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Die Harzreise (1826)

von Heinrich Heine

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1814121,125 (3.94)1
'Auf die Berge will ich steigen, lachend auf Euch niederschauen.' Heinrich Heine Was als 'Gesundheitsreise' eines überarbeiteten Studenten begann, wurde zur berühmtesten Wanderung der deutschen Literatur: Die Harzreise mit ihren 'reichen, treffenden Naturbildern, feinen Beobachtungen, schalkhaften, beißenden Scherzen, persönlichen Feindseligkeiten, weichen Gefühlen, reizenden Liedern, tollen Fratzen, unglaublichen Verwegenheiten', wie sie 1826 ein Kritiker lobte, begründete Heines Ruhm als amüsantester deutscher Klassiker und hat bis heute nichts von ihrem poetischen Zauber, ihrer satirischen Frische und Jugendlichkeit verloren. Diese Ausgabe präsentiert Heines beliebtes Werk mit zeitgenössischen Illustrationen und Dokumenten sowie dem Nachwort eines Heine-Experten. 'Leute, die ein kleines Geschenk machen wollen, werden dieses Buch mit Vergnügen verschenken; kaufen es, um es auf Reisen mitzunehmen, weil es wenig Raum einnimmt und 100 mal gelesen werden kann, ohne Überdruß zu erwecken.' Julius Campe über die 'Harzreise', Brief an Heine, 26. November 1851 Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf als Sohn eines jüdischen Tuchhändlers geboren. Von 1819 bis 1825 studierte er in Bonn, Göttingen und Berlin Jura und promovierte anschließend zum Dr. jur. Anschließend verkehrte Heine in Berliner literarisch-künstlerischen Zirkeln, knüpfte dort Verbindungen zur geistigen und gesellschaftlichen Elite und empfing hier entscheidende Anregungen für den Beginn seiner dichterischen und publizistischen Laufbahn. Von 1827 bis 1831 folgten ausgedehnte Reisen nach England, Italien und in verschiedene Gegenden Deutschlands. 1831 ließ sich Heine als Frankreich-Korrespondent für die Augsburger „Allgemeine Zeitung“ in Paris nieder und wirkte als geistiger Mittler zwischen Deutschland und Frankreich. Er erwies sich als unbestechlicher Beobachter der politischen Verhältnisse. Heute gilt er als Wegbereiter eines zeitkämpferischen Journalismus und modernen Feuilletons. Sein Ruf als großer deutscher Lyriker ist unumstritten. 1841 heiratete Heine seine Geliebte Mathilde, ein französisches Ladenmädchen. 1844 erschien „Deutschland. Ein Wintermärchen“, seine unumstritten bekannteste politische Satire, in der er aus der Sicht des Exilanten bissig-pointiert das Deutschland der Restaurationsepoche kommentiert. Von 1848 an war Heine wegen eines Rückenmarksleiden an seine „Matratzengruft“ gebunden. Er verstarb 1856 und liegt seitdem auf dem Pariser Montmartre-Friedhof begraben.… (mehr)
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Was ist es? keine Reisebeschreibung, sondern Bilder einer Harzwanderung, aber dieses kleine Werk, 1826 erschienen, ist viel mehr: Gedanken, Stimmungen, seine übersprudelnden Gefühle, ... all dies und launisch vermischt mit liebevoller Ironie in Prosa und Lyrik. So schließt es mit: ..., die Sonne hat kaum die Hälfte ihres Weges zurückgelegt, und mein Herz duftet schon so stark, daß es mir betäubend zu Kopfe steigt, daß ich nicht mehr weiß, wo die Ironie aufhört und der Himmel anfängt, .... Es ist der erste Mai, der lumpigste Ladenschwengel hat heute das Recht, sentimental zu werden, und dem Dichter wolltest du es verwehren?
(XI-15) ( )
  MeisterPfriem | Dec 6, 2015 |
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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Heine, HeinrichAutorHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Foi, Maria CarolinaHerausgeberCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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'Auf die Berge will ich steigen, lachend auf Euch niederschauen.' Heinrich Heine Was als 'Gesundheitsreise' eines überarbeiteten Studenten begann, wurde zur berühmtesten Wanderung der deutschen Literatur: Die Harzreise mit ihren 'reichen, treffenden Naturbildern, feinen Beobachtungen, schalkhaften, beißenden Scherzen, persönlichen Feindseligkeiten, weichen Gefühlen, reizenden Liedern, tollen Fratzen, unglaublichen Verwegenheiten', wie sie 1826 ein Kritiker lobte, begründete Heines Ruhm als amüsantester deutscher Klassiker und hat bis heute nichts von ihrem poetischen Zauber, ihrer satirischen Frische und Jugendlichkeit verloren. Diese Ausgabe präsentiert Heines beliebtes Werk mit zeitgenössischen Illustrationen und Dokumenten sowie dem Nachwort eines Heine-Experten. 'Leute, die ein kleines Geschenk machen wollen, werden dieses Buch mit Vergnügen verschenken; kaufen es, um es auf Reisen mitzunehmen, weil es wenig Raum einnimmt und 100 mal gelesen werden kann, ohne Überdruß zu erwecken.' Julius Campe über die 'Harzreise', Brief an Heine, 26. November 1851 Heinrich Heine wurde 1797 in Düsseldorf als Sohn eines jüdischen Tuchhändlers geboren. Von 1819 bis 1825 studierte er in Bonn, Göttingen und Berlin Jura und promovierte anschließend zum Dr. jur. Anschließend verkehrte Heine in Berliner literarisch-künstlerischen Zirkeln, knüpfte dort Verbindungen zur geistigen und gesellschaftlichen Elite und empfing hier entscheidende Anregungen für den Beginn seiner dichterischen und publizistischen Laufbahn. Von 1827 bis 1831 folgten ausgedehnte Reisen nach England, Italien und in verschiedene Gegenden Deutschlands. 1831 ließ sich Heine als Frankreich-Korrespondent für die Augsburger „Allgemeine Zeitung“ in Paris nieder und wirkte als geistiger Mittler zwischen Deutschland und Frankreich. Er erwies sich als unbestechlicher Beobachter der politischen Verhältnisse. Heute gilt er als Wegbereiter eines zeitkämpferischen Journalismus und modernen Feuilletons. Sein Ruf als großer deutscher Lyriker ist unumstritten. 1841 heiratete Heine seine Geliebte Mathilde, ein französisches Ladenmädchen. 1844 erschien „Deutschland. Ein Wintermärchen“, seine unumstritten bekannteste politische Satire, in der er aus der Sicht des Exilanten bissig-pointiert das Deutschland der Restaurationsepoche kommentiert. Von 1848 an war Heine wegen eines Rückenmarksleiden an seine „Matratzengruft“ gebunden. Er verstarb 1856 und liegt seitdem auf dem Pariser Montmartre-Friedhof begraben.

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