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Das Spiel des Engels (2008)

von Carlos Ruiz Zafón

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

Reihen: Der Friedhof der Vergessenen Bücher (2)

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
7,721394872 (3.69)421
Barcelona ist Schauplatz geheimnisvoller Ereignisse, in deren Mittelpunkt ein glückloser, junger Autor steht, den ein mysteriöser Auftrag in einen Strudel irrwitziger Ereignisse stürzt.
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Das Buch hat sich gut gelesen, war zum Teil echt spannend (besonders zum Schluss hin), aber meiner Meinung nach zu lang. Besonders, da so viele Charaktere vorkommen. Wenn man (ok, ich jedenfalls) ein paar Tage ausgesetzt hat, wusste man nicht sofort wieder, wer jetzt welche Rolle hatte.

Pluspunkte: Zafón schreibt sehr lebendig, kann sehr spannend, hat beim trockenen Witz sehr zugelegt (ganz tolle Dialoge, besonders zwischen dem Protagonisten und der jungen Isabella). Auch Nebenpersonen, die auf höchstens einer halben Seite im ganzen Buch vorkommen, sind sehr realistisch und lebendig beschrieben und treten als Individuen auf.

Negativ: Wie gesagt die Länge insgesamt. Und das Leben des David wird mal über Jahre nur angedeutet, und dann wird jede Minute beschrieben. Auch die Mischung fand ich nicht ganz überzeugend. War es ein Krimi? Ein philosophisches Werk?
Warum müssen alle Beziehungen immer tragisch enden? Mir ist auch nicht ganz klar, wozu er die surrealen Elemente mit hineingebracht hat. Der Roman hätte auch ohne funktioniert (ohne z.B. die Bibliothek der Vergessenen Bücher).

Kurz zum Inhalt:
David Martín, aus bitterarmer Familie, fängt als Lehrling einer Zeitung an, und schafft es, sich zum Schriftsteller hochzuarbeiten. Ein hartes Brot, mit vielen Opfern erkauft, erkennt er schließlich völlig ausgebrannt, dass er auch jetzt nur Lohnschreiber ist und geht auf das Angebot eines geheimnisvollen Fremden ein, DAS Buch zu schreiben, das alles erklärt, die Religion, das Leben. Ein Buch mit Macht, das Seelen gefangen nehmen kann. Zu spät erkennt er, dass er sich auf ein sehr gefährliches Spiel eingelassen hat und versucht, sich und die, die ihm nahe stehen, vor dem Verderben zu schützen. ( )
1 abstimmen Tangotango | Sep 20, 2014 |
David Martín ist nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Seine Mutter hat ihn und seinen Vater früh verlassen, sein Vater wird auf den Straßen Barcelonas erschossen, als David den Kinderschuhen noch nicht entwachsen ist. Pedro Vidal, ein bekannter Journalist der Zeitung "Die Stimme der Industrie",von Davids Schicksal berührt, nimmt David unter die Fittiche. So kommt David, von Kindesbeinen an bibliophil,als Botenjunge und später Vidals persönlicher Assistent bei der Zeitung unter.
Eines Tages bekommt er seine Chance und darf selbst eine Geschichte schreiben. David beweist sein Talent und erhält einen festen Platz in der Zeitung. Doch Neider sägen an seinem Ast und so ist er den Posten nach gut einem Jahr wieder los. Pedro Vidal vermittelt ihn an zwei Verleger, die ihn für das Schreiben von Groschenromanen unter Pseudonym unter Vertrag nehmen.
Sein Leben wird durch den Jobwechsel noch eintöniger als zuvor, da er unter ständigem Abgabedruck steht und er seit seinem Wohnungswechsel in einen seit Jahren verlassenen wuchtigen Kasten kaum noch Kontakt zur Außenwelt unterhält.
Zwar ist die Leserschaft von Davids Werken angetan, unter ihnen ein Andreas Correlli, Pariser Verleger, der schon ein begeisterter Kolumnenleser von David war. Doch David sinkt durch sein neues Schriftstellertum in der Achtung der Frau seines Herzens, Cristina, die Tochter von Vidals Chauffeur und mittlerweile Vidals Assistentin. So führt David über mehrere Jahre ein Einsiedlerdasein, bis ihn sein schlechter Gesundheitszustand zum Arzt zwingt. Dort erhält er die Hiobsbotschaft, dass er aufgrund eines inoperablen Gewächses im Hirn nicht mehr lange zu leben habe.
Niedergeschmettert versucht David, seine Selbstachtung und die Achtung von Cristina wiederzuerlangen, indem er in seiner verbleibenden Zeit einen eigenen ernsthaften Roman schreibt und zeitgleich Cristina dabei hilft, Pedro Vidals Versuche an einem Roman in die richtige Bahn zu lenken. Vidals Buch wird ein Erfolg, Davids Roman fällt beim Publikum unten durch.
Völlig am Ende folgt er der Einladung von Andreas Correlli zu einem Abendessen. Dieser macht ihm ein verführerisches Angebot: für viel Geld soll David ein Buch für ihn verfassen und zudem verspricht er ihm Heilung, falls sich David auf das Angebot einlässt. David lässt sich auf den Handel ein und erlangt seine Gesundheit wieder. Erst langsam merkt er jedoch, dass er möglicherweise einen zu hohen Preis für sein verlängertes Leben bezahlt und dass er nicht der erste ist, der sich auf einen gefährlichen Pakt mit Herrn Correlli eingelassen hat. Wird die Suche in der Vergangenheit anderer unglücklicher Menschen helfen, den Schlüssel für Davids Befreiung zu finden?
Ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mit der Geschichte warm wurde, konnte dann aber das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Das Ende hat mich nicht überzeugt, auch wenn es Stoff zum Nachdenken liefert. Deshalb vergebe ich nur vier Sterne für diesen ansonsten tollen Roman. ( )
  Camaho | Aug 4, 2012 |
Dieser Roman von Carlos Ruiz Zafón spielt zum größtenteils im Barcelona der Dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Barcelona stellt einen fantastischen Schauplatz für die geheimnisvolle Erzählung Zafóns dar. Dort scheint es nur so zu wimmeln von düsteren, palastartigen Häusern, labyrinthischen Stadtvierteln und verwilderten Friedhöfen. In diesem unheimlichen Milieu siedelt der Autor seine mysteriöse Geschichte um den Schriftsteller David Martín an, der in ärmlichen Verhältnissen in Barcelona aufwächst. Dank des Buchhändlers Sempere entdeckt er früh seine Liebe zu Büchern und zur Schriftstellerei. Mit Hilfe seines Freundes und Gönners, des wohlhabenden Pedro Vidal, gelingt es ihm, zunächst als Journalist und dann als Buchautor Fuß zu fassen. Allerdings zerbricht die Männerfreundschaft, als sich beide für Cristina, Tochter von Vidals Chauffeur, zu interessieren beginnen.

Nach einem Zusammenbruch lernt David Martín den geheimnisvollen Verleger Andrea Corelli kennen, der ihm den Auftrag zum Schreiben eines Buches gibt. David nimmt den Auftrag an. Ab hier dreht sich die Handlung zum großen Teil um die Entstehung des Buches, in welchem eine Art neue Religion nach den Vorstellungen Corellis entwickelt werden soll. Da Corelli seinem Autor einen äußerst großzügigen Vorschuss gewährt hat, braucht sich David nun keine finanziellen Sorgen mehr zu machen. Allerdings beginnt er, mehr und mehr an der Person des Verlegers zu zweifeln. Ein Lichtblick in dieser Phase ist die Bekanntschaft mit der jungen Isabella, Tochter eines Lebensmittelhändlers, die sich David als Assistentin aufdrängt. Beide werden gute Freunde.

David Martín beginnt, Nachforschungen über Corelli anzustellen und deckt eine Reihe von dunklen Geheimnissen auf, die einige Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückreichen. Dabei wird klar, dass David einen Vorgänger namens Diego Marlasca hatte, der von Andrea Corelli ebenfalls mit einem Buchprojekt beauftragt worden war. Marlasca war allerdings daran gescheitert. Im Verlauf der Handlung treten eine Menge von Personen auf, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. Dabei wird die Handlung allmählich immer verwickelter, da Zafón auf raffinierte Art mit den Identitäten der Handelnden spielt und man sich allmählich sogar nicht mehr sicher ist, welche Personen noch leben und welche nicht. Gegen Ende wird dieses Verwirrspiel immer komplexer, und man freut sich mehr und mehr auf die Auflösung. Diese bleibt Zafón dem Leser allerdings schuldig; der Schluss des Buches ist eine Enttäuschung, und der Leser ist auf viel Fantasie angewiesen, um sich den Sinn des ganzen selbst zusammenzureimen.

Was an dem Buch positiv auffällt, ist die sprachliche Schönheit. Ein großes Thema des Romanes ist die Schriftstellerei. Die Bedeutung von Büchern und die Annahme ihrer Beseeltheit werden immer wieder hervorgehoben, was bibliophilen Lesern mit Sicherheit gefällt. Die Hauptfigur David Martín, der in der Ich-Form erzählt, zeigt einen trockenen Humor, was die Lektüre stellenweise sehr unterhaltsam macht, besonders in den Dialogen mit Isabella. Außerdem zeichnet sich Zafón dadurch aus, dass er offensichtlich sehr gerne düstere und geheimnisvolle Schauplätze beschreibt, was ihm außerordentlich gut gelingt. So wird man durch dieses Buch, sieht man einmal von der oben genannten Enttäuschung am Schluss ab, insgesamt gut unterhalten. ( )
  buchstabendompteurin | Jun 20, 2012 |
Ich hatte mir nach "Der Schatten des Windes" viel mehr erhofft. Es ist ein solides Buch, aber kommt in keinster Weise an den Vorgänger heran! ( )
  sundhagen | Feb 11, 2012 |
Gut geschrieben, spannend aber teilweise langatmig ( )
  julia.romanov | Jan 25, 2012 |
The result is a twisty, sarcastic ode to books, with a satisfying dollop of religious theory thrown in for good measure. On its surface, "The Angel's Game" is a thriller laden with Gothic elements, but readers who need a traditional denouement with answers neatly laid out will come away disappointed. (I definitely had a little moment of "Wait! What? Huh???" at the end.)

But while the plot payoff may not be what readers are expecting, the novel itself is such a pleasure to read that the characters could have ended with a rendition of "The Sun Will Come Out Tomorrow," played on cowbells and a zither, and I would have shrugged it off.
hinzugefügt von sduff222 | bearbeitenThe Christian Science Monitor, Yvonne Zipp (Jul 11, 2009)
 
“Faust” this isn’t. Ruiz Zafón’s flamboyant pulp epic is something altogether sillier, a pact-with-the-devil tale whose only purpose is to give its readers some small intimation of the darker pleasures of the literary arts, the weird thrill of storytelling without conscience.
 
Game is a multi-layered confection that combines undying love, magical realism, meditations on religion, the importance of books and a love affair with the vibrant city of Barcelona.

Zafon hits the reset button on what it means to be a great writer. His visionary storytelling prowess is a genre unto itself.
hinzugefügt von sduff222 | bearbeitenUSA Today, Carol Memmott (Jun 16, 2009)
 
While much of this novel is highly enjoyable, at some latter point the tongue withdraws from the cheek. In wrapping up a host of absurd sub-plots, somewhere in there the writer loses his sense of humour. When the book ceases to be self-conscious about its own manipulations, it stops being fun. This won’t bother some readers; some will happily dive into the mysticism up to the neck. But others will miss the drollery and sophistication with which the novel began, and for these readers Zafón’s straight resolution will disappoint.
 
Zafon delivers a warning about the dangers of obsession, mixed with an obvious passion for literature and the printed word; his book is also a song of love for Barcelona with all its creaking floorboards and hidden subbasements.

A nice fit with the current craze for learned mysteries and for spooks of both the spying and the spectral kind.
hinzugefügt von sduff222 | bearbeitenKirkus Reviews (Jun 1, 2009)
 

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Ruiz Zafón, CarlosHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Arpaia, BrunoÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Blank, YvonneÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Geel, NellekeÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Graves, LuciaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Härkönen, TarjaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Partanen, AnuÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Rivela, FranciscoErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Schwaar, PeterÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Epigraph (Motto/Zitat)
Widmung
Für MariCarmen, »a nation of two«
Erste Worte
Ein Schriftsteller vergisst nie, wann er zum ersten Mal für eine Geschichte ein paar Münzen oder Lob empfangen hat.
Zitate
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It is part of our nature to survive. Faith is an instinctive response to aspects of existence that we cannot explain by any other means, be it the moral void we perceive in the universe, the certainty of death, the mystery of the origin of things, the meanings of our lives, or the absence of meaning. These are the basic and extremely simple aspects of existence, but our limitations prevent us from responding in an unequivocal way and for that reason we generate an emotional response, as a defense mechanism. It's pure biology.
An intellectual is usually someone who isn't exactly distinguished by his intellect. He claims that label to compensate for his inadequacies. It's as old as that saying: Tell me what you boast of and I'll tell you what you lack. Our daily bread. The incompetent always present themselves as experts, the cruel as pious, sinners as devout, usurers as benefactors, the small-minded as the patriots, the arrogant as the humble, the vulgar as elegant, and the feeble-minded as intellectual.
I'm staying here to read. Life's too short.
Silence makes even idiots seem wise for a minute.
Most people, as they grow old, continue to believe in nonsense, usually even greater nonsense. I swim against the tide because I like to annoy.
Letzte Worte
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Originalsprache
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Anerkannter LCC

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (1)

Barcelona ist Schauplatz geheimnisvoller Ereignisse, in deren Mittelpunkt ein glückloser, junger Autor steht, den ein mysteriöser Auftrag in einen Strudel irrwitziger Ereignisse stürzt.

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Ausgaben: 1921520523, 1921656719

 

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