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Der geheime Zirkel: Circes Rückkehr (2008)

von Libba Bray

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

Reihen: Der geheime Zirkel (2)

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
5,1591201,535 (4.02)166
Der 2. Band (zuletzt "Gemmas Visionen", BA 7/07) der Trilogie um die spiritistisch begabte Gemma und ihre Freundinnen spielt in London, wo die Mädchen ihre Weihnachtsferien verbringen. Sie genießen rauschende Bälle und erste Liebschaften - und trotz all der Ablenkungen gerät Gemma immer wieder in den Strudel ihrer unheilvollen Visionen. Durch die Zerstörung der uralten Runen wurde die Magie im Magischen Reich freigesetzt, die nun frei umhertreibt und eine unermessliche Gefahr darstellt. Um die Magie zu binden, müssen Gemma und ihre Freundinnen den geheimen Tempel finden. Das ist nicht einfach, denn wem ist zu trauen und wer ist mit der grausamen Circe verbündet? Am Ende des spannenden 2. Bandes ist nichts mehr wie es zunächst scheint - die Karten sind neu gemischt für den Abschlussband. Mystery vom Feinsten - mit stimmigen Charakteren, verblüffenden Wendungen, magischer Mystik und geschickt eingeflochtenen Liebesgeschichten. Sehr gern empfohlenes Lesefutter für Teenagerinnen.. - Fortsetzung von "Gemmas Visionen". Ab 13.… (mehr)
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  1. 41
    Der Geheime Zirkel: Kartiks Schicksal von Libba Bray (joririchardson)
    joririchardson: The third and final book in the Gemma Doyle Trilogy.
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Rebel Angels (Circes Rückkehr), der zweite Teil aus der Trilogie Gemma Doyle (Der geheime Zirkel), kommt ähnlich schleppend wie der Auftaktroman in die Gänge. Diesmal verschlägt es den Leser in die High Society Londons, wo so viel Oberflächlichkeit und falsche Loyalität herrschen wie sonst nirgendwo. Freunde viktorianischer Gepflogenheiten werden freilich ihre Freude an dem höflichen Geplänkel bei Tee und Kuchen haben, jedes dezente Kichern hinter vorgehaltener Hand begrüßen und die sauber gepflegten Intrigen der Damen genießen.
Außerhalb der Londoner Gesellschaft trifft der Leser dafür aber auch auf Sagengestalten aus keltischer, griechischer, orientalischer und anderer Mythologie. Rebel Angels, angelehnt an John Miltons Paradise Lost, ist ein wilder Mix durch alle Kulturen, der beinahe beiläufig die Problematik von Rassen- und Geschlechterkonflikten aufgreift. Es ist sehr realistisch geschildert, auf welch subtilen Ebenen diese Dinge existieren und oft ungeplant und unbewusst Einzug in das alltägliche Leben halten. Gorgonen, Nixen, Zentauren … all das und noch viel mehr sind nur schmückende Begleiterscheinung einer allzu vertrauten Welt.

Die Charaktere in Rebel Angels werden weiter ausgebaut, bleiben größtenteils aber so unvorhersehbar, wie sie es schon im ersten Teil waren. Gemma beweist einmal mehr ihre Ignoranz gegenüber Warnungen, vertraut sich leichtsinnig allen möglichen Personen an, geht eindeutigen Hinweisen häufig nicht nach und zu allem Überfluss scheint sie unschöne Wahrheiten auch oft nicht sehen zu wollen. Gemma jagt verschiedenen Ideen hinterher und verfolgt auch mal die ein oder andere Spur, insgesamt sind ihre Entscheidungen aber oft so fahrlässig oder unverständlich, dass man sie für ihre Naivität ohrfeigen möchte. Auf der anderen Seite versucht sie ihre Gabe dann auch mal zu nutzen, um anderen zu helfen, muss allerdings bald lernen, dass gute Absichten nicht immer zu guten, manchmal sogar zu noch schlechteren Ergebnissen führen.
Zwischen Felicity, Ann, Pippa und Gemma herrscht außerdem weiterhin ein eher befremdliches Verhältnis, das wenig mit Freundschaft zu tun hat. Trotz illusorischer Momente echter Freundschaft gibt es auch immer wieder Situationen, in denen man sich als LeserIn fassungslos an die Stirn greifen muss und nicht recht nachvollziehen kann, weshalb die Mädchen einander nicht schon längst den Rücken gekehrt haben. Dem entgegen gesetzt werden Entwicklungen, die das scheinbar inakzeptable Verhalten der Mädchen ein wenig erklären. Manch enthülltes Geheimnis kommt dabei so unerwartet und mit solcher Wucht, dass es einem zunächst die Sprache verschlägt und die beinahe unglaubliche innere Stärke dieser Mädchen erst wirklich zeigt. Einmal mehr verschleiert und verschönert Libba Bray die Härte der Realität nicht und deckt auf, dass hinter noch so edlen Türen schreckliche Dinge geschehen können.

Die Männerwelt muss in diesem Zusammenhang in Rebel Angels einiges an Federn lassen und sich mit ein paar der schlechtesten Aspekte ihres Daseins auseinandersetzen. Etwas relativiert wird dies durch Kartik, der schon im ersten Teil der Trilogie eine zwiespältige Rolle einnahm, hier jedoch zum Lanzenbrecher für seine männlichen Kollegen wird. Als einer der wenigen Charaktere schlüpft er nicht in das sexistische Rollenbild der geschilderten Gesellschaft und erhält den Hauch von Hoffnung auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Mann und Frau aufrecht. Auch Gemmas Vater beweist, dass Männer nicht ausschließlich die starken Machthaber sind, sondern ebenfalls unter der Last ihres Schicksals zerbrechen können und verwundbar sind. Es sind realistische Bilder, die Libba Bray von Mann und Frau zeichnet, beide kommen dabei mal besser, mal schlechter weg. Dennoch bleiben Frauen die heimlichen Herrscherinnen von Brays Welt. Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau. Sie fühlen sich freilich zu Männern hingezogen, lassen ihre Gedanken um ihn kreisen und genießen es auch begehrt zu werden, jedoch erlauben sie sich nicht, ihr Leben allein davon bestimmen zu lassen. Wieder sind es die Charaktere und ihr ambivalentes Verhalten, welche Libba Brays Roman so spannend und lesenswert machen. Fernab magischer Welten gibt es viel Menschliches zu entdecken, zu erfahren und zu erkennen.

Der Roman kommt leider nicht ganz so rebellisch daher wie man es dem Titel nach erwarten würde. Die Jagd nach Circe und die Suche nach dem Tempel stellt ein großes Thema dar und führt durch beide Welten, doch die Autorin legt mehrfach falsche Fährten, die leicht und früh durchschaut werden können. Dennoch liefert auch Rebel Angels wieder eine Geschichte, die den Leser auf schwer erklärbare Weise an das Buch fesselt und dabei neugierig auf die weitere Entwicklung macht. Wem also A Great And Terrible Beauty (Gemmas Visionen) stilistisch gefallen hat, der kann mit Rebel Angels nicht viel verkehrt machen. ( )
  SamJehanzeb | Jan 11, 2017 |

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Libba BrayHauptautoralle Ausgabenberechnet
Bailey, JosephineErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Epigraph (Motto/Zitat)
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All that we see or seem / Is but a dream within a dream. --Edgar Allan Poe
Who first seduc'd them to that foul revolt? Th' infernal Serpent; he it was, whose guile Stir'd up with Envy and Revenge, deceiv'd The Mother of Mankinde, what time his Pride Had cast him out from Heav'n, with all his Host of Rebel Angels, by whose aid aspiring To set himself in Glory above his Peers, He trusted to have equal'd the most High, If he oppos'd; and with ambitious aim Against the Throne and Monarchy of God Rais'd impious War in heav'n and Battel proud With vain attempt. Him the almighty Power Hurl'd headlong flaming from th' Ethereal Skie With hideous ruine and combustion down To bottomless perdition, there to dwell... O Prince, O Chief of many Throned Powers, That led th' imbattell'd Seraphim to Warr Under thy conduct, and in dreadful deeds Fearless, endanger'd Heav'n's perpetual King; And put to proof his high Supremacy, Whether upheld by strength, or Chance, or Fate, Too well I see and rue the dire event, That with sad overthrow and foul defeat Hath lost us Heav'n, and all this might Host In horrible destruction laid thus low, As far as Gods and Heav'nly Essences Can Perish: for the mind and spirit remains Invincible, and vigour soon returns, Though all our Glory extinct, and happy state Here swallow'd up in endless misery.... To reign is worth ambition though in Hell: Better to reign in Hell, than serve in Heav'n. But wherefore let we then our faithful friends, Th' associates and copartners of our loss Lye thus astonisht on th' oblivious Pool, And call them not to share with us their part In this unhappy Mansion, or once more With rallied Arms to try what may be yet Regain'd in Heav'n, or what more lost in Hell? --John Milton, Paradise Lost, Book 1
Widmung
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For Barry and Josh, of course
And for my much loved friends, proof that we somehow manage to find our own tribe

Erste Worte
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Herein lies the faithful and true account of my last sixty days, by Kartik, brother of Amar, loyal son of the Rakshana, and of the strange visitation I received that has left me wary on this cold English night.
Zitate
Letzte Worte
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Hinweis zur Identitätsklärung
Verlagslektoren
Klappentexte von
Originalsprache
Anerkannter DDC/MDS

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch

Keine

Der 2. Band (zuletzt "Gemmas Visionen", BA 7/07) der Trilogie um die spiritistisch begabte Gemma und ihre Freundinnen spielt in London, wo die Mädchen ihre Weihnachtsferien verbringen. Sie genießen rauschende Bälle und erste Liebschaften - und trotz all der Ablenkungen gerät Gemma immer wieder in den Strudel ihrer unheilvollen Visionen. Durch die Zerstörung der uralten Runen wurde die Magie im Magischen Reich freigesetzt, die nun frei umhertreibt und eine unermessliche Gefahr darstellt. Um die Magie zu binden, müssen Gemma und ihre Freundinnen den geheimen Tempel finden. Das ist nicht einfach, denn wem ist zu trauen und wer ist mit der grausamen Circe verbündet? Am Ende des spannenden 2. Bandes ist nichts mehr wie es zunächst scheint - die Karten sind neu gemischt für den Abschlussband. Mystery vom Feinsten - mit stimmigen Charakteren, verblüffenden Wendungen, magischer Mystik und geschickt eingeflochtenen Liebesgeschichten. Sehr gern empfohlenes Lesefutter für Teenagerinnen.. - Fortsetzung von "Gemmas Visionen". Ab 13.

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