeprägten Hang zu Abenteuern, Entdeckungstouren und anderen, verbotenen Dingen. Auf folgsame, unterwürfige Frauen, die einen Beschützer suchen, braucht man in diesem Roman nicht zu warten, denn es geht hier recht feministisch zu. Da sich die Autorin insgesamt an die realen Zustände jener Zeit hält und ihre Gesellschaft entsprechend formt, zeichnet A Great And Terrible Beauty ein aus heutiger Sicht bedrückendes Bild viktorianischer Mädchen und Frauen, die zu gerne aus den vorbestimmten Bahnen ausbrechen würden. Dabei wirkt die Handlung nicht überzogen, nicht zu modern feministisch, es bleibt der Zeit angemessen glaubwürdig und verbindet alles mit dieser magischen Welt des Gartens. Die phantastischen Elemente halten sich aber doch stark zurück, so dass der Roman mehr zu einem nostalgischen Mystery-Abenteuer mit viel erzählerischem Ausbau wird.
Tragische Ereignisse und Enttäuschungen bleiben ebenfalls nicht außen vor, denn dieser Roman ist nicht darauf ausgelegt, eine schillernde, softe Heldinnenreise zu beschreiben.

Sich als LeserIn mit den Hauptcharakteren zu identifizieren, gestaltet sich anfangs schwierig. Gemma ist ein launischer, verwöhnter Teenager von sechzehn Jahren. Zickig, ein bisschen hochnäsig und verantwortungslos. Im Laufe des Romans entwickelt sie sich langsam weiter, bleibt aber insgesamt sprunghaft und ignoriert Dinge, die ihr unliebsam sind. Neben ihrem jugendlichen Verhalten denkt sie allerdings recht emanzipiert und ist keine Freundin der herrschenden Geschlechterrollen, was eine erfrischende Abwechslung zu den zahlreichen Jugendbüchern mit sehr klischeehaften Rollenbildern bietet.
Auch Gemmas Freundinnen sind keine großen Symphatiträgerinnen. Die Mädchen begegnen sich mit Hass und intrigantem Verhalten und schließen sich mehr aus der Not heraus zusammen denn aus echter Freundschaft. Keine kann die Andere so richtig leiden und sie trauen einander auch nicht. Nach und nach wird aber deutlich, dass jedes der Mädchen, so unsympathisch sie einem zunächst bleiben, ein ernüchterndes Geheimnis hat, sich alle vor der Zukunft fürchten und sich als Frauen mehr Wertschätzung wünschen. Es sind halbwüchsige Teenager an der Schwelle zum Erwachsensein, mit all den Fehlern, Launen, rebellischen Gedanken und Dummheiten. Sie sind auf der Suche nach sich selbst und einem Sinn für ihr Leben. Erst mit Einbruch einer Katastrophe realisieren sie allmählich, dass ihr oft überstürztes und nicht durchdachtes Handeln sie von ihren Zielen und Wünschen immer weiter entfernt.

Es gibt viele gegensätzliche Impulse in A Great And Terrible Beauty. Neben der vorhandenen emanzipierten Denkweise träumen die Mädchen manchmal auch einfach nur von ihrem Traumprinzen oder vielmehr einem Ideal der wahren Liebe. Sie lernen gerade erst mit der veränderten Wahrnehmung von Männern und Frauen umzugehen und auch mit den damit verbundenen sexuellen Empfindungen – in einer Zeit, in der ein unbedeckter Fußknöchel bereits als skandalös gilt. Verdeutlicht wird dieses Spiel mit den Gegensätzen z.B. anhand einer der wenigen männlichen Figuren des Romans. Kartik, der von seiner Bruderschaft, den Rakshana, damit beauftragt wurde, Gemma zu bewachen und sie von den magischen Landen fern zuhalten, tritt gleichzeitig auch als ihr Beschützer auf. Er ist abwechselnd herrisch und fürsorglich, unsicher, wie er sich richtig verhalten muss. Es führt dazu, dass zwischen Kartik und der selbstbewussten Gemma eine offensichtliche Rivalität und gleichzeitig naive Unsicherheit herrscht. Ähnlich wie es Gemma nicht möglich ist eine klare Entscheidung zu treffen, weiß man als LeserIn ebenfalls lange nicht, ob Kartik Freund oder Feind ist, ob man ihn begehren oder zum Teufel schicken soll. Um die Dinge möglichst kompliziert zu gestalten, ist natürlich auch beides gleichzeitig möglich – es lebe die Pubertät mit ihren verwirrenden Auswirkungen. Libba Bray zeichnet in ihrem Debütroman keine Teenager mit einem unrealistisch erwachsenen Denkmuster oder utopischen Vorstellungen von der ersten und einzig wahren, ewig existierenden Liebe. Sie liefert Jugendliche auf der Suche nach dem eigenen Weg ins Erwachsensein und dem Erkennen des Unterschieds von Wunsch und Realität.

Dieses Buch wird durchaus nicht jedem gefallen, denn man muss sich auf wirklich launische und nicht immer vernünftig handelnde Heranwachsende einlassen können. Was aber klar für diesen Roman spricht, ist ein komplex verflochtenes Netz verschiedener, schwieriger Themen, seine viktorianisch-elitäre Atmosphäre und seine überzeugende Darstellung, die einen an die eigene, manchmal schwierige Jugendzeit erinnert. ( )
  SamJehanzeb | Jan 11, 2017 |

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Bray, LibbaHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Bailey, JosephineErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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There she weaves by night and day
A magic web with colours gay.
She has heard a whisper say,
A curse is on her if she stay
To look down to Camelot.
She knows not what the curse may be,
And so she weaveth steadily,
And little other care hath she,
The Lady of Shalott.

And moving through a mirror clear
That hangs before her all the year,
Shadows of the world appear.
There she sees the highway near
Winding down to Camelot...

...

But in her web she still delights
To weave the mirror's magic sights,
For often through the silent nights
A funeral, with plumes and lights
And music, went to Camelot;
Or when the Moon was overhead,
Came two young lovers lately wed.
"I am half sick of shadows," said
The Lady of Shalott.

...

And down the river's dim expanse
Like some bold seer in a trance,
Seeing all his own mischance--
With a glassy countenance
Did she look to Camelot.
And at the closing of the day
She loosed the chain, and down she lay;
The broad stream bore her far away,
The Lady of Shalott.

--from "The Lady of Shalott" by Alfred, Lord Tennyson

Widmung
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For Barry and Josh
Erste Worte
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June 21, 1895
Bombay, India

"Please tell me that's not going to be part of my birthday dinner this evening."
Zitate
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But forgiveness... I'll hold on to that fragile slice of hope and keep it close, remembering that in each of us lie good and bad, light and dark, art and pain, choice and regret, cruelty and sacrifice.
I'm sorry, Gemma. But we can't live in the light all of the time. You have to take whatever light you can hold into the dark with you.
Letzte Worte
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Verlagslektoren
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Klappentexte von
Originalsprache
Anerkannter DDC/MDS

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (1)

Im 1. Band der Trilogie, die am Ende des 19. Jahrhunderts spielt, wird die 16-jährige Gemma auf ein englisches Internat für höhere Töchter geschickt, nachdem ihre Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Gemeinsam mit ihren Freundinnen gründet Gemma dort einen magischen Zirkel. Heimlich treffen die 4 Mädchen sich in einer Höhle zu spiritistischen Sitzungen und lesen in einem geheimnisvollen Tagebuch. Doch aus dem Spaß wird plötzlich Ernst, als sich eines Tages ein Tor aus Licht öffnet und Gemma mit ihren Freundinnen in ein fantastisches Traumland gelangt, in dem all ihre Herzenswünsche in Erfüllung gehen. Die Mädchen sind überwältigt vom Gefühl der grenzenlosen Freiheit und machen auch vor dem gefährlichen Versuch nicht halt, ihre magische Macht aus dem Traumland in die Realität zu transferieren. Doch bald schon erkennen sie, dass das magische Reich bedroht ist. Eine schreckliche Macht namens Circe will die Magie des Ortes für sich besitzen ... Ein mystisch-düsterer Roman mit einem attraktiven Cover, der viele Teenagerinnen in seinen Bann ziehen wird. Allen Bibliotheken sehr empfohlen.. - Gemma und ihre Freundinnen gründen einen magischen Zirkel und gelangen in spiritistischen Sitzungen in ein Traumland. Bald wird ihnen klar: Das Traumland ist bedroht! Ab 13.

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