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Hüter der Erinnerung (1993)

von Lois Lowry

Weitere Autoren: Siehe Abschnitt Weitere Autoren.

Reihen: The Giver Quartet (1)

MitgliederRezensionenBeliebtheitDurchschnittliche BewertungDiskussionen
32,364146054 (4.17)708
Jonas ist in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der es keine Gefühle, keine Farben und keine Musik gibt. Nur ein Mensch, der "Hüter der Erinnerung", kann sich noch an diese Dinge erinnern und Jonas soll sein Nachfolger werden. Diese Berufung verändert Jonas' Leben. Ab 12
  1. 253
    1984 von George Orwell (cflorente)
  2. 191
    Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele von Suzanne Collins (writecathy)
  3. 202
    Der Report der Magd von Margaret Atwood (cflorente)
  4. 171
    Schöne neue Welt von Aldous Huxley (chrisharpe, afyfe)
    chrisharpe: I see I am in a minority but, although the idea behind the book is a good one, The Giver struck me as quite clumsy. A much more effective exploration of similar themes is Huxley's "Brave New World".
  5. 150
    Lauf gegen die Dunkelheit von Jeanne DuPrau (FFortuna)
    FFortuna: The Giver is much darker, but are similar in premise.
  6. 176
    Die Unsterblichen. von Natalie Babbitt (_Zoe_)
    _Zoe_: Another children's book that manages both to entertain and to make you think. These are two of my favourites.
  7. 100
    Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe von Suzanne Collins (jessicastatzer)
  8. 100
    Ugly - Pretty - Special, Band 1: Ugly - Verlier nicht dein Gesicht von Scott Westerfeld (KamTonnes)
    KamTonnes: Uglies and The Giver both portray societies that limit conflict by having very specific rules, roles, and expectations for everyone. Also, in both stories, the main characters slowly start to question the values of their respective communities.
  9. 51
    Cassia & Ky 01. Die Auswahl: Roman von Ally Condie (Trojanprincess, frankiejones)
    Trojanprincess: The two worlds seem similar in the way that every aspect of their livee are controlled.
  10. 40
    Das Skorpionenhaus von Nancy Farmer (jbarry)
    jbarry: futuristic take on biomedical ethics and mindbendingly complicated relationships
  11. 40
    Wir von Yevgeny Zamyatin (chrisharpe)
    chrisharpe: Similar themes, We is a lot better written.
  12. 52
    Das große Spiel von Orson Scott Card (ubcsfs)
  13. 30
    Blade Runner von Philip K. Dick (mcenroeucsb)
  14. 20
    Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro (rhondagrantham)
  15. 10
    Schattenkinder: Roman von Margaret Peterson Haddix (BookshelfMonstrosity)
    BookshelfMonstrosity: In these riveting, suspenseful and thought-provoking dystopian novels, 12-year-old boys learn from inspirational figures about the true nature of their repressive societies: Jonas, from the elderly Giver; Luke, from another hidden -- albeit, more privileged and knowledgeable -- "third child."… (mehr)
  16. 10
    Truesight von David Stahler Jr. (TheDivineOomba)
    TheDivineOomba: Very Similar Plot
  17. 10
    The Unnameables von Ellen Booraem (Nikkles)
  18. 10
    The Story Box von Monica Hughes (infiniteletters)
  19. 10
    The Owl Keeper von Christine Brodien-Jones (wordcauldron)
    wordcauldron: Similarly brain-washy story about a controlled society and how the government tries to suppress the talented people who could break it all down and bring freedom and individualism.
  20. 10
    The Dubious Hills von Pamela Dean (infiniteletters)

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Hüter der Erinnerung ist eines dieser Bücher die mir vor Jahren ausgeliehen, ja beinahe schon aufgedrängt wurden und die mich dann nicht nur überrascht, sondern auch über die Jahre hinweg im Hinterkopf begleitet haben. Da mich die kürzlich entstandene Verfilmung dann als Trailer heimsuchte und der so gar nichts mit dem zu tun hatte was ich in Erinnerung hatte, beschloss ich einen Re-Read.

Hüter der Erinnerung ist ein dystopischer Roman, der irgendwann in der Zukunft spielt. Die Gemeinschaft in der Jonas lebt hat die Gleichheit oder vielmehr die Vereinheitlichung eingeführt und das ganze Leben ist streng strukturiert und organisiert. Es gibt keine Entscheidungen mehr zu treffen, denn Entscheidungen können falsch sein. Darum gibt es für alles genormte Vorgaben. Es beginnt bereits bei der Zeugung neuer Kinder, die im Genlabor gezüchtet, von Leihmüttern ausgetragen und an Familieneinheiten ausgeteilt werden. Die Menschen selbst sind ebenfalls genetisch angepasst, damit sie einander möglichst ähnlich sind. Keine unterschiedlichen Hautfarben mehr, nur ab und an noch hat ein Neugeborenes hellere Haare oder, wie in Jonas Fall, hellere Augen. Besondere Auffälligkeiten wie diese oder herausstechende Talente werden jedoch von der Gemeinschaft nicht explizit angesprochen. Das wäre unhöflich und für die Empfänger möglicherweise unangenehm. Lois Lowry zeichnet in diesem Buch eine scheinbar perfekt funktionierende Gesellschaft, in der selbst Ehepartner und Beruf von der Gemeinschaft bestimmt werden und niemand würde das je als falsch empfinden. Denn Empfindungen stören die Gleichheit und wurden deshalb durch Medikation auf ein absolutes Minimum reduziert. Es herrscht Friede und Wohlstand in der Gemeinschaft und wenn sich doch einmal jemand nicht an die Gesellschaft anpassen lässt, wird diese Person »entlassen«.

Jonas Ernennung zum neuen Hüter der Erinnerung krempelt dessen Leben dementsprechend völlig um, denn der Hüter ist eine Besonderheit in dieser Gesellschaft, da er die Erinnerungen und Empfindungen zahlloser Generationen in sich aufnimmt und von allen Regeln der Höflichkeit befreit ist. Erinnerungen, die dem Rest der Gemeinschaft damit erspart bleiben und ihnen den sorglosen Gleichmut sichern.
Man könnte nun sagen das klingt alles nach nicht sehr viel Unterhaltung, doch der Eindruck täuscht gewaltig. Hüter der Erinnerung ist eine sehr eindrucksvolle, bewegende Geschichte. Es gibt Szenen die in ihrer offen gelegten Bedeutung so schockierend und eindringlich sind, dass sie einen für immer begleiten werden. Das ist eine erstaunliche Leistung, besonders wenn man bedenkt, dass es sich bei Hüter der Erinnerung eigentlich um ein Jugendbuch handelt und somit vieles nicht direkt gesagt wird, was altersgemäß unangebracht wäre. Als erwachsener Leser hingegen offenbaren sich hinter kleinen Randbemerkungen weitere, verborgene Bedeutungen.

Die Welt, in der Jonas zuhause ist, lernen wir als Leser vor allem durch die Augen der Charaktere kennen. Anhand der Gespräche und der Beschreibung ihrer täglichen Prozedere. Die Autorin lässt sich relativ viel Zeit damit die Leserschaft in die Gesellschaft einzuführen, ehe sie einen durch Jonas neue Erfahrungen durchrüttelt. Auf gerade einmal 200 Seiten werden so viele wichtige Themen und Emotionen transportiert, die aktuellere Dystopien im Vergleich wie müde Versuche wirken lassen. Das zeigt sich vor allem auch in einer funktionierenden und in sich logisch erklärten Gesellschaftsform, wohingegen heute kaum noch Wert auf eine glaubhafte Umgebungsstruktur für die Figuren gelegt wird. Es ist schade, dass nun auch diese Verfilmung hier eher einem aktuellen Trend nachjagt, einen gänzlich neuen Handlungsstrang hinzufügt und eine ordinäre Liebesschnulze aus Hüter der Erinnerung macht, denn das kann dem Roman keinesfalls gerecht werden. Bei Gelegenheit werde ich mir das Machwerk trotzdem ansehen, aber viel gutes erwarte ich davon nicht.

Einzig das Ende von Hüter der Erinnerung könnte bei der ein oder anderen Leseratte für Frustration sorgen, da das Ende einen eher mit Spekulationen als mit Antworten zurücklässt. Denjenigen kann jedoch geholfen werden. Da Hüter der Erinnerung zwischenzeitlich zu einer Reihe ausgeweitet wurde, bekommt man die Antwort auf Jonas tatsächliches Schicksal im dritten Band, Messenger.

Fazit:
Wer ein echter Dystopie-Suchti sein will, für den können Bücher wie Die Tribute von Panem (auch wenn das noch recht gut geraten ist) oder Divergent allenfalls ein Einstieg sein. Also, liebe Mitsuchtis, schnappt euch Hüter der Erinnerung! Das Buch ist kurzweilig, aber enorm wirkungsvoll und wird euch lange in Erinnerung bleiben. ( )
  SamJehanzeb | Jan 11, 2017 |
Jonas lebt in einer Gesellschaft, in der alles geregelt ist. Familie, Beruf, Partner, Kinder: Alles entscheidet der Rat der Ältesten. Dass es einmal anders war, weiß nur der "Hüter der Erinnerung", der stellvertretend für die Gesellschaft die Erinnerungen an das Schöne wie Sonnenschein, Musik, Farben, Liebe, aber auch an all die schrecklichen Dinge wie Einsamkeit, Schmerz, Trauer, Krieg bewahrt. An seinem zwölften "Geburtstag" wird Jonas als Nachfolger des Hüters der Erinnerung erwählt. Er beginnt seine Ausbildung, bei der der Hüter ihm nach und nach seine Erinnerungen "überträgt". Herbei wird Jonas allmählich klar, was seine Gesellschaft auf ihrem Weg zur perfekten Gemeinschaft alles hinter sich gelassen hat. Als er schließlich begreift, was mit den Menschen, die von der Gesellschaft "freigegeben" werden, wirklich passiert, steht er vor der ersten eigenen Entscheidung seines Lebens...
Ein grandioses Jugendbuch, das eine ähnlich schockierende Gesellschaft entwirft wie George Orwell in "1984". Beeindruckend, wie Lois Lovry mit positiven Worten eine gefühllose Welt beschreibt, deren Trostlosigkeit sich Jonas durch sein Training erst nach und nach erschließt. Das offene Ende lässt viel Raum für Interpretationen. Schade, dass diesem Werk in Deutschland kein so großer Erfolg beschieden war wie in den USA. ( )
  Leandra53 | Oct 30, 2014 |
School Library Journal, v. 39 (May 1993) p. 124.
  sarahannelibrary | Mar 9, 2009 |

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AutorennameRolleArt des AutorsWerk?Status
Lois LowryHauptautoralle Ausgabenberechnet
Ibatoulline, BagramIllustratorCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
Rifkin, RonErzählerCo-Autoreinige Ausgabenbestätigt
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Epigraph (Motto/Zitat)
Widmung
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For all the children
To whom we entrust the future
Erste Worte
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It was almost December, and Jonas was beginning to be frightened.
Zitate
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His mind reeled. Now, empowered to ask questions of utmost rudeness- and promised answers- he could, conceivably (though it was almost unimaginable), ask someone, some adult, his father perhaps: "Do you lie?" But he had no way of knowing if the answer he received were true.
We really have to protect people from wrong choices.
But everyone would be burdened and pained. They don't want that. And that's the real reason The Receiver is so vital to them, and so honored. They selected me-- and you--to lift that burden from themselves.
Jonas did not want to go back. He didn't want the memories, didn't want the honor, didn't want the wisdom, didn't want the pain. He wanted his childhood again, his scraped knees and ball games.
Sometimes I wish they'd ask for my wisdom more often-there are so many things I could tell them; things I wish they would change. But they don't want change. Life here is so orderly, so predictable-so painless. It's what they've chosen.
Letzte Worte
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Hinweis zur Identitätsklärung
Verlagslektoren
Klappentexte von
Originalsprache
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Anerkannter DDC/MDS

Literaturhinweise zu diesem Werk aus externen Quellen.

Wikipedia auf Englisch (1)

Jonas ist in einer Gesellschaft aufgewachsen, in der es keine Gefühle, keine Farben und keine Musik gibt. Nur ein Mensch, der "Hüter der Erinnerung", kann sich noch an diese Dinge erinnern und Jonas soll sein Nachfolger werden. Diese Berufung verändert Jonas' Leben. Ab 12

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