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Doktor Faustus (1947)

von Thomas Mann

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
3,561402,730 (4.16)125
Um gro e Werke schaffen zu können, schlie t der Komponist Adrian Leverkühn einen Bund mit dem Teufel. Sein Preis: der Verzicht auf Liebe.
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Thomas Manns letzter großer Roman, der 1947 erstmals veröffentlicht wurde und nun vom gefeierten Übersetzer John E. Woods ins Englische übertragen wurde, ist eine moderne Neubearbeitung der Faust-Legende, in der Deutschland seine Seele an den Teufel verkauft. Manns Protagonist, der Komponist Adrian Leverkühn, ist die Blume der deutschen Kultur, eine brillante, isolierte, überragende Figur, seine radikale neue Musik ein halsbrecherisches Spiel der Kunst am Rande der Unmöglichkeit. Als Gegenleistung für vierundzwanzig Jahre beispielloser musikalischer Leistung feilscht er seine Seele weg - und die Fähigkeit, seine Mitmenschen zu lieben.

Leverkühns Lebensgeschichte ist eine brillante Allegorie auf den Aufstieg des Dritten Reiches, auf Deutschlands Verzicht auf die eigene Menschlichkeit und seine Umarmung von Ehrgeiz und Nihilismus. Sie ist auch Manns tiefste Meditation über das deutsche Genie - sowohl national als auch individuell - und die schreckliche Verantwortung des wahrhaft großen Künstlers.
  Fredo68 | May 14, 2020 |
Sehr genial.
Weitschweifig, umständlich und ungeheuer faszinierend, wie schon der Zauberberg. Sicher nichts für Leser ohne Ausdauer.
Hochinteressante Philosophie, soziale Betrachtungen und in diesem Buch auch viel musikalischer Hintergrund. Wieder eine geradezu irrsinnige Rechercheleistung seitens des Autors.
Spitze! Klare Empfehlung. ( )
  zottel | Jun 26, 2018 |
Doktor Faustus
T Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde OA 1947Form Roman Epoche Moderne
In Anlehnung an das alte Volksbuch vom Doktor Faustus erzählt der Roman Thomas Manns eine exemplarische Künstlerbiografie, in der anhand kunstphilosophischer, in erster Linie musiktheoretischer Betrachtungen eine Analyse Deutschlands und der Deutschen, ihrer inneren Befindlichkeit und ihres politischen Schicksals im 20. Jahrhundert vorgestellt wird.
Entstehung: Im Frühjahr 1943 begann Thomas Mann im kalifornischen Exil mit dem Roman, dem ein umfangreiches Quellenstudium vorausging. Wie der Erzähler Zeitblom im Roman beginnt Mann mit den Arbeiten am 23. Mai des Jahres und lässt sie am 8. Mai 1945, dem Tag der Kapitulation Deutschlands, enden. Zeitgleich mit gesellschaftspolitischen Aufsätzen Manns, vor allem Deutschland und die Deutschen (1945), in dem die Gleichsetzung von Faust, Deutschtum und Musik den gedanklichen Ausgangspunkt darstellt, wird Doktor Faustus in den ersten Jahren nach seinem Erscheinen vor allem als Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Faschismus verstanden, wobei die zum Teil kritischen Reaktionen jener Jahre mit Manns Zögern, nach Deutschland zurückzukehren, in eingem Zusammenhang standen.
Inhalt: Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde, so der Untertitel des Romans, wird vom pensionierten Lehrer Dr. phil. Serenus Zeitblom erzählt, der seinem Jugendfreund als Librettist und Verwahrer seiner Manuskripte zur Seite stand. Beide stammen aus einem altdeutsch gezeichneten Umfeld in Thüringen, besuchten gemeinsam das Gymnasium und studierten mehrere Semester an der selben Universität, Leverkühn Theologie, Zeitblom klassische Philologie. Auch spätere Lebensstationen führten beide wiederholt zusammen, bis Leverkühn 1930 – in deutlicher Anlehnung an die Biografie von Friedrich R Nietzsche – eine Geisteskrankheit befällt und er die letzten zehn Lebensjahre in geistiger Umnachtung bei seiner Mutter verbringt.
Leverkühn, mit faustischen Zügen gezeichnet, ist im Gegensatz zu seinem katholischen, humanistischen Prinzipien folgendem Chronisten ein menschenscheuer, zwischen Schwermut und Lachzwang schwankender hochmütiger Intellektueller, dessen radikale musikalische Arbeiten als exzentrische, die Magie einbeziehende Werke qualifiziert sind, wobei die schönbergsche Zwölftonmusik eine herausgehobene Rolle spielt. In dem zentralen Teufelsgespräch (25. Kap.), einem fantastischen kunsttheoretischen Selbstgespräch Leverkühns in einem der Mephisto-Szene nachgebildeten Dialog, erfolgt die – vom Teufel in Aussicht gestellte – Beschreibung der Inspiration als dämonischer Quelle künstlerisch schöpferischer Genialität, die gesellschaftspolitisch als Auslieferung an den europäischen Faschismus in einem krankhaften Rausch gedeutet wird (»Der Künstler ist der Bruder des Verbrechers«).
Zeitbloms Beschreibung des Werde- und Untergangs seines Freundes sind im Ton eines Anteil nehmenden Beobachters gehalten, der von seinem Gegenstand mit einer Mischung aus faszinierter Bewunderung und sorgenvollem Schrecken berichtet – analog dem Blick Manns aus dem Exil auf die gesellschaftliche und politische Entwicklung Deutschlands in den 1930er Jahren des 20. Jahrhunderts.
Wirkung: Interpretiert als Künstlerroman, als Bildungs–, Musik–, Gesellschafts- und Zeitroman sowie als ein Romankunstwerk, das aufgrund seiner Montagetechnik mit Zitaten das besondere Interesse der Fachinterpreten gefunden hat, ist Doktor Faustus vom Publikum überwiegend als Thomas Manns literarische Auseinandersetzung mit Deutschland und dem Nationalsozialismus verstanden worden. Die Geschichte des zeitgenössischen deutschen Verhängnisses, dargestellt als ein aus Verblendung erfolgtes Teufelsbündnis, vor dem Hintergrund einer besonderen kulturellen Geschichte war insbesondere in Deutschland selbst die dominierende Sicht, die in den Nachkriegsjahren mit der Frage der inneren und äußeren Emigration verbunden wurde. 1982 wurde der Roman von Franz Seitz verfilmt ( )
  hbwiesbaden | Jan 24, 2011 |
The career of Thomas Mann's modern Faust is intended to illustrate the political, artistic, and religious dilemmas of the author's time. Yet paradoxically, the story of a former divinity student who bargains his soul and body to become a "musician of genius" is set in the wrong historical era. And the book's major flaw as fiction— counting as minor blemishes the discursiveness, and the imbalance between theory in the first half, story development and human variety in the second—may be attributed to conflicts between Mann's symbolic and realistic intentions.

To compare Dr. Faustus and the realistic novels of, for example, Solzhenitsyn, is to recognize how much more limited in scope is the newer genre. In the sense of embracing the spectrum of humanistic, religious, and artistic themes, Dr. Faustus may be the last of its kind.
hinzugefügt von SnootyBaronet | bearbeitenNew York Review of Books, Robert Craft
 

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Mann, ThomasAutorHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Ekman, KerstinVorwortCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Fontcuberta i Gel, JoanÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Kallio, SinikkaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Kross, HelgaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Kurecka, MariaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Laeis, ChristophUmschlaggestalterCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Leverkühn, AdrianHerausgeberCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Lowe-Porter, H. T.ÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Palmen, ConnieNachwortCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Pocar, ErvinoÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Sato, KoichiÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Seki, KusoÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Servicen, LouiseÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wallenström, UlrikaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wessel, ElsbethÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Westphal, GertSprecherCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Woods, John E.ÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Апт, С.ÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Ман, Н.ÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Erste Worte
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I wish to state quite definitely that it is by no means out of any wish to bring my own personality into the foreground that I preface with a few words about myself and my own affairs this report on the life of the departed Adrian Leverkuhn.
Zitate
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… talora in una materia semplice come il tema dell'Arietta, svolto in quelle formidabili variazioni che formano il secondo tempo della sonata. E come il tema di qusto tempo, attraverso cento destini, cento mondi di contrasti ritmici, finisce col perdersi in altitudini vertiginose che si potrebbero chiamare trascendenti o astratte – così l'arte di Beethoven aveva superato sé stessa: dalle regioni tradizionali e abitabili si era sollevata, davanti agli occhi sbigottiti degli uomini, nelle sfere della pura personalità – a un io dolorosamente isolato nell'assoluto, escluso anche, causa la sordità, dal mondo sensibile: sovrano solitario d'un regno spirituale dal quale erano partiti brividi rimasti oscuri persino ai più devoti del suo tempo, e nei cui terrificanti messaggi i contemporanei avevano saputo raccapezzarsi solo per istanti, solo per eccezione.
Dopo un do iniziale accoglie, prima del re, un do diesis, … e questo do diesis aggiunto è l'atto più commovente, più malinconico e conciliante che si possa dare. È come una carezza dolorosamente amorosa sui capelli, su una guancia, un ultimo sguardo negli occhi, quieto e profondo. È la benedizione dell'oggetto, è la frase terribilmente inseguita e umanizzata in modo che travolge e scende nel cuore di chi ascolta come un addio, un addio per sempre, così dolce che gli occhi si empiono di lacrime. … Dopo di che Kretzschmar non ritornò dal pianino alla cattedra. Volto verso di noi, rimase seduto sullo sgabello girevole, nello stesso nostro atteggiamento, chino in avanti, le mani fra le ginocchia, e conchiuse con poche parole la conferenza sul quesito: perché Beethoven non abbia aggiunto un terzo tempo all'op. 111. Dopo aver udito, disse, tutta la sonata potevamo rispondere da soli a questa domanda. – Un terzo tempo? Una nuova ripresa… dopo questo addio? Un ritorno… dopo questo commiato? – Impossibile. Tutto era fatto: nel secondo tempo, in questo tempo enorme la sonata aveva raggiunto la fine, la fine senza ritorno. E se diceva «la sonata» non alludeva soltanto a questa, alla sonata in do minore, ma intendeva la sonata in genere come forma artistica tradizionale: qui terminava la sonata, qui essa aveva compiuto la sua missione, toccato la meta oltre la quale non era possibile andare, qui annullava sé stessa e prendeva commiato – quel cenno d'addio del motivo re-sol sol, confortato melodicamente dal do diesis, era un addio anche in questo senso, un addio grande come l'intera composizione, il commiato dalla Sonata.
Il pianoforte, chi ben guardi, è il diretto e sovrano rappresentante della musica, persino nella sua spiritualità, e per questo lo si deve imparare.
Con la intelligenza si può fare molta strada nella Chiesa, ma non nella religiosità.
– … L'organizzazione è tutto. Senza di essa nulla esiste, e men che meno l'arte. Ed ecco che la soggettività estetica si prese questo compito e si assunse di organizzare l'opera, per proprio impulso, in libertà. – Tu pensi a Beethoven. – Sì, a lui e al principio tecnico col quale la soggettività dominante s'impadronì dell'organizzazione musicale, cioè dello svolgimento. Questo era stato una piccola parte della sonata, un modesto campo di illuminazione e di dinamismo soggettivi. Con Beethoven essa diventa universale, diventa il centro della forma totale che, anche quando è premessa come convenzione, viene assorbita dal lato soggettivo e ricreata in libertà. La variazione dunque, una cosa arcaica, un residuo, diventa il mezzo della spontanea nuova creazione della forma.
Letzte Worte
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Hinweis zur Identitätsklärung
Verlagslektoren
Werbezitate von
Originalsprache
Anerkannter DDC/MDS
Anerkannter LCC

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (1)

Um gro e Werke schaffen zu können, schlie t der Komponist Adrian Leverkühn einen Bund mit dem Teufel. Sein Preis: der Verzicht auf Liebe.

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Buchbeschreibung
Zusammenfassung in Haiku-Form

Nachlassbibliothek: Thomas Mann

Thomas Mann hat eine Nachlassbibliothek. Nachlassbibliotheken sind persönliche Bibliotheken von berühmten Lesern, die von LibraryThing-Mitgliedern aus der Legacy Libraries-Gruppe erfasst werden.

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