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Der Geschmack von Apfelkernen (2008)

von Katharina Hagena

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
4714541,491 (3.45)17
Im fiktiven norddeutschen Bootshaven erbt Iris Berger das Haus ihrer Großmutter Bertha samt Obstwiese. Ein Ort, an dem streckenweise ihre Kindheit und Jugend stattfanden. Anlass für viele Erinnerungen, die, wie sie sagt, eine Form des Vergessens sind, wie umgekehrt Vergessen als eine Form des Erinnerns gelten kann. Familiengeschichte. Die Protagonistin erzählt ohne Larmoyanz und ohne falsche Scheu von Bertha, die vom Apfelbaum fiel und danach vergesslich wurde, altersdement, wie es heute heißt. Von deren 3 Töchtern, Inga, Christa, die Iris' Mutter ist, von Harriet, die die Mutter von Rosemarie, ihrer Cousine, war. Rosemarie ist tot, das rätselhafte Unglück ihres tödlichen Sturzes prägt von Anbeginn die Erzählung. Iris begegnet Max und in ihrem Beisammensein scheint Humor auf, von dem sonst in diesem eher elegischen Text wenig zu spüren ist. Eindringlich, zuweilen anrührend umkreist die Autorin die familiären Lebensläufe. Der konventionelle Einstieg - Hauserbin erinnert sich an Begebenheiten aus ihrer Jugend - schadet dabei der Erzählung nicht. .… (mehr)
  1. 00
    Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod: Roman (suhrkamp taschenbuch) von Knud Romer (JoEnglish)
  2. 00
    Des Sommers ganze Fülle von Laurie Lee (_eskarina)
    _eskarina: Although different in many aspects, apples, memories and some strange and beautiful melancholia make these books similar.
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Katharina Hagena
Der Geschmack von Apfelkernen
KiWi

Autor: Katharina Hagena, geboren in Karlsruhe, lebt als freie Schriftstellerin mit ihrer Familie in Hamburg. Sie schrieb zwei Bücher über James Joyce, bevor sie 2008 ihren ersten Roman »Der Geschmack von Apfelkernen« veröffentlichte. Das Buch wurde in 26 Sprachen übersetzt und für das Kino verfilmt. (Quelle: KiWi)

Iris ist seit langer Zeit wieder im Haus ihrer Großmutter, wo sie schon als Kind viel Zeit verbracht hat. Dieses Haus hat Iris, nach Berthas Tod als Erbe bekommen. Viele Erinnerungen, an längst vergangene Tage kommen Iris während ihrer Zeit im und am Haus in den Kopf. Da wäre zum Beispiel der Sturz von Tante Bertha aus einem Apfelbaum. Dieser Sturz hatte schwere Folgen für Berthas Gesundheit.
Neben den vielen Erinnerungen, wäre da aber auch noch Max, der ebenfalls Einiges an Zeit mit Iris verbringt, in der die beiden einiges erleben.

Katharina Hagenas Roman “Der Geschmack von Apfelkernen” erstreckt sich über insgesamt 12 Kapitel. Zu Beginn des Buches gibt es ein Zitat von Paul Valéry, welches besser kaum zum Buch passen könnte. Denn über weite Teile des Buches geht es um die Erinnerungen der Protagonistin. Dementsprechend erwartet einen im gesamten Buch ein Ich - Erzähler (aus der Sicht von Iris). Dabei ist das Buch nicht unbedingt die leichteste Lektüre, die es gibt. Allerdings sollte man sich einfach mal die Zeit und Motivation zum Lesen nehmen und dem Buch eine Chance geben. Ich für meinen Teil, wurde dafür mit einer wirklich tollen Handlung belohnt. Hier muss ich aber auch anmerken, dass der Klappentext nicht zwingend dazu beiträgt, das Buch interessant zu gestalten. Ebenfalls etwas Zeit benötigt die Zuordnung, der recht verwobenen Familienzugehörigkeiten über einige Generationen hinweg. Hierbei begegnen einem recht viele, verschiedene Charaktere (alle aus dem Leben von Iris), die zugeordnet werden wollen. Schnell wird man dabei merken, dass “Der Geschmack von Apfelkernen” dabei ebenfalls eine Rolle im Leben der Protagonistin spielt. Mal ganz abgesehen von dem Apfelbaum, der ebenfalls relativ häufig erwähnt wird. Mithilfe der vielen Erinnerungen, erzählt das Buch eine Geschichte längst vergangene Zeiten und über das älter werden, mit allem, was dazugehört. Mit jeder Seite, die man dabei voranschreitet, setzt sich das Erinnerungs- Puzzle mehr und mehr zusammen. Dies gelingt der Autorin so gut, dass ich selbst sehr oft in den Erzählungen verfallen bin.
Neben den Erinnerungen spielen auch noch existierende Charaktere eine Rolle. Allen voran ist hier sicherlich Max zu nennen, da sich die Beziehung von Max und Iris im Laufe der Handlung enger wird. Die Dialoge der beiden, deuten dabei schon zu Beginn an, in welche Richtung die Beziehung gehen könnte. Am Ende des Buches hat es die Autorin geschafft, dass “Der Geschmack von Apfelkernen” bei mir eine bleibende Erinnerung hinterlassen hat.

Cover: Das Cover von “Der Geschmack von Apfelkernen” ist in einem Cremeweiß gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir den Ast eines Apfelbaumes, mit seinen Blüten. Schon hier nimmt das Cover also Bezug zum Titel und Inhalt des Buches. Darunter findet sich der Titel, welcher sich durch die rote Farbe, gut vom Hintergrund abhebt. Unter dem Titel findet sich ein aufgeschnittener Apfel. Also auch hier ein weiterer Bezug zum Titel des Buches. Auf der Rückseite finden sich die gleichen Elemente, wie auch schon auf der Vorderseite.
Das Cover gefällt mir recht gut. Es ist gut gestaltet und passt sehr gut zum Titel des Buches.

Fazit: Der Geschmack von Apfelkernen gehört sicherlich nicht zu den leichtesten Büchern, belohnt allerdings den Mut zum Lesen, mit einer wirklich tollen Handlung. Diese Handlung hat in meinem Fall sogar, eine bleibende Erinnerung verursacht, die dafür sorgt, dass ich “Der Geschmack von Apfelkernen” so schnell nicht vergessen werde. Das Buch gehört zu den etwas ruhigeren Büchern und eignet sich gut für ruhige Stunden. Von mir bekommt “Der Geschmack von Apfelkernen” 5/5 Sterne.

Klappentext: Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug. (Quelle: KiWi)

Autor: Katharina Hagena
Titel: Der Geschmack von Apfelkernen
Verlag: KiWi
Genre: Roman
Seiten: 254
Preis: Taschenbuch: 9,99 // Gebunden: 16,95 //eBook: 8,99
Erstveröffentlichung: 2008
ISBN: 978-3462041491 ( )
  Wurm200 | Oct 9, 2019 |
„Und ich stellte fest, dass nicht nur das Vergessen eine Form des Erinnerns war, sondern auch das Erinnern eine Form des Vergessens“ (Zitat aus dem Buch)
Iris erbt das Haus ihrer verstorbenen Großmutter Bertha und erinnert sich an glückliche Sommerferien ihrer Kindheit.
Diese Geschichte umspannt das Leben von drei Frauengenerationen, erzählt Form von einzelnen Begebenheiten, bunt durcheinandergewürfelt aus den Erinnerungen von Iris und den damals erzählten Erinnerungen ihrer Großmutter, Mutter, Tanten. Ein einschneidendes Ereignis, immer wieder nur andeutungsweise erwähnt zieht sich als roter Faden durch das Buch, hier wird versucht, Spannung aufzubauen, bis Iris sich schließlich erinnert, was damals wirklich passiert ist.
Das beinahe willkürlich scheinende Aneinanderreihen der Begebenheiten, verbunden mit zahlreichen Schilderungen, unterbricht teilweise den Lesefluss. Die Sprache schwankt zwischen banal und wirklich poetisch.
Ein Buch für einen angenehmen Lesenachmittag.
( )
  Circlestonesbooks | Mar 27, 2019 |
Wie schwer und gleichzeitig leicht ein Familienerbe wiegen kann, lässt sich bei Katharina Hagena nachlesen. In ihrem Generationenroman steht ein altes Haus mit großem Garten im Mittelpunkt, dessen Geschichte und Geschichten von der Ich-Erzählerin und Alleinerbin Iris erzählt werden. Da ist vom Fallen die Rede, von Geschwisterliebe und Freundschaften, von tragischen Ereignissen, heimeligen Sommererinnerungen und verstrickten Liebschaften. Als Rahmenhandlung schlägt sich die etwas naive Iris mit der Entscheidung herum, ob sie das Erbe annehmen soll. Und mit Max ist da noch eine Jugendbekanntschaft, die als für die Erbschaft zuständiger Anwalt wieder in Iris´ Leben tritt. Die daraus resultierende - unvermeidliche - Liebesgeschichte ist leider auch die Schwachstelle des Romans, vor allem, weil sie (im Gegensatz zur eigentlichen Handlung) zu platt erzählt wird. Den alles explizit erklärenden Epilog mit Happy End hätte sich die Autorin aber jedenfalls sparen können. Trotzdem ist das Buch empfehlenswert, nicht zuletzt, weil Hagena sich einer wunderbaren Sprache bedient. ( )
  koanmi | Apr 8, 2016 |
Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen - bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.
Quelle: Amazon.de ( )
Diese Rezension ist durch mehrere Mitglieder als Verstoß gegen die AGB (terms of service) gemeldet worden, und wird nicht mehr angezeigt.
  hbwiesbaden | Jan 20, 2011 |
Roman contemporain allemand qui était un des bestsellers en 2009. Une jeune bibliothécaire hérite de la maison de sa grand-mère. Commence alors un voyage dans le passé (un secret familial est dévoilé, bien sûr).
Les impressions et descriptions du paysage (le Nord de l'Allemagne) me plaisent bien - mais les rencontres des différents personnages entre eux ainsi que les dialogues ne sont guère convaincants (pour ne pas dire cucul-la-praline). ( )
1 abstimmen donsturzo | Mar 8, 2010 |
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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Katharina HagenaHauptautoralle Ausgabenberechnet
Bulloch, JamieÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Bustos, David CañadasÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Kosutic, AnaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt

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Voor Christof
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Tanta Anna starb mit sechzehn an einer Lungenentzündung, die aufgrund ihres gebrochenen Herzens und des noch nicht entdeckten Penizillins nicht heilen konnte.
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Anerkannter LCC

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch

Keine

Im fiktiven norddeutschen Bootshaven erbt Iris Berger das Haus ihrer Großmutter Bertha samt Obstwiese. Ein Ort, an dem streckenweise ihre Kindheit und Jugend stattfanden. Anlass für viele Erinnerungen, die, wie sie sagt, eine Form des Vergessens sind, wie umgekehrt Vergessen als eine Form des Erinnerns gelten kann. Familiengeschichte. Die Protagonistin erzählt ohne Larmoyanz und ohne falsche Scheu von Bertha, die vom Apfelbaum fiel und danach vergesslich wurde, altersdement, wie es heute heißt. Von deren 3 Töchtern, Inga, Christa, die Iris' Mutter ist, von Harriet, die die Mutter von Rosemarie, ihrer Cousine, war. Rosemarie ist tot, das rätselhafte Unglück ihres tödlichen Sturzes prägt von Anbeginn die Erzählung. Iris begegnet Max und in ihrem Beisammensein scheint Humor auf, von dem sonst in diesem eher elegischen Text wenig zu spüren ist. Eindringlich, zuweilen anrührend umkreist die Autorin die familiären Lebensläufe. Der konventionelle Einstieg - Hauserbin erinnert sich an Begebenheiten aus ihrer Jugend - schadet dabei der Erzählung nicht. .

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