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Outliers: The Story of Success von Malcolm…
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Outliers: The Story of Success (2008. Auflage)

von Malcolm Gladwell

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen / Diskussionen
13,731383326 (3.96)1 / 259
Long description: Malcolm Gladwell, Bestsellerautor und Star des amerikanischen Buchmarkts, hat die wahren Ursachen des Erfolgs untersucht und darüber ein lehrreiches, faszinierendes Buch geschrieben. Es steckt voller Geschichten und Beispiele, die zeigen, dass auch außergewöhnlicher Erfolg selten etwas mit individuellen Eigenschaften zu tun hat, sondern mit Gegebenheiten, die es dem einen leicht und dem anderen unmöglich machen, erfolgreich zu sein. Die Frage ist nicht, wie jemand ist, sondern woher er kommt: Welche Bedingungen haben diesen Menschen hervorgebracht? Auf seiner anregenden intellektuellen Erkundung der Welt der Überflieger erklärt Gladwell unter anderem das Geheimnis der Softwaremilliardäre, wie man ein herausragender Fußballer wird, warum Asiaten so gut in Mathe sind und was die Beatles zur größten Band aller Zeiten machte. Excerpt from book: Die Vorhersage eines Jahrhunderts -- Ehe ich ins Detail gehe und die künftigen Kriege sowie demografische und technologische Entwicklungen beschreibe, möchte ich etwas zu meiner Methode sagen und die Frage beantworten, wie ich all diese Entwicklungen vorhersagen kann. Ich erwarte nicht, dass Sie die Einzelheiten des Kriegs wörtlich nehmen, den ich für die Jahrhundertmitte vorhersehe. Ich hoffe jedoch sehr wohl, dass Sie einige andere Prognosen ernst nehmen - etwa hinsichtlich der generellen Art der Kriegsführung; der Vormachtstellung der Vereinigten Staaten; der Konfrontation mit Ländern, die diese Machtposition in Frage stellen; sowie hinsichtlich der Länder, die als mögliche Herausforderer in Frage kommen. Die Vorstellung einer Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko wird bei den meisten Lesern Zweifel aufkommen lassen, doch ich will erklären, warum und wie ich diese Behauptungen aufstellen kann. -- Wie bereits erwähnt, hilft der gesunde Menschenverstand in der Regel nicht weiter, wenn es darum geht, Prognosen über die Zukunft zu treffen. Stattdessen muss das alte Motto der Linken "sei praktisch, verlange das Unmögliche" abgewandelt werden in "sei praktisch, erwarte das Unmögliche". Genau darauf basiert meine Methode. Ein anderer, etwas anspruchsvollerer Terminus für diese Methode ist "Geopolitik". -- Geopolitik ist mehr als ein vollmundig klingender Begriff für "internationale Beziehungen". Es handelt sich um eine Methode, die es uns erlaubt, gegenwärtige Ereignisse zu beschreiben und Prognosen über die Zukunft zu treffen. Wirtschaftswissenschaftler verwenden das Schlagwort der "unsichtbaren Hand" und meinen damit die eigennützigen und kurzfristigen Handlungen der Menschen, die schließlich das hervorbringen, was Adam Smith den "Wohlstand der Nationen" nannte. Geopolitik überträgt die Vorstellung der unsichtbaren Hand auf das Verhalten von Nationen und anderen internationalen Akteuren. Wenn Nationen und ihre politischen Führer eigennützige und kurzfristige Ziele verfolgen, dann ist das Resultat zwar nicht unbedingt der Wohlstand der Nationen, doch zumindest ein vorhersehbares Verhalten. Dies wiederum ermöglicht es, auch zukünftige Entwicklungen des internationalen Gefüges vorherzusehen. -- Die Geopolitik und die Wirtschaftswissenschaften gehen davon aus, dass die Akteure rational, will sagen, ihrem kurzfristigen Eigeninteresse gemäß handeln. Da es sich um rationale Akteure handelt, lässt ihnen die Wirklichkeit verhältnismäßig geringe Entscheidungsspielräume. Menschen und Nationen verfolgen ihr Eigeninteresse zwar nicht unbedingt, ohne dabei Fehler zu begehen, doch man kann davon ausgehen, dass sie nicht willkürlich handeln. Ihr Verhalten lässt sich mit einem Schachspiel vergleichen. Rein theoretisch hat jeder Spieler die Wahl zwischen zwanzig möglichen Eröffnungszügen. In der Praxis sind es jedoch erheblich weniger, denn die meisten dieser Züge sind so schlecht, dass sie schnell zur Niederlage führen. Je besser ein Schachspieler, desto klarer sieht er seine Optionen und desto weniger Eröffnungszüge stehen ihm zur Verfügung. Je besser ein Schachspieler, desto vorhersagbarer sind also seine Züge. Ein Großmeister spielt mit absolut vorhersehbarer Präzision - bis zu dem einen, brillanten und unerwarteten Schlag. -- Nationen verhalten sich nicht anders. Die Möglichkeiten der Millionen von Einwohnern einer Nation werden von der Wirklichkeit vorgegeben. Sie bringen Führungspersönlichkeiten hervor, die nie dorthin kämen, wo sie sind, wenn sie sich irrational verhielten. Es kommt selten vor, dass sich Narren an die Spitze eines Staats setzen. Führungspersönlichkeiten verstehen, welche Züge ihnen zur Verfügung stehen, und sie führen sie, wenn nicht fehlerfrei, so doch ganz ordentlich aus. Gelegentlich wird ein genialer Politiker einen brillanten Schachzug durchführen, doch meistens besteht die Regierungskunst ganz einfach darin, den nächsten logischen Schritt zu gehen. Das gilt für Innen- wie für Außenpolitiker. Stirbt ein politischer Führer oder wird er abgewählt, rückt ein anderer nach und setzt mit großer Wahrscheinlichkeit die Politik seines Vorgängers fort. -- Ich behaupte nicht, dass Politiker Genies, Gelehrte oder auch nur anständige Leute sind. Sie verstehen vielmehr zu führen, sonst wären sie keine Politiker geworden. In jeder Gesellschaft sind Politiker Zielscheibe des Spotts, und natürlich machen sie ihre Fehler. Doch bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass diese Fehler selten das Ergebnis ihrer Dummheit sind. Meistens wurden sie ihnen durch die Umstände aufgezwungen. Wir glauben gern, dass wir beziehungsweise unser Kandidat niemals derart dumm gehandelt hätten. Doch das stimmt nur in den seltensten Fällen. Die Geopolitik interessiert sich daher genauso wenig für einzelne Politiker, wie sich die Wirtschaftswissenschaften für einzelne Unternehmer interessieren. Beide sind Akteure, die es verstehen, die Abläufe ihres jeweiligen Spiels zu lenken, die aber nicht in der Lage sind, dessen strikte Regeln zu sprengen. -- Politiker sind also in den seltensten Fällen freie Akteure. Ihre Entscheidungen werden ihnen durch die jeweiligen Umstände vorgegeben. Politik ist ein Resultat der Wirklichkeit, nicht des politischen Willens. Im Kleinen können einzelne Entscheidungen natürlich sehr wohl etwas bewirken. Doch selbst der brillanteste isländische Politiker wird es nicht schaffen, sein Land in eine Supermacht zu verwandeln, während selbst der dümmste Politiker des antiken Rom nicht in der Lage gewesen wäre, die Macht des Römischen Reichs in ihrem Fundament zu beschädigen. Geopolitik beschäftigt sich also nicht damit, ob eine bestimmte politische Entscheidung richtig oder falsch ist, oder ob Politiker ehrenhaft oder unehrenhaft handeln, und sie interessiert sich nicht für weltpolitische Debatten. Geopolitik beschäftigt sich mit den großen, überpersönlichen Kräften, die Nationen und Menschen einen Handlungsrahmen vorgeben und sie zwingen, in der einen oder anderen Weise zu handeln. -- Um die Wirtschaft verstehen zu können, muss man wissen, dass jede Handlung ungeplante Folgen hat. Maßnahmen, die Menschen in ihrem eigenen Interesse ergreifen, haben Auswirkungen, die sie weder absehen können noch intendieren. Das ist in der Geopolitik nicht anders. Es ist kaum anzunehmen, dass die Bewohner des kleinen Dorfes Rom zu Beginn ihrer Expansion im siebten vorchristlichen Jahrhundert bereits die Blaupausen für die Eroberung des Mittelmeerraums fünf Jahrhunderte später in der Tasche hatten. Doch die ersten Maßnahmen, die sie gegen die Nachbardörfer ergriffen, setzten einen Prozess in Gang, der durch die Wirklichkeit vorgegeben und von ungeplanten Folgen begleitet wurde. Das Römische Reich war nicht geplant, doch es war keineswegs ein Zufallsprodukt. -- Die geopolitische Analyse basiert auf zwei Annahmen: Erstens, dass sich Menschen zu größeren Gruppen zusammenschließen und daher politisch tätig werden müssen. Menschen empfinden eine natürliche Loyalität für Strukturen, in die sie hineingeboren werden, etwa für ihre Heimatregion oder ihre Nation. Die nationale Zugehörigkeit spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Die Geopolitik lehrt uns, dass das Verhältnis zwischen Nationen eine entscheidende Dimension im menschlichen Leben darstellt, was wiederum zur Folge hat, dass Kriege allgegenwärtig sind. -- Zweitens geht die geopolitische Analyse davon aus, dass der Charakter einer Nation und das Verhältnis zwischen Nationen zu einem guten Teil durch die Geografie vorgegeben werden. Der Begriff Geografie wird dabei weit gefasst und beinhaltet nicht nur die physischen Eigenschaften einer Region, sondern auch die Auswirkungen einer bestimmten Örtlichkeit auf Menschen und Gesellschaften. So waren beispielsweise die Differenzen zwischen den antiken Stadtstaaten Sparta und Athen in der Hauptsache auf die Unterschiede zwischen einer Stadt im Binnenland und einer Seemacht zurückzuführen. Athen war reich und weltoffen, Sparta arm, provinzlerisch und zäh. Zwischen Spartanern und Athenern lagen politisch und kulturell Welten. -- Ausgehend von diesen Prinzipien können wir uns große Bevölkerungen vorstellen, die durch menschliche Bande zusammengehalten werden und sich innerhalb fester geografischer Räume in einer ganz bestimmten Art und Weise verhalten. Die Vereinigten Staaten sind die Vereinigten Staaten und müssen sich daher in einer klar definierten Art und Weise verhalten. Dasselbe gilt für Japan, die Türkei und Mexiko. Wenn wir uns diejenigen Kräfte genauer ansehen, die eine Nation formen, dann stellen wir fest, dass jede nur eine eng begrenzte Auswahl von Spielzügen zur Verfügung hat. -- ? -- Das 21. Jahrhundert unterscheidet sich nicht von allen vorangegangenen. Es wird Kriege und Armut, Siege und Niederlagen, Tragödien und glückliche Entwicklungen geben. Die Menschen werden arbeiten, Geld verdienen, Kinder bekommen, sich verlieben und hassen. Das sind die unabänderlichen Bedingungen des Menschseins. Doch das 21. Jahrhundert [...] Biographical note: Malcolm Gladwell arbeitete als Wirtschafts- und Wissenschaftsreporter für The Washington Post. Heute ist er Journalist für den New Yorker. Gladwell ist Autor der New York Times-Nr.-1-Bestseller » Tipping Point« und »BLINK!« (Campus 2005). Review quote: 2009-01-01, Manager Magazin, "Spannend wie ein kriminalistisches Puzzle ... ein Erklärbuch, das die Mechanik des Aufstiegs aus einer völlig neuen Perspektive beleuchtet." Review quote: 2009-01-13, Tages-Anzeiger, "Kultautor Gladwell zeigt, dass erfolgreiche Leute oft einfach zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten am richtigen Ort waren." Review quote: 2009-01-24, Süddeutsche Zeitung, "Das Buch verankert eine gefühlte Wirklichkeit in Fakten ... Manche Erkenntnisse wirken tröstlich, andere inspirierend, denn Überflieger sind am Ende alles andere als Überflieger. Das macht sie ein wenig menschlicher und uns Normalsterbliche ein wenig machtvoller." Review quote: 2009-01-25, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, "Understatement gehört zu Gladwells Markenzeichen, ebenso wie der Wuschelkopf und natürlich die Gabe, so lebendig, anschaulich und interessant zu schreiben, dass eine neue Form des Wissenschaftsjournalismus daraus wurde." Review quote: 2009-01-30, Frankfurter Rundschau, "Ein unterhaltsam zu lesendes Buch mit verblüffenden Erkenntnissen."… (mehr)
Mitglied:shortland
Titel:Outliers: The Story of Success
Autoren:Malcolm Gladwell
Info:Little, Brown and Company (2008), Edition: 1, Hardcover, 309 pages
Sammlungen:Deine Bibliothek
Bewertung:
Tags:Keine

Werk-Informationen

Überflieger von Malcolm Gladwell (Author)

  1. 80
    Freakonomics: Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen von Steven D. Levitt (dste)
    dste: Another interesting book that looks at some ideas we think are right and turns them upside down.
  2. 40
    Der schwarze Schwan von Nassim Nicholas Taleb (Anonymer Nutzer)
  3. 30
    Wenn Gott würfelt oder Wie der Zufall unser Leben bestimmt von Leonard Mlodinow (infiniteletters)
  4. 10
    The Medici Effect: What Elephants and Epidemics Can Teach Us About Innovation von Frans Johansson (edwinbcn)
  5. 10
    Mindset: The New Psychology of Success von Carol S. Dweck (peter_vandenbrande)
    peter_vandenbrande: Beide auteurs benadrukken dat je talent moet ontwikkelen om succesvol te worden. Ze ondergraven allebei de mythe dat alleen geniale mensen de top kunnen bereiken. Carol Dweck werkt het hoe en waarom van deze "growth mindset" uit, Malcolm Gladwell nuanceert tegelijk de invloed van deze individuele inspanningen door "toeval" in het verhaal te brengen: hoe omstandigheden en toevallige kansen van invloed zijn op uiteindelijk succes.… (mehr)
  6. 10
    StatusAngst. von Alain de Botton (peter_vandenbrande)
  7. 10
    Die Talent-Lüge: Warum wir (fast) alles erreichen können von Daniel Coyle (infiniteletters)
  8. 00
    Talent Is Overrated: What Really Separates World-Class Performers from Everybody Else von Geoff Colvin (infiniteletters)
  9. 00
    Was heißt schon Talent?: Mozart, Beckham, Federer und das Geheimnis von Spitzenleistungen von Matthew Syed (ANeumann)
  10. 04
    Young Nietzsche von Carl Pletsch (galacticus)
    galacticus: Both books deal with genius. Gladwell touches on genius as a study in success, what it takes generally; Pletsch as a study of one mans desire to be a genius.
  11. 04
    De HR-ballon tien populaire praktijken doorprikt von P. Vermeren (peter_vandenbrande)
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3.5. Fascinating study but I liked David and Goliath better. ( )
  OutOfTheBestBooks | Sep 24, 2021 |
I like the central messages of the book, that you don't get anywhere by yourself, that genius is a myth, that we all need luck.

I hope no one takes this to mean that the only way you can be successful is by being born in the right year to the right family in the right place with the right culture. He was talking about people who were off the charts. You don't need the full 10,000 hours to be amazingly good at something. You don't need to be one of the top 100 in your field to have a successful life, you don't need all the stars and constellations to be aligned perfectly on your birthday. That's just how certain legends are made.

Well he obviously cherry picks examples. That doesn't take from it.
Another thing was it kind of reminded me of a few essays I wrote in college: at the beginning I had no idea what the essay was going to be about, but I started writing some really interesting things I'd found. Then as I went to long I realized there was some kind of connection between them and I went back and put in a few lines to bring it all together.
It kind of feels like he had some leftover notes from Tipping Point and he just found an angle from which to present them. ( )
  RebeccaBooks | Sep 16, 2021 |
Fascinating. Would recommend, especially to those with a mind tuned for scientific inquiry. ( )
  KittyCatrinCat | Aug 29, 2021 |
how luck and culture influence success in sports, business, and life
  ritaer | Jul 26, 2021 |
Thought provoking in many ways. Looks at things in new ways, with attempt to explain certain trends, stereotypes, and differences. Among the examples are how national culture impacts airline pilot interaction, math scores of students, etc. ( )
  rsutto22 | Jul 15, 2021 |
“Outliers” has much in common with Gladwell’s earlier work. It is a pleasure to read and leaves you mulling over its inventive theories for days afterward. It also, unfortunately, avoids grappling in a few instances with research that casts doubt on those theories. This is a particular shame, because it would be a delight to watch someone of his intellect and clarity make sense of seemingly conflicting claims.
 
The world for Gladwell is a text that he reads as closely as he can in seeking to decode and interpret it. He is adept at identifying underlying trends from which he extrapolates to form hypotheses, presenting them as if they were general laws of social behaviour. But his work has little philosophical rigour. He's not an epistemologist; his interest is in what we think, rather than in the how and why of knowledge itself.
hinzugefügt von mikeg2 | bearbeitenThe Guardian, Jason Cowley (Nov 23, 2008)
 
The book, which purports to explain the real reason some people — like Bill Gates and the Beatles — are successful, is peppy, brightly written and provocative in a buzzy sort of way. It is also glib, poorly reasoned and thoroughly unconvincing.
 

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Gladwell, MalcolmAutorHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Gladwell, MalcolmErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Roseto Valfortore lies one hundred miles southeast of Rome in the Apennine foothills of the Italian province of Foggia.
Zitate
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out•li•er\-,lī(-ə)r\ noun
1: something that is situated away from or classed differently from a main or related body.
2: a statistical observation that is marked different in value from the others of the sample.
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Anerkannter DDC/MDS
Anerkannter LCC
Long description: Malcolm Gladwell, Bestsellerautor und Star des amerikanischen Buchmarkts, hat die wahren Ursachen des Erfolgs untersucht und darüber ein lehrreiches, faszinierendes Buch geschrieben. Es steckt voller Geschichten und Beispiele, die zeigen, dass auch außergewöhnlicher Erfolg selten etwas mit individuellen Eigenschaften zu tun hat, sondern mit Gegebenheiten, die es dem einen leicht und dem anderen unmöglich machen, erfolgreich zu sein. Die Frage ist nicht, wie jemand ist, sondern woher er kommt: Welche Bedingungen haben diesen Menschen hervorgebracht? Auf seiner anregenden intellektuellen Erkundung der Welt der Überflieger erklärt Gladwell unter anderem das Geheimnis der Softwaremilliardäre, wie man ein herausragender Fußballer wird, warum Asiaten so gut in Mathe sind und was die Beatles zur größten Band aller Zeiten machte. Excerpt from book: Die Vorhersage eines Jahrhunderts -- Ehe ich ins Detail gehe und die künftigen Kriege sowie demografische und technologische Entwicklungen beschreibe, möchte ich etwas zu meiner Methode sagen und die Frage beantworten, wie ich all diese Entwicklungen vorhersagen kann. Ich erwarte nicht, dass Sie die Einzelheiten des Kriegs wörtlich nehmen, den ich für die Jahrhundertmitte vorhersehe. Ich hoffe jedoch sehr wohl, dass Sie einige andere Prognosen ernst nehmen - etwa hinsichtlich der generellen Art der Kriegsführung; der Vormachtstellung der Vereinigten Staaten; der Konfrontation mit Ländern, die diese Machtposition in Frage stellen; sowie hinsichtlich der Länder, die als mögliche Herausforderer in Frage kommen. Die Vorstellung einer Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko wird bei den meisten Lesern Zweifel aufkommen lassen, doch ich will erklären, warum und wie ich diese Behauptungen aufstellen kann. -- Wie bereits erwähnt, hilft der gesunde Menschenverstand in der Regel nicht weiter, wenn es darum geht, Prognosen über die Zukunft zu treffen. Stattdessen muss das alte Motto der Linken "sei praktisch, verlange das Unmögliche" abgewandelt werden in "sei praktisch, erwarte das Unmögliche". Genau darauf basiert meine Methode. Ein anderer, etwas anspruchsvollerer Terminus für diese Methode ist "Geopolitik". -- Geopolitik ist mehr als ein vollmundig klingender Begriff für "internationale Beziehungen". Es handelt sich um eine Methode, die es uns erlaubt, gegenwärtige Ereignisse zu beschreiben und Prognosen über die Zukunft zu treffen. Wirtschaftswissenschaftler verwenden das Schlagwort der "unsichtbaren Hand" und meinen damit die eigennützigen und kurzfristigen Handlungen der Menschen, die schließlich das hervorbringen, was Adam Smith den "Wohlstand der Nationen" nannte. Geopolitik überträgt die Vorstellung der unsichtbaren Hand auf das Verhalten von Nationen und anderen internationalen Akteuren. Wenn Nationen und ihre politischen Führer eigennützige und kurzfristige Ziele verfolgen, dann ist das Resultat zwar nicht unbedingt der Wohlstand der Nationen, doch zumindest ein vorhersehbares Verhalten. Dies wiederum ermöglicht es, auch zukünftige Entwicklungen des internationalen Gefüges vorherzusehen. -- Die Geopolitik und die Wirtschaftswissenschaften gehen davon aus, dass die Akteure rational, will sagen, ihrem kurzfristigen Eigeninteresse gemäß handeln. Da es sich um rationale Akteure handelt, lässt ihnen die Wirklichkeit verhältnismäßig geringe Entscheidungsspielräume. Menschen und Nationen verfolgen ihr Eigeninteresse zwar nicht unbedingt, ohne dabei Fehler zu begehen, doch man kann davon ausgehen, dass sie nicht willkürlich handeln. Ihr Verhalten lässt sich mit einem Schachspiel vergleichen. Rein theoretisch hat jeder Spieler die Wahl zwischen zwanzig möglichen Eröffnungszügen. In der Praxis sind es jedoch erheblich weniger, denn die meisten dieser Züge sind so schlecht, dass sie schnell zur Niederlage führen. Je besser ein Schachspieler, desto klarer sieht er seine Optionen und desto weniger Eröffnungszüge stehen ihm zur Verfügung. Je besser ein Schachspieler, desto vorhersagbarer sind also seine Züge. Ein Großmeister spielt mit absolut vorhersehbarer Präzision - bis zu dem einen, brillanten und unerwarteten Schlag. -- Nationen verhalten sich nicht anders. Die Möglichkeiten der Millionen von Einwohnern einer Nation werden von der Wirklichkeit vorgegeben. Sie bringen Führungspersönlichkeiten hervor, die nie dorthin kämen, wo sie sind, wenn sie sich irrational verhielten. Es kommt selten vor, dass sich Narren an die Spitze eines Staats setzen. Führungspersönlichkeiten verstehen, welche Züge ihnen zur Verfügung stehen, und sie führen sie, wenn nicht fehlerfrei, so doch ganz ordentlich aus. Gelegentlich wird ein genialer Politiker einen brillanten Schachzug durchführen, doch meistens besteht die Regierungskunst ganz einfach darin, den nächsten logischen Schritt zu gehen. Das gilt für Innen- wie für Außenpolitiker. Stirbt ein politischer Führer oder wird er abgewählt, rückt ein anderer nach und setzt mit großer Wahrscheinlichkeit die Politik seines Vorgängers fort. -- Ich behaupte nicht, dass Politiker Genies, Gelehrte oder auch nur anständige Leute sind. Sie verstehen vielmehr zu führen, sonst wären sie keine Politiker geworden. In jeder Gesellschaft sind Politiker Zielscheibe des Spotts, und natürlich machen sie ihre Fehler. Doch bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass diese Fehler selten das Ergebnis ihrer Dummheit sind. Meistens wurden sie ihnen durch die Umstände aufgezwungen. Wir glauben gern, dass wir beziehungsweise unser Kandidat niemals derart dumm gehandelt hätten. Doch das stimmt nur in den seltensten Fällen. Die Geopolitik interessiert sich daher genauso wenig für einzelne Politiker, wie sich die Wirtschaftswissenschaften für einzelne Unternehmer interessieren. Beide sind Akteure, die es verstehen, die Abläufe ihres jeweiligen Spiels zu lenken, die aber nicht in der Lage sind, dessen strikte Regeln zu sprengen. -- Politiker sind also in den seltensten Fällen freie Akteure. Ihre Entscheidungen werden ihnen durch die jeweiligen Umstände vorgegeben. Politik ist ein Resultat der Wirklichkeit, nicht des politischen Willens. Im Kleinen können einzelne Entscheidungen natürlich sehr wohl etwas bewirken. Doch selbst der brillanteste isländische Politiker wird es nicht schaffen, sein Land in eine Supermacht zu verwandeln, während selbst der dümmste Politiker des antiken Rom nicht in der Lage gewesen wäre, die Macht des Römischen Reichs in ihrem Fundament zu beschädigen. Geopolitik beschäftigt sich also nicht damit, ob eine bestimmte politische Entscheidung richtig oder falsch ist, oder ob Politiker ehrenhaft oder unehrenhaft handeln, und sie interessiert sich nicht für weltpolitische Debatten. Geopolitik beschäftigt sich mit den großen, überpersönlichen Kräften, die Nationen und Menschen einen Handlungsrahmen vorgeben und sie zwingen, in der einen oder anderen Weise zu handeln. -- Um die Wirtschaft verstehen zu können, muss man wissen, dass jede Handlung ungeplante Folgen hat. Maßnahmen, die Menschen in ihrem eigenen Interesse ergreifen, haben Auswirkungen, die sie weder absehen können noch intendieren. Das ist in der Geopolitik nicht anders. Es ist kaum anzunehmen, dass die Bewohner des kleinen Dorfes Rom zu Beginn ihrer Expansion im siebten vorchristlichen Jahrhundert bereits die Blaupausen für die Eroberung des Mittelmeerraums fünf Jahrhunderte später in der Tasche hatten. Doch die ersten Maßnahmen, die sie gegen die Nachbardörfer ergriffen, setzten einen Prozess in Gang, der durch die Wirklichkeit vorgegeben und von ungeplanten Folgen begleitet wurde. Das Römische Reich war nicht geplant, doch es war keineswegs ein Zufallsprodukt. -- Die geopolitische Analyse basiert auf zwei Annahmen: Erstens, dass sich Menschen zu größeren Gruppen zusammenschließen und daher politisch tätig werden müssen. Menschen empfinden eine natürliche Loyalität für Strukturen, in die sie hineingeboren werden, etwa für ihre Heimatregion oder ihre Nation. Die nationale Zugehörigkeit spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Die Geopolitik lehrt uns, dass das Verhältnis zwischen Nationen eine entscheidende Dimension im menschlichen Leben darstellt, was wiederum zur Folge hat, dass Kriege allgegenwärtig sind. -- Zweitens geht die geopolitische Analyse davon aus, dass der Charakter einer Nation und das Verhältnis zwischen Nationen zu einem guten Teil durch die Geografie vorgegeben werden. Der Begriff Geografie wird dabei weit gefasst und beinhaltet nicht nur die physischen Eigenschaften einer Region, sondern auch die Auswirkungen einer bestimmten Örtlichkeit auf Menschen und Gesellschaften. So waren beispielsweise die Differenzen zwischen den antiken Stadtstaaten Sparta und Athen in der Hauptsache auf die Unterschiede zwischen einer Stadt im Binnenland und einer Seemacht zurückzuführen. Athen war reich und weltoffen, Sparta arm, provinzlerisch und zäh. Zwischen Spartanern und Athenern lagen politisch und kulturell Welten. -- Ausgehend von diesen Prinzipien können wir uns große Bevölkerungen vorstellen, die durch menschliche Bande zusammengehalten werden und sich innerhalb fester geografischer Räume in einer ganz bestimmten Art und Weise verhalten. Die Vereinigten Staaten sind die Vereinigten Staaten und müssen sich daher in einer klar definierten Art und Weise verhalten. Dasselbe gilt für Japan, die Türkei und Mexiko. Wenn wir uns diejenigen Kräfte genauer ansehen, die eine Nation formen, dann stellen wir fest, dass jede nur eine eng begrenzte Auswahl von Spielzügen zur Verfügung hat. -- ? -- Das 21. Jahrhundert unterscheidet sich nicht von allen vorangegangenen. Es wird Kriege und Armut, Siege und Niederlagen, Tragödien und glückliche Entwicklungen geben. Die Menschen werden arbeiten, Geld verdienen, Kinder bekommen, sich verlieben und hassen. Das sind die unabänderlichen Bedingungen des Menschseins. Doch das 21. Jahrhundert [...] Biographical note: Malcolm Gladwell arbeitete als Wirtschafts- und Wissenschaftsreporter für The Washington Post. Heute ist er Journalist für den New Yorker. Gladwell ist Autor der New York Times-Nr.-1-Bestseller » Tipping Point« und »BLINK!« (Campus 2005). Review quote: 2009-01-01, Manager Magazin, "Spannend wie ein kriminalistisches Puzzle ... ein Erklärbuch, das die Mechanik des Aufstiegs aus einer völlig neuen Perspektive beleuchtet." Review quote: 2009-01-13, Tages-Anzeiger, "Kultautor Gladwell zeigt, dass erfolgreiche Leute oft einfach zur richtigen Zeit mit den richtigen Leuten am richtigen Ort waren." Review quote: 2009-01-24, Süddeutsche Zeitung, "Das Buch verankert eine gefühlte Wirklichkeit in Fakten ... Manche Erkenntnisse wirken tröstlich, andere inspirierend, denn Überflieger sind am Ende alles andere als Überflieger. Das macht sie ein wenig menschlicher und uns Normalsterbliche ein wenig machtvoller." Review quote: 2009-01-25, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, "Understatement gehört zu Gladwells Markenzeichen, ebenso wie der Wuschelkopf und natürlich die Gabe, so lebendig, anschaulich und interessant zu schreiben, dass eine neue Form des Wissenschaftsjournalismus daraus wurde." Review quote: 2009-01-30, Frankfurter Rundschau, "Ein unterhaltsam zu lesendes Buch mit verblüffenden Erkenntnissen."

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302 — Social Sciences Social Sciences Social Interaction

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Bewertung

Durchschnitt: (3.96)
0.5 2
1 34
1.5 9
2 113
2.5 35
3 651
3.5 171
4 1385
4.5 147
5 921

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