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Die tausend Herbste des Jacob de Zoet (2010)

von David Mitchell

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

Reihen: Horologists (1)

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen / Diskussionen
5,3242971,522 (4.08)3 / 740
1799, Dejima in Nagasaki Harbor. Jacob de Zoet, a devout and resourceful young clerk, has a chance encounter with Orito Aibagawa, the disfigured daughter of a samurai doctor and midwife to the city's powerful magistrate. The borders between propriety, profit, and pleasure blur until Jacob finds his vision clouded, one rash promise made and then fatefully broken--the consequences of which will extend beyond Jacob's worst imaginings.… (mehr)
  1. 120
    Das mohnrote Meer von Amitav Ghosh (booklove2)
    booklove2: Very similar in writing style and general events.
  2. 61
    Das Urteil am Kreuzweg von Iain Pears (bellisc)
    bellisc: also set at a crossroads of science and faith, though wholly in Europe, similar in writing style and themes
  3. 51
    Der Wolkenatlas von David Mitchell (pgmcc)
    pgmcc: Really enjoyable set of related stories with the author's well deomonstrated skill
  4. 53
    Shōgun von James Clavell (CGlanovsky, PghDragonMan)
    CGlanovsky: A westerner in Japan.
    PghDragonMan: The best, and worst, of feudal Japan through the eyes of a foreigner.
  5. 31
    Stadt der Fremden von China Miéville (ansate)
  6. 21
    Die Korallendiebin von Rebecca Stott (clif_hiker)
  7. 00
    Mason & Dixon von Thomas Pynchon (zottel)
    zottel: Very similar feeling, perfect story-telling in well-researched historical fiction.
  8. 00
    Under Heaven von Guy Gavriel Kay (rstaedter)
    rstaedter: Though not a story of eastern and western cultures, nonetheless a dense description of a foreign culture in the past.
  9. 12
    Cryptonomicon von Neal Stephenson (psybre)
  10. 12
    Max Havelaar, oder, Die Kaffee-Versteigerungen der Niederländischen Handels-Gesellschaft von Multatuli (petergt)
    petergt: Both books have a main character who fights against injustice, and are set in the Dutch colonial past.
  11. 49
    Wölfe von Hilary Mantel (kidzdoc)
    kidzdoc: This is another excellent British historical novel.
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Im Jahr 1799 kommt der junge Niederländer Jacob de Zoet auf die Insel Dejima im Hafen von Nagasaki. Eigentlich soll sein Aufenthalt nur 6 Jahre dauern. So lange wird es wohl dauern, bis er genügend Geld zusammen hat um Anna, die Tochter eines erfolgreichen calvinistischen Handelsherren, heiraten zu dürfen.
Es kommt anders: Erst nach vielen Jahren kehrt de Zoet zurück. Das Ende des Buches beschreibt einen ruhigen und erfolgreichen Lebensabend in den Niederlanden.
Das Buch ist in drei Teile geteilt, die nicht völlig offenkundig zusammenhängen, aber dann doch zusammen Sinn ergeben. Man muss allerdings durchaus aufpassen um sich alle Charaktere zu merken und sie zu unterscheiden. Im ersten Teil wird der aufrechte junge Christ völlig desillusioniert. Alle, wirklich alle, sind korrupt. Die Japaner müssen sich von den Ausländern fern halten. Lediglich Dolmetscher sind erlaubt. Umso seltsamer ist es dann, dass Jacob sich in Orito Aibagawa verliebt, eine Hebamme aus gebildetem Hause, sich das Privileg erobert hat, an Dr. Marinus' Medizinpraktika teilnehmen zu dürfen.
Im zweiten Teil erfahren wir von Orito Aibagawas weiterem Schicksal: Fürstabt Enomoto hat ein Kloster, in dem ein Fruchtbarkeitskult stattfindet, für den Frauen gefangen gehalten und Säuglinge geopfert werden. Dorthin kommt nun Orito. Dolmetscher Ozaemon versucht sie zu befreien.
Im dritten Teil wendet sich für all das Blatt. Der ungetreue ehemalige Faktor Vostenbosch verhökerte das japanische Kupfer in Bengalen an die Engländer. Der betrügerische alte Faktor Snitker war geflohen und kehrt nun mit einer englischen Fregatte, der Phoenix, nach Japan zurück. Zusammen mit dem japanischen Statthalter von Nagasaki verhindert Jacob die Landung der Briten. Und am Ende siegt irgendwie dann doch die Gerechtigkeit.
Das Buch ist schön geschrieben. Es geht um die Liebe – und zwar die Liebe zu etwas und jemandem, das und den man gar nicht kennt. Es geht um Moral und die Möglichkeit zu seinen Überzeugungen zu stehen. Es geht um Sprache- was sie verhindert und was sie ermöglicht. Und es geht um die Geschichte – eine historische Epoche, von der ich kaum etwas weiß.
Wolkenatlas gefiel mir besser, aber auch dieses Buch ist ein lohnenswertes Leseerlebnis. ( )
  Wassilissa | Jun 30, 2017 |
Sehr gut.
David Mitchell zeigt seine große erzählerische Klasse. Sehr dicht, sehr realistisch. Man wird förmlich in die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts hineingesaugt, in das Japan dieser Zeit und die Gepflogenheiten unter den weit reisenden Angestellten der großen Handelsorganisationen Europas.
Sehr plastisch, oft auch derb, mit fast etwas zu viel Detail vor allem bei der Beschreibung medizinischer Vorgänge.
Sehr sympathische Charaktere, die man lieb gewinnt.
Realistisch auch dahingehend, dass bei weitem nicht alles so läuft, wie die Protagonisten es sich wünschen, und auch zum Schluss nicht „alles gut“ wird, auch wenn Jacob de Zoet insgesamt ein sehr erfolgreiches Leben geführt hat.
Meisterliche Sprache mit interessanten Experimenten wie etwa einige Seiten gereimten Textes zwischendurch, ohne dass der Textsatz deshalb geändert wurde.
Ein Punkt Abzug aus rein persönlichen Gründen, weil das Thema des Buches mich nicht sonderlich interessiert und auch deshalb manche Passagen etwas langweilig wurden.
Klare Empfehlung. ( )
  zottel | Jun 11, 2016 |
There are no easy answers or facile connections in “The Thousand Autumns of Jacob de Zoet.” In fact, it’s not an easy book, period. Its pacing can be challenging, and its idiosyncrasies are many. But it offers innumerable rewards for the patient reader and confirms Mitchell as one of the more fascinating and fearless­writers alive.
hinzugefügt von LiteraryFiction | bearbeitenhttp://www.nytimes.com/2010/07/04/books/review/Eggers-t.html?ref=bookreviews, Dave Eggers (Jul 1, 2010)
 
Another Booker Prize nomination is likely to greet this ambitious and fascinating fifth novel—a full-dress historical, and then some—from the prodigally gifted British author
hinzugefügt von sturlington | bearbeitenKirkus Reviews (May 1, 2010)
 
For his many and enthusiastic admirers — critics, prize juries, readers — the fecundity of Mitchell’s imagination marks him as one of the most exciting literary writers of our age. Indeed, in 2007, he was the lone novelist on Time’ s annual list of the world’s 100 most influential people. Through five novels, most impressively with his 2004 novel, Cloud Atlas, Mitchell has demonstrated flat-out ambition with respect to testing — sometimes past their breaking points — the conventions of storytelling structure, perspective, voice, language and range. The result, according to Mitchell’s rare detractors, is an oeuvre marked by imaginative wizardry and stylistic showmanship put on offer for their own sake. For most everyone else, however, Mitchell’s writing is notable because its wizardry and showmanship are in the service of compulsively readable stories and, at its best moments, are his means of revealing, in strange places and stranger still ways, nothing less than the universals of human experience.
 
Though direct in its storytelling, Jacob de Zoet marks a return to full amplitude. That means occasionally over-long scenes and one or two rambling monologues. But it also guarantees fiction of exceptional intelligence, richness and vitality.
 
With “The Thousand Autumns of Jacob de Zoet,” David Mitchell has traded in the experimental, puzzlelike pyrotechnics of “Ghostwritten” and “Number9Dream” for a fairly straight-ahead story line and a historical setting.

He’s meticulously reconstructed the lost world of Edo-era Japan, and in doing so he’s created his most conventional but most emotionally engaging novel yet: it’s as if an acrobatic but show-offy performance artist, adept at mimicry, ventriloquism and cerebral literary gymnastics, had decided to do an old-fashioned play and, in the process, proved his chops as an actor.
 

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Mitchell, DavidHauptautoralle Ausgabenbestätigt
Aris, JonathanErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Berri, ManuelÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wilcox, PaulaErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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For K, H & N with love
Erste Worte
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'Miss Kawasemi?' Orito kneels on a stale and sticky futon. 'Can you hear me?'
Zitate
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‘If only,’ Shiroyama dreams, ‘human beings were not masks behind masks behind masks. If only this world was a clean board of lines and intersections. If only time was a sequence of considered moves and not a chaos of slippages and blunders.”
Creation never ceased on the sixth evening, it occurs to the young man. Creation unfolds around us, despite us and through us at the speed of days and nights. And we call it love.
“The soul is a verb." He impales a lit candle on a spike. "Not a noun.”
For white men, to live is to own, or to try to own more, or to die trying to own more. Their appetites are astonishing! They own wardrobes, slaves, carriages, houses, warehouses, and ships. They own ports, cities, plantations, valleys, mountains, chains of islands. They own this world, its jungles, its skies, and its seas. Yet they complain that Dejima is a prison. They complain they are not free.
Killing depends on circumstances, as you'd expect, whether it's a cold, planned murder, or a hot death in a fight, or inspired by honor or a more shameful motive. However many times you kill, though, it's the first that matters. It's a man's first blood that banishes him from the world of the ordinary.
Letzte Worte
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Hinweis zur Identitätsklärung
Verlagslektoren
Werbezitate von
Originalsprache
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Anerkannter DDC/MDS
Anerkannter LCC

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (2)

1799, Dejima in Nagasaki Harbor. Jacob de Zoet, a devout and resourceful young clerk, has a chance encounter with Orito Aibagawa, the disfigured daughter of a samurai doctor and midwife to the city's powerful magistrate. The borders between propriety, profit, and pleasure blur until Jacob finds his vision clouded, one rash promise made and then fatefully broken--the consequences of which will extend beyond Jacob's worst imaginings.

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