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Saturday (2005)

von Ian McEwan

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Ein Samstag im Februar 2003: In London protestieren Tausende gegen den drohenden Krieg im Irak. Der Neurochirurg Henry Perowne hat private Pläne für diesen Tag, aber dann gerät er in einen Konflikt mit einem aggressiven Mann, der unter einer Hirnstörung leidet und muss eine schwierige moralische Entscheidung treffen..… (mehr)
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In der Tradition von Mrs. Dalloway und Ulysses spielt sich die Handlung von Ian McEwans Roman Saturday an einem einzigen Tag ab. Der erfolgreiche Neurochirurg Henry Perowne erwacht am Samstag, den 15. Februar 2003, ungewöhnlich früh. Sein Leben ist nahezu perfekt. Er ist Ende vierzig, schon lange verheiratet und noch immer in seine Frau verliebt, hat einen angesehenen Beruf und zwei wohlgeratene talentierte Kinder. An diesem Samstagmorgen liegt etwas in der Luft, das über die angekündigte Demonstration gegen die Teilnahme der Briten am Irakkrieg hinausgeht. Trotzdem freut Perowne sich auf seinen freien Tag, auf sein wöchentliches Squash-Spiel und auf den Besuch seiner Kinder.
Wie so oft bei Ian McEwan bringt ein kleiner Vorfall, in diesem Falle ein harmloser Autounfall, Prozesse ins Rollen, deren Nachwirkungen die Beteiligten bis ins Mark erschüttern -- und manchmal sogar für immer zeichnen. Das Leben Henry Perownes, das sich in der gehobenen Mittelklasse abspielt, wird von einem Eindringling gestört, der nicht nur akut das Wohl der Familie bedroht, sondern auch die Fragilität der zwischenmenschlichen Beziehungen der Familienmitglieder offen legt. All dies passiert vor dem Hintergrund des drohenden Konfliktes der westlichen mit der islamischen Welt, deren Beziehungen ebenfalls auf Messers Schneide stehen. Sowohl Perownes Familie als auch die Welt werden in diesem Moment vom Terror bedroht.

Durch die Anschläge in London vom 7. September 2005 hat Saturday einen beängstigend prophetischen Aspekt bekommen. Der Roman dreht sich um die Frage, wie man in dem Bewusstsein leben kann, dass der Terror unweigerlich im eigenen Leben ankommt. Dennoch sollte Saturday nicht nur als Vorausdeutung des Terrors oder als politischer Roman verstanden werden. Denn Saturday ist auch ein Zeitgemälde und eine fesselnd erzählte Familiengeschichte, die dem Leser in McEwans unnachahmlichen Stil, der auch in der Übersetzung von Bernhard Robben gut zur Geltung kommt, ein fast schon rauschhaftes Erlebnis beschert. Weniger zynisch als in seinen frühen Werken, scheint es fast, als sei „Ian McNasty“, wie er hin und wieder vom britischen Feuilleton genannt wurde, wenn schon nicht weich oder gar harmlos, so doch zumindest ein wenig menschlicher geworden. Es steht ihm gut. --Nathalie Schwering ( )
  hbwiesbaden | Jan 24, 2011 |
Wir folgen Henry Perowne, einen Neurchirurgen, vom fruehen Samstagmorgen, dem 15. Februar 2003 ueber 24 Stunden. Die Ereignisse des Tages bieten dem Erzaehler die Gelegenheit, Rueckblicke auf die Leben der Familienmitglieder zu werfen. Seiner Frau, seines Musikersohnes Theo, der fuer den Abend aus Paris erwarteten Tochter Daisy, die ihre ersten Buecher veroeffentlicht, der Eltern etc. Insbesondere ein kleiner Autounfall und die darauf folgende Auseinandersetzung mit dem sichtbat angeschlagenen Baxter wird den Tag nahe an der Rand einer Katastrophe bringen.

Im Hintergrund des selben Tages steht eine Riesendemonstration in London gegen den nahe bevorstehenden Krieg gegen den Irak. Und obwohl an zeitweilig von zwei relativ unabhaengigen Erzaehlstraengen denken koennte, ist das regelmaessige Auftauchen dieses Themas doch ein Zeichen einer Verbindung, die McEwan herstellt. So steht dieser Roman ganz klar in der Folge des 9.Septembers 2001. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass der Autor zu sehr etwas sagen wollte ueber den Terrorismus und die unausweichliche militaerische Antwort durch die USA und den allierten Briten. So gab es fuer mich Passagen, denen ich in ihrer oberflaechlichen Unwiderlegbarkeit und einem gewissem Pessimismus nicht ganz traue, da die Wahrheit, bzw. Realitaet stets komplexer ist. Manchmal dann wiederum scheint McEan genau dieser Eindeutigkeit zu widersprechen und sieht das Fragwuerdige. Ja, im Verlauf des Romans ist es genau diese Komplexitaet und eine notwendige dauernde Infragestellung sener eigenen Sicherheiten, die die Oberhand gewinnen werden.

Ueber dem ganzen Tag, und dem anscheinend gut laufenden Leben des Perowne liegt stillschweigend eine Bedrohung, die der Autor meisteraft unterschwellig andeutet. Stets scheint der naechste Moment unerwartet und dennoch irgendwie lange vorbereitet: In jedem Augenblick – so vermeint man – mag ein Leben kippen.
Ich meine zwar. dass es McEwan insbesondere in den detailhaften Schilderungen der beruflichen Faehigkeien von Henry Perowne etwas uebertreibt, doch finden auch diese laengeren, sehr ausgefeilten Schilderungen ihren Platz im Werk. Insbesondere die ersten hundert, ja einhundertfuenfzig Seiten koennten etwas langgezogen wirken, doch es lohnt sich: Der Roman scheint seine Aufloesung in Fragen am Ende zu erhalten. Er steht darin in einer Reflexion, die in der Folge des 11.9.01 und in Grundfragen nach Sinn des Lebens und z.B. « notwendiger » Gewaltanwendung oder auch Vergebung den Autor stark bewegt haben muss. Nicht jeder muss allen Menungen des Autors folgen, doch es ist es wert, ihm zuzuhoeren. ( )
  tomfleo | May 26, 2008 |
Ein Neurochirurg lässt sich auf einen Streit mit einem kleinen Straßenkriminellen ein und bringt so an einem einzigen Tag seine kleine wohlgeordnete Welt zum Umbruch.

Ein Buch, das die Herzen der Feuilletonisten erobert hat - die alten "bösen" Romane und Geschichten von McEwan fand ich um einiges eindrucksvoller und die hätten auch keine zwei oder wie viele Jahre auch immer Recherche bei einem Neurochirurgen erfordert. Sauberes Handwerk, mittelmäßige Lesefreude. ( )
  Frau_Lichterloh | Mar 6, 2007 |
L’acuité du regard et le sens du détail dévastateur. La profondeur de la réflexion politique autant que philosophique.
hinzugefügt von miniwark | bearbeitenTélérama, Michel Abescat (Oct 14, 2006)
 
Why review a work of fiction for The Indexer? Chiefly because of the author’s use of several very different taxonomies covering neurosurgery, Alzheimer’s disease, Huntington’s chorea, blues music, squash and fish. The cumulative effect of this detail is to emphasize that, despite much knowledge, training, experience and wide interests, Perowne is powerless to control unexpected horrors. He uses his brain to heal other brains, but he cannot fathom the workings of the mind. The complex taxonomy of neurosurgery is used twice: at the opening of the book and again near the end. The author could have maintained the reader’s interest and suspense with more simple language, but his careful research has produced a precision that gives a far stronger sense of authenticity, not only to medical indexers who will have little trouble following the procedures. Again with Alzheimer’s disease: the detail contrasts with the lively mother and swimming champion whom Perowne remembers when he visits her in a nursing home. As for Huntington’s chorea, the taxonomy is essential to explain the unusual behaviour of the man who threatens him; he is not the average street thug. The squash game is, again, described moment by moment and gives insight to Perowne’s character: he is desperately keen to win, coming close to an acrimonious dispute with his anaesthetist with whom he has an ideal professional relationship. Even the fishmonger’s slab is described in taxonomic detail which leads to Perowne’s contemplation of moral matters such as whether fish feel pain.
hinzugefügt von KayCliff | bearbeitenThe Indexer, Valerie Elliston (Oct 1, 2005)
 
Overall, however, Saturday has the feel of a neoliberal polemic gone badly wrong; if Tony Blair—who makes a fleeting personal appearance in the book, oozing insincerity—were to appoint a committee to produce a "novel for our time," the result would surely be something like this.
hinzugefügt von jburlinson | bearbeitenNew York Review of Books, John Banville (bezahlte Seite) (May 26, 2005)
 
[T]he lambent, stream-of-consciousness narrative that Mr. McEwan uses so adroitly in these pages. In fact, "Saturday" reads like an up-to-the-moment, post-9/11 variation on Woolf's classic 1925 novel "Mrs. Dalloway."
hinzugefügt von MikeBriggs | bearbeitenNew York Times, Michiko Kakutani (Mar 18, 2005)
 
We have learned to expect the worst from Ian McEwan. Since his debut collection of stories, First Love, Last Rites, his fiction has always dwelt at the heart of places we hope never to find ourselves in: the vacancies left in lives by the kidnapped child or the lost lover; the mined no-man's-land that follows extreme violence or sexual obsession. His subject has always been damage and the way the darkest events in a life will drain the rest of love. For McEwan, happiness has rarely gone unpunished.
 

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
McEwan, IanHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Verhoef, RienÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wilby, JamesErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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For instance? Well, for instance, what it means to be a man. In a city. In a century. In transition. In a mass. Transformed by science. Under organised power. Subject to tremendous controls. Ina condition caused by mechanization. After the late failure of radical hopes. In a society that was no community and devalued the person. Owing to the multiplied power of numbers which made the self negligible. Which spent military billions against foreign enemies but would not pay for order at home. Which permitted savagery and barbarism in its own great cities. At the same time, the pressure of human millions who discovered what concerted efforts and thoughts can do. As megatons of water shape organisms on the ocean floor. As tides polish stones. As winds hollow cliffs. The beautiful supermachinery opening a new life innumerable mankind. Would you deny them the right to exist? Would you ask them to labor and go hungry while you yourself enjoyed old-fashioned Values? You-you yourself are a child of this mass and a brother to all the rest. Or else an ingrate, dilettante, idiot. There, Herzog, thought Herzog, since you ask for the instance, is the way it runs.
-- Herzog, Saul Bellow, 1964
Widmung
Für Will und Greg McEwan
Erste Worte
Henry Perowne, ein Neurochirurg, wacht einige Stunden vor Tagesanbruch auf und merkt, daß er in Bewegung ist, daß er im Sitzen die Decke zurückschlägt und aufsteht
Zitate
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Kdyby Perowne projevoval sklony k náboženství, k nadpřirozeným vysvětlením, mohl by si pohrávat s představou, že byl povolán: tím, že byl probuzen a s neobvykle povzbuzenou myslí bezdůvodně přistoupil k oknu, měl by vzít na vědomí jakýsi skrytý řád, vnější inteligenci, jež mu chce sdělit nebo ukázat něco významného. Jenže neklidné město si nespavce doslova pěstuje, samo o sobě je nespící entitou, jejíž komunikační dráty nikdy nepřestávají bzučet, a mezi tolika miliony se musejí najít lidé, kteří se dívají z okna v době, kdy by normálně spali. A nejsou to každou noc titíž lidé. Že by tím vyvoleným měl být on, a ne někdo jiný, je náhoda. Ve hře je prostý antropogenetický princip. Primitivní přemýšlení o nadpřirozenu má sklony přerůst v to, čemu jeho kolegové psychiatři říkají představa o vlastní důležitosti. Přehánění jedine, přetváření světa v souladu s vlastními potřebami, neschopnost přemýšlet o vlastní bezvýznamnosti. Z Henryho hlediska patří takové uvažování do spektra, na jehož vzdáleném konci se jako opuštěný chrám tyčí psychóza. (s. 21)
Takhle začíná onen dlouhý proces, v jehož průběhu se stáváte dítětem svého dítěte. A nakonec od něj jednoho dne uslyšíte třeba: "Tati, jestli zase začneš brečet, jde se okamžitě domů." (s. 33)
Jaké štěstí, že žena, kterou miluje, je zároveň jeho manželka. (s. 40)
Tenhle všední cyklus usínání a probouzení, ve tmě pod vlastní přikrývkou, s další bytostí, bledá, hebká, citlivá bradavka, přibližující se obličeje v rituálu lásky, nakrátko zabydlené ve věčné potřebe tepla, pohodlí, bezpečí, proplétání údů, aby bylo možno přitáhnout se k sobě blíž - prostá denní útěcha, snad až příliš samozřejmá, že se na ni dá za úsvitu snadno zapomenout. Zaznamenal to kdy nějaký básník? (s. 49)
Sex je jiný živel, láme čas a rozum, je biologický hyperprostor vzdálený od vědomé existence tak jako sny nebo jako voda od vzduchu. Jiný živel, jak říkávala jeho matka, jiný živel - když si zaplaveš, Henry, den se ti promění. A dnešek bude jistě v porovnání s ostatnými jedinečný. (s.50)
Letzte Worte
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Verlagslektoren
Klappentexte von
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Originalsprache
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Anerkannter DDC/MDS

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Wikipedia auf Englisch (1)

Ein Samstag im Februar 2003: In London protestieren Tausende gegen den drohenden Krieg im Irak. Der Neurochirurg Henry Perowne hat private Pläne für diesen Tag, aber dann gerät er in einen Konflikt mit einem aggressiven Mann, der unter einer Hirnstörung leidet und muss eine schwierige moralische Entscheidung treffen..

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