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2666 (2004)

von Roberto Bolaño

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen / Diskussionen
5,6871591,380 (4.13)8 / 683
An American sportswriter, an elusive German novelist, and a teenage student interact in an urban community on the U.S.-Mexico border where hundreds of young factory workers have disappeared.
  1. 90
    Collected Fictions von Jorge Luis Borges (BGP)
  2. 70
    Himmel und Hölle von Julio Cortázar (Damienmp)
  3. 71
    Das Leben Gebrauchsanweisung: Romane von Georges Perec (GeorgeWelzel)
  4. 40
    Das Haus von Mark Z. Danielewski (SilentInAWay)
  5. 10
    Terra nostra. von Carlos Fuentes (SilentInAWay)
  6. 21
    Doctor Pasavento von Enrique Vila-Matas (GeorgeWelzel)
  7. 21
    Desert Blood: The Juarez Murders von Alicia Gaspar de Alba (absurdeist)
  8. 00
    Parallelgeschichten von Péter Nádas (southernbooklady)
    southernbooklady: Despite the differences in the authors' origins, settings, and writing styles, there is something in each that reminds me of the other. Scale, breadth, maybe. Sharp and wise characterizations, sure. But more the sort of conflicted feelings of compassion, horror, and futility that each writer rouses in the reader.… (mehr)
  9. 33
    The Daughters of Juarez: A True Story of Serial Murder South of the Border von Teresa Rodriguez (absurdeist)
  10. 11
    Die Ungetrösteten von Kazuo Ishiguro (Dystopos)
  11. 01
    Vilnius Poker von Ricardas Gavelis (Sarasamsara)
  12. 02
    Chaos von David Mitchell (knomad)
    knomad: equally at home with meandering through the complex imperatives of love and hate
  13. 15
    Das Papierhaus von Carlos María Domínguez (PaulBerauer)
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Möglicherweise das seltsamste Buch, das ich je las. Mehrmals hab ich es zur Seite gelegt aber doch immer wieder aufgenommen. Halte ich es für ein gutes Buch? Doch, gewiss! Gefiel es mir? Kann man ein Buch mögen, das dem vorangestellten Motto Baudelaires: 'Eine Oase des Grauens in einer Wüste der Langeweile' treu ist? Es trifft weite Teile des Text genau. Doch wenigstens einmal bricht ein dunkler Humor oder Selbstironie durch wenn er kritische Stimmen zu einem Roman im Roman so zitiert: Prof. Strumilin fand den Roman konfus, Tolstoi chaotisch, Stalin verdächtig, ... (875). Und – wie Ignacio Echevarria im Nachwort bemerkt – Roberto Bolaño scheint diesen seinen eigenen großen unvollkommenden überschäumenden Roman und die Leser, die ihn beiseite legen, zu charakterisieren wenn er schreibt (S.283): „Sie [die Leser] wollen die großen Meister bei eleganten Fechtübungen beobachten, aber nichts wissen von den wahren Kämpfen, in denen die großen Meister gegen jenes Etwas kämpfen, das uns allen Angst einjagt, ...“

Keine Fiktion sind die beschriebenen Morde und Vergewaltigungen: zwischen 1993 and 2005 wurden 379 Frauen in Ciudad Juárez, der Stadt Santa Teresa des Romans, ermordet. Kaum bekannt dagegen sind die noch zahlreicheren Morde in Edomex (Bundesstaat México, http://en.wikipedia.org/wiki/State_of_Mexico ). Der „Guardian“ berichtet (15. April 2015) http://www.theguardian.com/world/2015/apr/15/mexico-missing-girls-canal : “A staggering 1,258 girls and women were reported disappeared in Edomex in 2011 and 2012 – of whom 53% were aged between 10 and 17, according to figures obtained by the National Citizens Observatory on Femicides. Over the same period, 448 women were murdered in the state. Many of their mutilated bodies were left displayed in public places like roads, parks and shopping centres.”

Zur deutschen Übersetzung: leider ist sie – und wohl von jetzt ab jeder deutsch-sprachige Roman – verunstaltet durch das Wort „Handy“. Wie ich es hasse, diese idiotische Benennung, dieses süßlich-kitschige Wort, das weder deutsch noch englisch ist! (IV-15) ( )
  MeisterPfriem | Apr 11, 2015 |
. ( )
  Riverblue13 | Apr 15, 2012 |
Dies ist das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe.

Hoffentlich bleibt es dabei, denn der Gedanke, eines Tages an ein noch schlechteres Buch zu geraten, ist unausstehlich. Ich finde es in höchstem Maße gemein, daß ich den Autor nicht belangen kann für die Lebenszeit, die ich an dieses Werk verschwendet habe. Leider hat mich Herr Bolaño durch sein unzeitiges Ableben dieser Möglichkeit beraubt.

2666 ist so ungeheuerlich schlecht, daß ich mir vorstellen könnte, den Rest meines Lebens von Tür zu Tür zu ziehen, um ahnungslose Leser vor dessen Kauf zu warnen. Ich versichere, daß dieses Missionsbefürfnis so intensiv ist wie es einer mittleren Theophanieerfahrung gebührt.

Mein Buchhändler in Frankreich präsentierte mir das Buch mit großen Gesten als das Beste, das er seit langem gelesen habe. Da er bei seinen Empfehlungen sonst eine gewisse Treffsicherheit an den Tag legt, kam ich nicht umhin, es zu kaufen. Die Lektüre war eine beispiellose Folge immer weiter gesenkter und doch enttäuschter Erwartungen. Nach etwa 700 Seiten musste ich dann endgültig aufgeben: der vierte Teil reiht auf hunderten Seiten die monotonen Beschreibungen immer gleicher Mordfälle aneinander, die Lektüre wird unerträglich. Ist das Kunst? Wer will sowas lesen? Ich hab es wirklich versucht, ich lege selten ein angefangenes Buch zur Seite, es ging nicht. Mir ist schleierhaft, was Heerscharen von Kritikern und Verlagen hieran gefunden haben.

Muss ich erwähnen, daß mein Buchhändler pleite gegangen ist? Lest, was immer ihr wollt, aber lasst die Finger von 2666. Bitte! Wer mir glaubhaft androht, sich dieses Buch zu kaufen, dem schick ich kostenlos ein anderes. ( )
1 abstimmen Anselme | May 10, 2010 |
Das Buch wird von der Literaturkritik einhellig mit Superlativen wie "Weltliteratur", "literarisches Ereignis" etc. gelobt. Es hat mir auch tatsächlich sehr gut gefallen und trotzdem war ich enttäuscht. Der Grund liegt darin, dass es aus meiner Sicht ein unvollendetes – oder sagen wir: nicht ganz fertiges – Fragment darstellt. Bolaño ist noch knapp vor der Fertigstellung und der für ihn wichtigen Endredatkion gestorben. 2666 besteht aus 5 Teilen, die ziemlich unabhängig voneinander verschiedene Perspektiven über einen merkwürdigen Autor (Benno von Archimboldi) und einer Frauenmordserie in Mexiko miteinander verknüpfen. 2666 wird von Literaturkritikern als der imaginäre Fluchtpunkt interpretiert, zu dem die 5 Teile konvergieren. Alle Teile sind unabhängig und doch durch Zeiten, Orte und Personen miteinander verzahnt und verwoben. Die vier "durchgedrehten" Germanisten die Archimboldi im ersten Teil suchen und letztlich in Santa Teresa (Mexiko) vermuten, werden im letzten Satz des 5. Teiles indirekt bestätigt, wo Archimboldi ein Flugzeug nach Mexiko besteigt. – Damit schließt sich zwar der Spannungsbogen, doch bleiben viele Ende in den einzelnen Teile lose, unverknüpft. Auch wenn kein "runde Geschichte", keine Aufklärung aller Rätsel geplant war, so glaube ich doch nicht, dass das Ende so geplant war. Ich verlange nicht, dass der Spannungsbogen augeflöst wird, so aber ist nur angedeutet, nicht voll ausgeführt.

Das Buch ist locker und spannend geschrieben und liest sich hunderte Seiten äußerst flüssig. Es besteht aus einem schier endlosen Kaleidoskop von zum Teil abstrusen Geschichten und Biografien, von denen es aber auch dann einige gab, die mich wenig interessierten bzw. ermüdend für mich waren.

Keine Frage: Bolaño kann schreiben, fabulieren, erzählen. Die über 100 trockenen Berichte von einer gigantischen Frauenmordserie, die es wirklich gab (Santa Terese, die Stadt im Buch ist in Wirklichkeit Ciudad de Juarez), sind kein bischen langweilig. Die lakonische Schilderung der Fundorte, des vermutlichen Tathergangs, der Verwaltungs-Schlamperei, Korruptions- und Vertuschungsszenarien versteckt nicht das soziale Leid und Elend der mexikanischen Marginalisierten sondern umrahmt es und bringt es erst dadurch überhaupt erst so richtig ins Bewusstsein.

Das Buch zu lesen war auch von der Ausstattung her gesehen ein genuss: Ein wunderschöner Dünndruck, schönes Umschlagbild, gefärbter Schnitt, und Leseband machen es zu einer Buchschrank-Schönheit. ( )
1 abstimmen baumgartner | Sep 30, 2009 |
”2066” är en av dessa sällsynta romaner man skulle kunna bosätta sig i.
hinzugefügt von Jannes | bearbeitenSvenska Dagbladet, Fabian Kastner (Oct 20, 2010)
 
Nu bör alla som inte redan skaffat och läst den ha slängt på sig halsduken i farten, störtat ut i hösten och vara i fullt fläng på väg mot närmaste bokhandel.

(Note: this is not the same review as the other one by the same reviewer. It concerns a different translation.)
hinzugefügt von Jannes | bearbeitenDagens Nyheter, Jonas Thente (Oct 19, 2010)
 
Lever han upp till sina ambitioner? Tveklöst. ”2066” är en av dessa sällsynta romaner man skulle kunna bosätta sig i.
hinzugefügt von Jannes | bearbeitenSvenska Dagbladet, Fabian Kastner (Oct 19, 2010)
 
"2666" ist ein kühnes, wildes, hochexperimentelles Ungetüm von einem Roman. In der vorliegenden Form keineswegs perfekt - besonders der zweite, dritte und fünfte Teil haben große Längen -, ist er doch immer noch so ziemlich allem überlegen, was in den letzten Jahren veröffentlicht wurde.
hinzugefügt von lophuels | bearbeitenFrankfurter Allgemeine Zeitung, Daniel Kehlmann (Oct 14, 2010)
 
Theorie her oder hin, "2666" ist ein ungeheuerlicher Wal von einem Roman, er bläst seine Fontänen hoch in den Äther.
hinzugefügt von lophuels | bearbeitenDie Welt, Sibylle Lewitscharoff (Dec 19, 2009)
 

» Andere Autoren hinzufügen (10 möglich)

AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Roberto BolañoHauptautoralle Ausgabenberechnet
Amutio, RobertÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Carmignani, IlideÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Hansen, ChristianÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Wimmer, NatashaÜbersetzerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt

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Epigraph (Motto/Zitat)
Eine Oase des Grauens in einer Wüste der Langeweile.
CHARLES BAUDELAIRE
Widmung
Für Alexandra Bolaño und Lautaro Bolaño
Erste Worte
Das erste Mal las Jean-Claude Pelletier ein Buch von Benno von Archimboldi Weihnachten 1980 in Paris, wo er, neunzehn Jahre alt, an der Universität deutsche Literatur studierte.
Zitate
Letzte Worte
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Volume 1 of the Italian edition of 2666 in two parts: La parte de los críticos; La parte de Amalfitano; La parte de Fate
Verlagslektoren
Werbezitate von
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Originalsprache
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Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (2)

An American sportswriter, an elusive German novelist, and a teenage student interact in an urban community on the U.S.-Mexico border where hundreds of young factory workers have disappeared.

Keine Bibliotheksbeschreibungen gefunden.

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