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Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft, Nr.25, Die Struktur… (1962)

von Thomas S. Kuhn

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

Reihen: International Encyclopaedia of Unified Science (II.ii)

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
7,010791,021 (3.99)33
Methoden
  1. 10
    Kritik der kollektiven Vernunft von Stephen Toulmin (thcson)
    thcson: Toulmin gives a good critique of Kuhn and discusses the history of scientific concepts from an evolutionary point of view. He utilizes the history of science in much the same way.
  2. 11
    The Body in Question von Jonathan Miller (Thruston)
    Thruston: The nature of the scientific process set out in Kuhn's masterly account, is one of the central themes in Miller's entertaining history of medicine and the way humans perceive themselves.
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Die herausragende Stellung der Historiographie wird von Kuhn selbst in seiner Einleitung zur Struktur der wissenschaftlichen Revolutionen unterstrichen. Geschichte sei mehr als ein Archiv für Anekdoten und bloße Chronologie. Und wenn man die Geschichte unter diesem negativen Aspekt, dass sie nicht nur aus Anekdoten und aufeinanderfolgenden Ereignissen bestünde, verändert betrachten würde, so könnte sie laut Kuhn eine entschiedene Umwandlung des Bildes der Wissenschaften bewirken, von dem die Öffentlichkeit und die wissenschaftlichen Gemeinschaften beherrscht werden. Das Bild, das man sich gemeinhin von der Wissenschaft mache, werde vor allem aus abgeschlossenen, wissenschaftlichen Erfolgen gezeichnet, wie sie in klassischen Werken oder Einführungshandbüchern verzeichnet sind, aus denen jede neue Generation ihr wissenschaftliches Handwerk erlerne. Unvermeidlicherweise bestünde das Hauptmotiv solcher Werke und Handbücher in der Überzeugungsarbeit und sie dienten vornehmlich pädagogischen Zwecken. Man muß hier mit Kuhn betonen, dass dieses Bild, das man sich mithilfe solcher Bücher von der Wissenschaft macht, tatsächlich ein wenig verzerrt erscheint. Denn, wenn man ein solches Bild fraglos als Wahrheit akzeptieren würde und die Methoden und Lehrmeinungen einfach übernehmen würde, die darin kolportiert werden, wäre das in etwa, so Kuhn wörtlich, ähnlich dem Versuch, als würde man sich einer nationalen Kultur anhand einer Touristenbroschüre nähern. Die Struktur der wissenschaftlichen Revolutionen intendiert damit, zu zeigen, dass man sich fundamental in die Irre führen lasse, wenn man das oberflächliche Bild, das von der Wissenschaft in solchen Handbüchern gezeichnet wird, unhinterfragt akzeptiert. Das Ziel des Buches und seines Autors besteht darin, ein davon gänzlich unterschiedenes Konzept der Wissenschaften zu entwerfen, nämlich eines, das man aus den historischen Aufzeichungen der Forschungsaktivitäten selbst gewinnen könne.
Kuhn gibt dem berechtigten Zweifel darüber Ausdruck, ob die Arbeit des Historikers der Wissenschaft immer noch darin bestehen könne, einfach Fakten, Ereignis- und Beobachtungsdaten zu sammeln. Diese tiefen Zweifel gegen den kumulativen Prozeß der Wissenschaften münden bei Kuhn nicht nur in ein von der traditionellen Geschichtsschreibung unterschiedenes Bild von der Wissenschaft und ihrer Entwicklung, sondern in eine, wie er meint, „neue interne Historiographie der Wissenschaften“. Diese neue Historiographie, will einer Entwicklung nachkommen, hinter der sie in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts noch weitgehend zurückgeblieben war, die sich jedoch in anderen humanwissenschaftlichen Bereichen bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts vollzogen hatte, nämlich
gerade die Überwindung ethnozentristischer und präsentistischer Voreingenommenheiten.
  davidgregory | Dec 29, 2012 |
The lasting value of Kuhn’s thesis in The Structure of Scientific Revolutions is that it reminds us that any science, however apparently purified of the taint of philosophical speculation, is nevertheless embedded in a philosophical framework — and that the great success of physics and biology is due not to their actual independence from philosophy but rather to physicists’ and biologists’ dismissal of it. Those who are inclined to take this dismissal as meaning that philosophy is dead altogether, or has been replaced by science, will do well to recognize the force by which Kuhn’s thesis opposes this stance: History has repeatedly demonstrated that periods of progress in normal science — when philosophy seems to be moot — may be long and steady, but they lead to a time when non-scientific, philosophical questions again become paramount. ...

Kuhn deserves the respect of the rigorous criticism that has come his way. It is fitting that his provocative thesis has faced blistering scrutiny — and remarkable that it has survived to instruct and vex us five decades later.
 

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Kuhn, Thomas S.Hauptautoralle Ausgabenbestätigt
Hacking, IanEinführungCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Sautoy, Marcus duVorwortCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Solís Santos, CarlosÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Vetter, HermannÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Willink, BastiaanÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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History, if viewed as a repository for more than anecdote or chronology, could produce a decisive transformation in the image of science by which we are now possessed.
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